{"id":10392,"date":"2024-11-21T21:08:54","date_gmt":"2024-11-21T19:08:54","guid":{"rendered":"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/?p=8"},"modified":"2026-04-14T20:36:43","modified_gmt":"2026-04-14T20:36:43","slug":"ans-kap-mit-guter-hoffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=10392","title":{"rendered":"1. Ans Kap mit guter Hoffnung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-left has-medium-font-size\">Dieses Mal also Afrika<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\" style=\"font-size:15px\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">S<\/a>eit unserer Weltreise, die 2017 begann, ist einige Zeit vergangen. Zwei Enkelkinder sind in den Jahren 2020 und 2022 auf die Welt gekommen, Enkel Nr. 4 gesellt sich 2025 dazu. Und nat\u00fcrlich sind wir \u00e4lter geworden \u2013 genau 7 Jahre. Mal sehen, ob wir noch alles bew\u00e4ltigen wie mit 140. Aber diese Reise wird keine 18 Monate dauern, sondern nur&nbsp;drei. Die&nbsp;Wahl, welcher Kontinent es sein soll, ist uns schwergefallen. S\u00fcdostasien? Immer wieder gern, vertraut und einfach zu bereisen. S\u00fcdamerika fortsetzen? Lange Zeit der Favorit, aber dann haben wir eine Sendung \u00fcber S\u00fcdafrika gesehen und sofort gesagt: \u201eDa wollen wir hin\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\" style=\"font-size:15px\">Wir landen Mitte November nach einem Nonstop-Flug morgens in Kapstadt. Eigentlich wollen wir wie immer mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein, aber das ist in diesem Land nicht so einfach. Von der Benutzung der Minibusse, die uns in den bisher bereisten L\u00e4ndern \u00fcberall hin bef\u00f6rdert haben, wird hier abgeraten. Nach vielen \u00dcberlegungen und Gespr\u00e4chen mit S\u00fcdafrikakennern haben wir uns doch f\u00fcr einen Leihwagen entschieden. Den wollen wir nach der Landung abholen, aber zuvor brauchen wir Bargeld. ATMs gibt es am Flughafen genug, aber erst der vierte ist bereit, ein paar Scheine herauszur\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kapstadt<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Leihstation lacht der Sachbearbeiter ungl\u00e4ubig: &#8222;Sie wollen mit dieser kleinen Kiste bis nach Johannesburg? Unm\u00f6glich! Ich gebe Ihnen einen besseren, wenn Sie mir mit einem kleinen Trinkgeld entgegenkommen.&#8220; Wir nicken und h\u00e4ndigen ihm drau\u00dfen verstohlen einen 100 Rand-Schein (5,24 \u20ac) aus und alle sind zufrieden. So sitzen wir nun in unserem I10 und versuchen, uns nicht vom Linksverkehr verunsichern zu lassen. Klaus hat schon zuhause die S\u00fcdafrika-Karte heruntergeladen, so dass wir jetzt ohne entsprechende SIM-Karte zu unserer gebuchten Unterkunft navigieren k\u00f6nnen. Mein armer Mann ist ganz sch\u00f6n gefordert, Linksverkehr ist das eine, aber bei den Autos ist ja auch alles falsch. Die Schaltung muss mit der linken Hand bedient werden, der Blinker sitzt an der falschen Seite und das Auto ist ihm fremd. Wenigstens kann ich ihm rechtzeitig die Richtungswechsel ansagen und so kommen wir \u00fcberm\u00fcdet, hungrig und gestresst gegen Mittag in unserer vorgebuchten Unterkunft in Hout Bay an.<\/p>\n\n\n\n<p>Annale und ihre drei Hunde begr\u00fc\u00dfen uns herzlich und lautstark. Das Appartement ist sehr liebevoll und praktisch eingerichtet und nach einer F\u00fchrung \u00fcber das bl\u00fchende Grundst\u00fcck mit dem Naturpool fallen wir erstmal ins bequeme Bett, um Schlaf nachzuholen. Danach packen wir aus und setzen uns gleich wieder ins Auto. Wir wollen essen gehen. Wir haben nur den Namen des empfohlenen Restaurants, keine Adresse. Und so landen wir am Strand der &#8222;Holzbucht&#8220; vor dem falschen Fischlokal, wo schon etliche Autofahrer versuchen, einen Parkplatz zu finden; immer von den hilfreichen Farbigen unterst\u00fctzt, die hin und her flitzen und mit den Armen rudern. Dieses Gewimmel ist zu viel f\u00fcr den ersten Tag. Wir verkr\u00fcmeln uns zum n\u00e4chsten Supermarkt, kaufen eine Grundausstattung und ein paar Leckereien und fahren zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Annale ist erstaunt, uns so bald wiederzusehen, aber nach unserer Erkl\u00e4rung nickt sie und erkl\u00e4rt den Ansturm mit dem Beginn des Wochenendes. Wir essen ein paar k\u00f6stliche Sushi, dann schmore ich ein paar Baby-Zucchini mit Knoblauch und brate zwei d\u00fcnne Scheiben Fleisch. Kurz nach dem Essen liegen wir im Bett und schlafen unglaubliche 10 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck wollen wir zum Einkaufscenter, wir brauchen SIM-Karten und noch einiges anderes. In der ziemlich neuen Mall gibt es auch einen Woolworth, erfahren wir. Doch anders als bei uns spricht die Kette Kunden mit gehobenen Anspr\u00fcchen an. Wir schlendern durch die Lebensmittelabteilung. Alkoholische Getr\u00e4nke gibt es in einer gesonderten Abteilung, dem Cellar. Eine gut sortierte Obst- und Gem\u00fcseabteilung h\u00e4lt neben vielen verschiedenen Sorten auch bereits gesch\u00e4ltes, geschnittenes und gemischtes Obst und Gem\u00fcse bereit. Der Inhalt der vielen raumhohen K\u00fchlschr\u00e4nke ist praktisch sortiert. Im ersten liegen frische Fleischb\u00e4llchen von Huhn, Lamm, Schwein, Rind und Wildschwein. Im zweiten Schrank liegen nur Artikel, die in weniger als 30 Minuten zubereitet sind. Es folgen ger\u00e4ucherte Fleischsorten, marinierte zum Grillen, Bratw\u00fcrste in den unterschiedlichsten Zusammenstellungen, Grillk\u00e4se, verschiedene Fleischsorten und dann kann man sich noch an den Metzger wenden, wenn bei diesem Angebot nicht das Richtige dabei ist. Vor den vielen Kassen reiht man sich in einer einzigen Schlange ein und bekommt die n\u00e4chste freie mittels Leuchtziffer angezeigt. Vor dem Gesch\u00e4ft wartet eine Gruppe Mopedfahrer mit Transportbeh\u00e4ltern. Was hier eingekauft worden ist, kann man sich in k\u00fcrzester Zeit nach Hause liefern lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben Wasser und etwas Proviant gekauft und im n\u00e4chsten Laden kommen dann noch zwei SIM-Karten f\u00fcr 30 Tage dazu, die wieder aufzuladen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Einkaufszentrum ist kein riesiger Klotz, in kleinen unterschiedlichen Geb\u00e4uden, die durch verwinkelte Wege getrennt sind, gibt es alle Arten von Gesch\u00e4ften und ein paar Restaurants und nicht zu vergessen, mehrere Bankniederlassungen. Vor den ATMs haben sich lange Schlangen gebildet. Vermutlich gibt es hier auch zur Monatsmitte Gehaltsauszahlungen. In diesem Einkaufsparadies ist die \u00fcberwiegende Mehrheit der Kunden wei\u00df, obwohl    90&nbsp;% der Gesamtbev\u00f6lkerung farbig ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fahren an der Westk\u00fcste Richtung Kap auf dem spektakul\u00e4ren Chapmans Peak Drive. F\u00fcr die einfache Strecke werden 64 ZAR (3,37 \u20ac) f\u00e4llig. Lange Zeit schien es unm\u00f6glich zu sein, hier eine Stra\u00dfe zu bauen, doch 1915 wurde unter Leitung eines Geologen damit begonnen und 1922 war es geschafft. Sowohl beim Bau als auch beim sp\u00e4teren Befahren kostete die Stra\u00dfe viele Menschen das Leben. Einige wurden von herabst\u00fcrzenden Felsbrocken erschlagen, andere kamen ins Schleudern und st\u00fcrzten den Abhang hinunter. Als im Jahr 2000 fast ein Drittel der Strecke versch\u00fcttet worden war, schien das das Ende zu sein, die Kosten f\u00fcr die Sanierung waren einfach zu hoch. Doch dann hat ein privater Investor die Stra\u00dfe f\u00fcr 30 Jahre gepachtet und finanziert die Instandhaltung \u00fcber die Maut. Und seit die Autoindustrie hier Werbefilme dreht, kommt sicher noch mehr Geld herein. Auf der 9&nbsp;km langen Strecke, die dem steilen Berg am Meer abgerungen worden ist, reihen sich 114 Kurven aneinander. Nach jeder scheint der Ausblick noch sch\u00f6ner zu sein, und damit die Menschen Zeit haben, das alles zu genie\u00dfen, sind etliche Picknickpl\u00e4tze eingerichtet worden, wo man sich unter schattenspendenden B\u00e4umen sattsehen kann. Mit dem Stra\u00dfenbau wird man hier wohl niemals fertig. Zwar verhindern Fangnetze, dass Felsbrocken auf die Stra\u00dfe gelangen, aber irgendetwas br\u00f6ckelt immer. An den unvermeidlichen Engstellen regeln Stop- und Go-Men den Verkehr. Und alle, wirklich alle Arbeiter sind farbig.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130916.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-29\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00dcber Noordhoek mit Stopp in einem Buchladen, wo wir endlich einen Stra\u00dfenatlas von S\u00fcdafrika finden, wechseln wir auf die Ostseite nach Glencairn. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130918-1.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-32\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Einige Menschen sind im Wasser, es scheint w\u00e4rmer zu sein, als auf der gegen\u00fcberliegenden Seite, wo es nicht \u00fcber 15 Grad wird. Diese Seite ist vor dem kalten Benguela-Strom gesch\u00fctzt. Wir fahren weiter Richtung Simons Town immer entlang der Bahnstrecke, die von Kapstadt kommend hier endet. Schon seit mehr als 200 Jahren ist die Stadt ein Marinest\u00fctzpunkt und wichtige und reiche M\u00e4nner haben sich im Laufe der Zeit sch\u00f6ne H\u00e4user bauen lassen, die jetzt dem Ort den unverwechselbaren Charme verleihen. Heute ist die ehemals selbstst\u00e4ndige Simons Town ein Stadtteil von Kapstadt, obwohl 40 km dazwischenliegen. Ein paar Kilometer weiter parken wir am Stra\u00dfenrand am Meer und essen im Auto unseren Proviant. Drau\u00dfen zu essen trauen wir uns nicht, \u00fcberall wird vor Baboons (Pavianen) gewarnt, und dass es bei Strafe verboten ist, sie zu f\u00fcttern. Aufgrund dieser Vorsichtsma\u00dfnahme sehen wir keinen einzigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag, einem Sonntag wollen wir zur Waterfront fahren. Es geht auf guter Stra\u00dfe immer an der K\u00fcste entlang Richtung Camps Bay. An einem Aussichtspunkt halten wir an, um die Aussicht zu bewundern. Hier entdecken wir einen Gedenkstein f\u00fcr Pietro Ferrero, das ist doch ein italienischer Name. Sp\u00e4ter lese ich, dass es sich um ein Mitglied der Ferrero-Familie handelt, die bei uns jedes Kind mit einem Schokoaufstrich in Verbindung bringt. Der begeisterte Radfahrer erlag hier 2011 w\u00e4hrend einer Gesch\u00e4ftsreise beim Fitnesstraining einem Herzinfarkt. Noch w\u00e4hrend wir aufs Meer schauen, raschelt es vor uns im Geb\u00fcsch. Ein nur mit Shorts bekleideter dunkelh\u00e4utiger Mann kommt heraus und bettelt uns &#8211; anders als erwartet &#8211; nicht an. Schnurstracks l\u00e4uft er zu den M\u00fclltonnen, fischt eine Dose heraus, trinkt einen Schluck und verschwindet wieder, bevor ich ihm die Wasserflasche in die Hand dr\u00fccken kann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130932.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-73\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>In Camps Bay ist es voll, \u00fcberall. Die h\u00fcbschen Lokale scheinen bis auf den letzten Platz besetzt zu sein, am Strand tummeln sich die Menschen und auf der Stra\u00dfe schieben sich die Luxuskarossen aneinander vorbei. Entsprechend lange dauert es, bis wir den Vorort durchfahren haben. Macht gar nichts, so k\u00f6nnen wir links die herrliche K\u00fcste und rechts die prachtvollen Villen bestaunen. Im weiten Bogen umfahren wir die Bergkette mit Tafelberg und L\u00f6wenkopf und  und fahren von Westen in die Stadt. Kurz vor der Waterfront gibt es eine riesige Tiefgarage, dort parken wir unser Auto. Au\u00dfer uns haben noch viele andere Menschen die Idee, den Sonntag hier zu verbringen. An vielen Stellen spielen Bands, alle Gesch\u00e4fte sind ge\u00f6ffnet und die Restaurants gut besucht. W\u00e4hrend in Hout Bay immer ein frischer Wind bl\u00e4st, den wir zeitweilig sogar als k\u00fchl empfinden, knallt hier die Sonne und es weht kein L\u00fcftchen. Einige Touristen haben einen heftigen Sonnenbrand. Bei oft k\u00fchlen Winden untersch\u00e4tzt man leicht die Kraft der afrikanischen Sonne. Wir lassen uns treiben, bis uns der Hunger in den Time Out Market lockt. Lange Holztische mit Hockern stehen in der Mitte, ringsherum verschiedene Anbieter von Speisen. Es gibt u.a. Sushi, Nudelsuppen, Burger und moderne afrikanische K\u00fcche. Daf\u00fcr entscheiden wir uns, bestellen und bezahlen und bekommen einen Pager, der blinkt wenn das Essen fertig ist. Forellen-Teriyaki und Gefl\u00fcgelleberspie\u00df jeweils mit einem anderen Salat schmecken k\u00f6stlich. Sp\u00e4ter lesen wir, dass namhafte K\u00f6che hier mitwirken. Nat\u00fcrlich ist das nicht billig, aber kein Vergleich mit den Preisen zuhause. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"46\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130936.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-46\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"49\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130937.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-49\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"44\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130947.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-44\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"51\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130949.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-51\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"52\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130951.jpg?w=480\" alt=\"\" class=\"wp-image-52\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"50\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130953.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-50\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"43\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130954.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-43\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"48\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130956.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-48\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"45\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130957.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-45\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"47\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130958.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-47\"\/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Nach einem langen Spaziergang durch das Hafengebiet holen wir unser Auto und staunen \u00fcber den Preis im Parkhaus. F\u00fcr 2,5 Stunden zahlen wir nur 25 Rand (1,31 \u20ac). Als wir zur\u00fcckkommen sehen wir, dass der Tafelberg in Wolken liegt. Er hat ein Tischtuch aufgelegt, sagen die Einheimischen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag liegt er wieder unbedeckt vor uns und wie beschlie\u00dfen, mit der Seilbahn nach oben zu fahren. Auch an einem ganz normalen Montag haben viele Menschen genau denselben Plan. Busse und Autos fahren die Serpentinen zur Talstation hinauf und genauso viele kommen uns entgegen. Auf Parkpl\u00e4tzen wird man hier eingewiesen, immer von Farbigen, und nat\u00fcrlich wollen sie daf\u00fcr ein Trinkgeld. &#8222;Gebt ihnen eine gro\u00dfe Silberm\u00fcnze, nicht mehr,&#8220; hat Annale uns eingesch\u00e4rft. Zweimal hat das auch schon funktioniert, obwohl ich immer ein bl\u00f6des Gef\u00fchl habe, 2 Rand (10 Cent) empfinde ich fast als Beleidigung.  Und dieser Parkw\u00e4chter weist die M\u00fcnze zur\u00fcck: &#8222;Das ist gar nichts, wenn ihr zur\u00fcckkommt gebt mir mehr,&#8220; sagt er. Ich verspreche es.<\/p>\n\n\n\n<p>An der Seilbahn gibt es Tages- und ab 13 Uhr Halbtagestickets f\u00fcr einen reduzierten Preis von 420 Rand f\u00fcr Hin- und R\u00fcckfahrt. Der Boden in der runden Gondel dreht sich w\u00e4hrend der Fahrt einmal um 360 Grad, und da jedes zweite Fenster nicht verglast ist, kann man gut fotografieren. Einige besonders waghalsige Menschen sind unter uns zu Fu\u00df unterwegs. Auf gut 1000 Metern H\u00f6he weht ein angenehm frischer Wind und auf dem ebenen Terrain l\u00e4sst es sich auf gepflegten Wegen gut laufen. Sehr oft h\u00f6ren wir unsere Muttersprache. Wir machen eine Pause auf einem flachen Stein und holen etwas zu essen aus dem Rucksack. Eine Minute sp\u00e4ter kommt ein erster Vogel und im Nu ist eine kleine Gruppe da und streitet sich um heruntergefallene Kr\u00fcmel. Die Rotschwingenstare sind so zutraulich, dass sie sogar aus der Hand fressen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"41\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130971.jpg?w=480\" alt=\"\" class=\"wp-image-41\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"38\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130978.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-38\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"37\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1130982.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-37\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"36\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1140006.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-36\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"39\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1140011.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-39\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"40\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1140012.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-40\"\/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Von der letzten Aussichtsterrasse haben wir einen klaren Blick auf die 12 Apostel, die anders als ihre australischen Namensvettern nicht im Wasser stehen, sondern Gipfel der Bergkette sind. Als wir auf die Gondel warten, um wieder herunter zu fahren, sinkt neben mir eine etwas \u00e4ltere Frau st\u00f6hnend auf die Bank. Sie ist am Morgen in Kapstadt gelandet und hat gleich die Fahrt auf den Tafelberg gemacht. &#8222;Es ist die einzige Chance,&#8220; erkl\u00e4rt sie mir &#8222;heute Abend muss ich auf dem Schiff sein.