{"id":4002,"date":"2018-03-09T07:00:39","date_gmt":"2018-03-09T05:00:39","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.com\/?p=4002"},"modified":"2024-01-15T10:39:50","modified_gmt":"2024-01-15T10:39:50","slug":"von-lumut-in-den-urwald-taman-negara-malaysia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=4002","title":{"rendered":"Von Lumut in den Urwald Taman Negara (Malaysia)"},"content":{"rendered":"\n<p>(wegen fehlender Bilder ist dieser Beitrag mit einer \u00e4lteren Version verlinkt)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-mit-140-um-die-welt wp-block-embed-mit-140-um-die-welt\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"zXY82zezjp\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/03\/09\/von-lumut-in-den-urwald-taman-negara-malaysia\/\">Von Lumut in den Urwald Taman Negara&nbsp;(Malaysia)<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Von Lumut in den Urwald Taman Negara&nbsp;(Malaysia)&#8220; &#8212; HTTPS:\/\/www.Otterpack8.wordpress.com\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/03\/09\/von-lumut-in-den-urwald-taman-negara-malaysia\/embed\/#?secret=Yi7qkc3mnq#?secret=zXY82zezjp\" data-secret=\"zXY82zezjp\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<p>&nbsp;<br \/>\nWir warten auf unser Taxi, als es pl\u00f6tzlich knallt. Schon vor f\u00fcnf Minuten ist mir ein Autofahrer aufgefallen, der sich unsicher an sein Lenkrad klammert. Er dreht den Kopf nach links und rechts auf der Suche nach einem Parkplatz. Dann h\u00e4lt er vor dem Restaurant gegen\u00fcber von unserem Hotel, l\u00e4sst Frau und Tochter aussteigen und sucht erneut eine Stelle, wo er sein Auto abstellen kann. Dreimal versucht er zu parken, dreimal gibt er auf, um dann an derselben Stelle \u2013 wo Frau und Tochter ausgestiegen sind &#8211; anzuhalten und die T\u00fcr aufzurei\u00dfen. Ein Mopedfahrer kann nicht mehr ausweichen, f\u00e4hrt gegen die T\u00fcr und st\u00fcrzt. Laut weinend liegt er auf der Stra\u00dfe und umklammert sein Knie. Schnell sind ein paar Leute da, richten sein Moped auf, sammeln den heruntergefallenen Zeitungsstapel auf und versuchen, ihm auf die Beine zu helfen. Der Verursacher klopft an ihm herum, bef\u00fchlt ihn hier und da und hat auch sofort ein wirksames Schmerzmittel in der Hand: mehrere Geldscheine, die rasch in der Tasche des Verletzten landen und eine Wunderheilung bewirken. Den Ausgang bekommen wir nicht mehr mit, das Taxi ist da.<br \/>\n<br \/>\nMit der F\u00e4hre geht es von Georgetown auf die andere Seite nach Butterworth. Vom Terminal aus fahren st\u00e4ndig Busse durch ein Riesenbaustelle zum Busterminal. Wir hatten im Internet unsere Fahrkarten gebucht, konnten sie aber nirgends ausdrucken. Unsere Sorge war umsonst, hier wird auch die elektronische Version akzeptiert. Wir fahren durch Butterworth, \u00fcberall Baustellen. Gegen\u00fcber Georgetown \u2013 der sch\u00f6nen Schwesterstadt auf Penang \u2013 besteht hier erheblicher Nachholbedarf. Die Fahrt bringt uns \u00fcber die Autobahn z\u00fcgig voran. Als wir die K\u00fcstenstadt Lumut erreichen, gen\u00fcgt ein Telefonanruf bei unserem Vermieter und f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter werden wir an der Bushaltestelle abgeholt. Wir haben in einem Hochhaus ein Appartement gemietet. Es gibt eine K\u00fcche ohne Herd, aber daf\u00fcr steht direkt neben dem Bett eine Waschmaschine.<br \/>\n<br \/>\nDer Ausblick von unserem Balkon in der 13. Etage erfreut uns die n\u00e4chsten Tage. