{"id":1691,"date":"2017-11-01T19:10:51","date_gmt":"2017-11-01T17:10:51","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.com\/?p=1691"},"modified":"2024-01-13T20:21:47","modified_gmt":"2024-01-13T20:21:47","slug":"rangun-yangon-rangoon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=1691","title":{"rendered":"Rangun, Yangon, Rangoon (Myanmar)"},"content":{"rendered":"\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Um 3.45 ist unser Taxi da und wir unterhalten uns mit dem Fahrer angeregt w\u00e4hrend der einst\u00fcndigen Fahrt zum Flughafen. Er best\u00e4tigt unseren Eindruck des friedlichen Miteinanders in Kuala Lumpur und erz\u00e4hlt uns vom angenehmen Leben in der Stadt und im Land.<\/span><br><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Mit einem satten Plopp landet der Leatherman in der Box f\u00fcr konfiszierte Gegenst\u00e4nde am Sicherheitscheck. Wie \u00e4rgerlich, Klaus hatte ihn im Rucksack vergessen. Das teure Multitool liegt nun zwischen ein paar gef\u00e4hrlichen Nagelscheren. Das tut weh. Dann kann der Flieger nicht starten, weil 5 Passagiere fehlen, deren 7 Koffer bereits eingeladen sind. Nach einer Stunde ist es soweit, und nach 2 \u00bd Stunden Flugzeit landen wir in Myanmar. Es gibt bei der Einreisekontrolle Schalter f\u00fcr Einheimische (sehr voll), Asiaten (weniger voll) und andere Fremdlinge (gar nicht voll). Unser vorher beantragtes Visum wird kontrolliert und abgestempelt, unsere Fingerabdr\u00fccke werden gescannt, und wir sind ganz schnell durch die Kontrolle. Die Koffer sind auch schon auf dem Gep\u00e4ckband. Das war mal eine flotte Einreise. Wir ziehen Geld am Bankautomaten und haben f\u00fcr 220 Euro 300.000 Kyatt in der Hand. Hier kann man wirklich schnell Million\u00e4r werden. Am Schalter f\u00fcr die SIM-Karten lauern schon die Schlepper, die uns mit dem Taxi zu \u00fcberh\u00f6hten Preisen in die Innenstadt fahren wollen. Wir hatten allerdings vorher gelesen, dass vor dem Flughafengeb\u00e4ude ein offizieller Schalter ist. Dort sagt man wohin man will, Entfernung und Preis werden ausgerechnet und man bekommt einen Voucher. Der Taxifahrer muss einen dann zu diesem Festpreis ans Ziel bringen. Die Preise sind deutlich niedriger als die in der Ankunftshalle genannten. <\/span><br><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Unsere Unterkunft ist ein Hostel in der N\u00e4he der Sule Pagode<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">,<\/span><br><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2304\" height=\"3072\" class=\"alignnone size-full wp-image-1697\" alt=\"DSC09610\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dsc09610-1.jpg\">und mitten im quirligen Leben Ranguns. In einem in der N\u00e4he gelegenen japanischen Caf\u00e9 gehen wir fr\u00fchst\u00fccken und laufen durch die Gassen. Der erste Eindruck ist beklemmend. Es gibt moderne Restaurants, aber auf der Stra\u00dfe sind jede Menge Klein- und Kleinstgark\u00fcchen. <\/span><br><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"3072\" height=\"2304\" class=\"alignnone size-full wp-image-1700\" alt=\"DSC09629\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dsc09629-1.jpg\">Hier werden Pfannkuchen gebacken, Nudelnester frittiert, Wachteleier gebraten, Schweineinnereien ged\u00e4mpft und da wird gesch\u00e4ltes Obst verkauft. Und sowohl K\u00f6che als auch Kunden hocken auf Kinderst\u00fchlen und \u2013hockern an Kindertischen. Der Abfall landet direkt im Rinnstein und hier mischen sich k\u00f6stliche mit fauligen Ger\u00fcchen. Interessant zu sehen, wir w\u00fcrden auch gern verschiedenes probieren, aber erstens trauen wir der Tragkraft der Hocker nicht, zweitens finden wir das Drumherum nicht so appetitlich. Wir essen in einem der modernen Restaurants und schauen uns das Leben und Treiben danach weiter an. <\/span><br><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"3072\" height=\"2304\" class=\"alignnone size-full wp-image-1705\" alt=\"DSC09608\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dsc09608-1.jpg\">Die H\u00e4user m\u00fcssten fast alle dringend renoviert oder zumindest gestrichen werden. In dem Klima schreitet der Verfall rasch voran, und wenn nicht st\u00e4ndig etwas repariert oder versch\u00f6nert wird, wirken die Geb\u00e4ude schon nach 2 Jahrzehnten v\u00f6llig heruntergekommen.<\/span><br><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"3264\" height=\"2448\" class=\"alignnone size-full wp-image-1708\" alt=\"P1070662\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/p1070662-1.jpg\">Die meisten Frauen und M\u00e4nner tragen Longyis, die kn\u00f6chellangen Wickelgew\u00e4nder. Bei M\u00e4nnern sind sie zu einem Schlauch zusammengen\u00e4ht, bei Frauen offen. <\/span><br><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"3072\" height=\"2304\" class=\"alignnone size-full wp-image-1721\" alt=\"DSC09591\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dsc09591-1.jpg\">Bei vielen sehen wir Thanaka, die gelbe Gesichtsbemalung. Sie wird aus St\u00e4mmen des Holzapfelbaumes mit Reibesteinen gewonnen, mit Wasser verr\u00fchrt und zum Schutz vor Sonne und zur Pflege der Haut mehr oder weniger sorgf\u00e4ltig aufgetragen. <\/span>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2017\/11\/dsc09632.jpg?w=370&amp;h=370&amp;crop=1\" alt=\"\" width=\"523\" height=\"523\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2017\/11\/dsc09606.jpg?w=700&amp;h=&amp;crop=1\" alt=\"\" width=\"507\" height=\"675\"\/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2017\/11\/dsc09743.jpg?w=196&amp;h=147\" alt=\"DSC09743\" width=\"376\" height=\"282\"\/><\/figure><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2017\/11\/dsc09638.jpg?w=398&amp;h=299\" alt=\"DSC09638\" width=\"374\" height=\"281\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2017\/11\/dsc09958.jpg?w=1000&amp;h=\" alt=\"\" width=\"371\" height=\"277\"\/><\/figure><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Gesch\u00e4ftchen in H\u00fclle und F\u00fclle sind hier vorhanden. Wieder geordnet nach Artikeln. Hier Elektrokabel und Sicherungen, dort Kochgeschirr, da dr\u00fcben Werkzeug, und in unserer Stra\u00dfe Papier f\u00fcr alle Zwecke. Offenbar gibt es auch noch Schreiber, die im Auftrag Briefe mit der Hand schreiben.<\/span>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Die Wasserspender finden wir lustig und merkw\u00fcrdig zugleich. Meistens stehen drei nebeneinander, aus Ton oder Plastik. Obendrauf liegt eine Tasse und das funktioniert dann so. Ein durstiger Mensch kommt, nimmt die Tasse und zapft oder sch\u00f6pft Wasser, trinkt und stellt die Tasse dann wieder an den vorherigen Platz&#8230;.<\/span><br><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2304\" height=\"3072\" class=\"alignnone size-full wp-image-1737\" alt=\"DSC09626\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dsc09626-1.jpg\">Die elektrischen Leitungen erz\u00e4hlen auch eigene Geschichten. Wenn man sieht, wie viele Leitungen provisorisch an eine Hauptleitung angeklemmt werden, denkt man sofort an illegale Strombezieher.<\/span><br><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2304\" height=\"3072\" class=\"alignnone size-full wp-image-1742\" alt=\"DSC09613\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dsc09613-2.jpg\">Wir sehen gegen\u00fcber der Sule Pagode einen Obelisken mitten in einem Park und setzen uns mit einem Fruchtsaft zu den vielen Menschen, die dort den Abend verbringen. Kinder toben auf dem Rasen herum, Liebespaare hocken nebeneinander, Familien machen Picknick. Eine sch\u00f6ne Atmosph\u00e4re.<\/span><br><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Der n\u00e4chste Tag steht unter dem Motto \u201ereligi\u00f6se St\u00e4tten\u201c.&nbsp;<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Als wir zur alten Synagoge laufen h\u00f6ren wir Musik und sehen wir eine kleine Menschenmenge. Dazwischen bewegt sich etwas Dunkles. <\/span>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-123-300x147.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8415\" width=\"683\" height=\"335\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-123-300x147.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-123.png 742w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Wir denken an ein Tier, aber als wir freie Sicht haben, erkennen wir dass zwei M\u00e4nner in einem Stierkost\u00fcm zur Musik tanzen. Zwischen die H\u00f6rner wurden Schn\u00fcre gespannt und die Menschen stecken Geldscheine dazwischen.<\/span>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-124-300x149.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8416\" width=\"684\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-124-300x149.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-124.png 744w\" sizes=\"auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-3-300x226.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8447\" width=\"657\" height=\"495\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-3-300x226.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-3-768x577.png 768w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-3.png 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 657px) 100vw, 657px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Sp\u00e4ter sehen wir den v\u00f6llig \u201eersch\u00f6pften\u201c Stier vor dem chinesischen Tempel wieder. Inzwischen sind wir hungrig und setzen uns vor ein etwas gr\u00f6\u00dferes Lokal, weil es St\u00fchle f\u00fcr Erwachsene hat. Links am Eingang h\u00e4ngen Plastikt\u00fcten mit Essensresten. Vermutlich k\u00f6nnen sich arme Leute hier etwas abholen, zumindest haben wir es in Sri Lanka so erlebt. Wir werden aufgefordert uns hinein zu setzen, was sich als richtig herausstellt; denn kaum steht unser Essen auf dem Tisch, geht ein Wolkenbruch nieder, wie es ihn nur in den Tropen gibt. Auf der anderen Stra\u00dfenseite beobachten wir einen Mann, der diesen Regen als Dusche nutzt. Das Wasser sammelt sich in einer aufgespannten Markise und schie\u00dft in dichtem Strahl an einer Seite herrunter. Darunter steht er mit nacktem Oberk\u00f6rper, seift Haut und Haare ein und sp\u00fclt die Seife wieder ab. Und weil es noch immer regnet, kann er anschlie\u00dfend auch noch eine kleine W\u00e4sche machen. <\/span><br><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Wir sind nicht weit vom Yangon Fluss \u2013 einem Seitenarm des Irrawaddy &#8211; entfernt und wollen da nat\u00fcrlich hin. <\/span>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-126-300x220.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8418\" width=\"667\" height=\"489\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-126-300x220.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-126.png 744w\" sizes=\"auto, (max-width: 667px) 100vw, 667px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Vor dem Ufer im Schlamm sind Marktst\u00e4nde aufgebaut. Alles wirkt erschreckend \u00e4rmlich, fast schon elend. Lastentr\u00e4ger schleppen Kisten, S\u00e4cke und Kanister zu den Schiffen. Gr\u00f6\u00dfere Schiffe haben einen Landungssteg, aber die kleinen m\u00fcssen direkt am Ufer festmachen. Da ist das Einsteigen und Beladen recht schwierig. St\u00e4ndig legt ein Boot ab, ein anderes kommt an. Das Wasser ist tr\u00fcbe und ganz sch\u00f6n bewegt. Wir verabschieden uns von dem Gedanken, irgendwann eine Strecke mit dem Schiff zu fahren und machen uns zu Fu\u00df auf den Weg zur 3 \u00bd km entfernten Swedagon Pagode, der imposantesten des Landes. Je n\u00e4her wir kommen, um so sauberer die Stra\u00dfen und H\u00e4user. Als der n\u00e4chste Wolkenbruch sich ank\u00fcndigt, fl\u00fcchten wir in ein Restaurant.<\/span>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-127-300x190.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8419\" width=\"670\" height=\"424\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-127-300x190.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-127.png 741w\" sizes=\"auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-128-300x230.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8420\" width=\"685\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-128-300x230.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-128.png 745w\" sizes=\"auto, (max-width: 685px) 100vw, 685px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-129-300x217.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8421\" width=\"680\" height=\"492\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-129-300x217.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-129.png 741w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Die goldene Pagode ist fast 100 m hoch und soll mit \u00fcber 50 t Blattgold belegt sein. Es geht barfu\u00df eine lange, von L\u00e4den ges\u00e4umte Treppe hinauf und durch eine Sicherheitskontrolle zur Kasse. Wir m\u00fcssen beide Longyis leihen weil zu viel von unseren Beinen zu sehen ist. Als wir oben ankommen, stehen wir mit offenen M\u00fcndern da. Das hatten wir nicht erwartet. Von weitem ist nur die gro\u00dfe Pagode zu sehen, aber hier ist ein Meer von Pagoden, und die Verziehrungen, die kleinen Tempel, die Gebetsst\u00e4tten, wir sind v\u00f6llig gefangen genommen von dieser Anlage und lassen uns einfach treiben. Auch ohne einen religi\u00f6sen Zugang zu haben, ist man ergriffen.<\/span><br><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Wir m\u00f6gen uns jetzt nicht in einen Bus oder ein Taxi setzen, wir brauchen Zeit, die Eindr\u00fccke wirken zu lassen und laufen zur\u00fcck. <\/span><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-full wp-image-1792\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/p1070748-1.jpg\" alt=\"P1070748\" class=\"wp-image-1792\"\/><figcaption>christliche Kirche &#8211; ganz ohne Gold<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Die Prachtstra\u00dfe wird weniger pr\u00e4chtig, die kleinen St\u00e4nde stehen wieder im Schmutz am Stra\u00dfenrand und dann auf der linken Seite pl\u00f6tzlich ein Einkaufszentrum; gro\u00df, pr\u00e4chtig, elegant und exklusiv mit Wachm\u00e4nnern und Sicherheitsschleuse. Ich empfinde es irgendwie als Provokation, aber vielleicht geht das nur mir so. Kurz darauf sind wir wieder in unserem Viertel mit den vielen \u00dcberlebensk\u00fcnstlern. <\/span><br><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Irgend etwas ist mir heute nicht bekommen, ich habe mir eine Magen-Darm-Infektion mit all den sch\u00f6nen Auswirkungen eingefangen und verbringe den Sonntag im Bett. Den Aufenthalt k\u00f6nnen wir nicht verl\u00e4ngern, unser Doppelzimmer ist ab morgen schon wieder vermietet. Deshalb suchen wir uns einen Ort aus, der in ein paar Stunden mit dem Bus zu erreichen ist. <\/span><br><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Die Wahl f\u00e4llt auf Taungoo, eine der fr\u00fcheren Hauptst\u00e4dte des Landes in Richtung Mandalay &#8211; wohin jeder Myanmar-Tourist f\u00e4hrt &#8211; wir nat\u00fcrlich auch. Eine der netten Damen an der Rezeption bucht uns ein Busticket und schreibt alles wichtige f\u00fcr uns auf, einmal in birmanisch und einmal in englisch.<\/span>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um 3.45 ist unser Taxi da und wir unterhalten uns mit dem Fahrer angeregt w\u00e4hrend der einst\u00fcndigen Fahrt zum Flughafen. 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