&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p>Und noch einmal fahren wir den Chapmans Peak Drive nach Simons Town. Hinter dem Ort am Boulders Beach lebt eine Pinguin-Kolonie. 1983 ist ein P\u00e4rchen pl\u00f6tzlich an diesem Strandabschnitt mit den markanten Granitfelsen aufgetaucht. Inzwischen leben rund 3000 Exemplare hier. F\u00fcr sie wurde ein Bereich eingez\u00e4unt, mit Nisth\u00f6hlen ausgestattet und mit Bohlenwegen versehen. Vor dem Kassenh\u00e4uschen hat sich eine gro\u00dfe Menschentraube versammelt, und auf der Aussichtsplattform dr\u00e4ngeln sich noch dreimal so viele Besucher. Da haben wir schon keine Lust mehr. Aber man kann die Tiere auch au\u00dferhalb dieses Resorts finden, denn einige sind recht unternehmungslustig und erkunden gerne das Gebiet rundherum. Wir entdecken ein paar und sind zufrieden, zumal sich auch noch ein Klippschliefer, genannt Dassie, dazwischen mogelt. Bei dem b\u00f6igen Wind, der immer wieder Sand aufwirbelt, macht es auch keinen Spa\u00df, sich l\u00e4nger am Strand aufzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"56\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1140022.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-56\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"61\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1140028.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-61\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"62\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1140030.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-62\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"58\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1140035.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-58\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"57\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1140037.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-57\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"60\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1140039.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-60\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"59\" src=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/p1140043.jpg?w=640\" alt=\"\" class=\"wp-image-59\"\/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Auf dem R\u00fcckweg \u00fcber Scarborough kommen wir durch eine Siedlung farbiger S\u00fcdafrikaner. Links ist ein Markt, auf je zwei \u00fcbereinandergestapelten alten Autoreifen liegt ein Brett und darauf die zum Verkauf bestimmten Waren. Die B\u00fcrgersteige sind voller Menschen, die vermutlich gerade von ihren Arbeitsstellen nach Hause kommen. Welch ein Unterschied zwischen diesen H\u00e4usern und denen am Camps Bay. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf der R\u00fcckfahrt m\u00fcssen wir in einer Baustelle auf der rechten Seite fahren, Klaus ist begeistert. Welche Kleinigkeiten manchmal einen Menschen gl\u00fccklich machen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/otterpack8.wordpress.com\/\">zur\u00fcck<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Mal also Afrika Seit unserer Weltreise, die 2017 begann, ist einige Zeit vergangen. Zwei Enkelkinder sind in den Jahren 2020 und 2022 auf die Welt gekommen, Enkel Nr. 4 gesellt sich 2025 dazu. Und nat\u00fcrlich sind wir \u00e4lter geworden \u2013 genau 7 Jahre. Mal sehen, ob wir noch alles bew\u00e4ltigen wie mit 140. Aber &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=10392\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e1. Ans Kap mit guter Hoffnung\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-10392","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-suedafrika"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10392","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10392"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10392\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10412,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10392\/revisions\/10412"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10392"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10392"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10392"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}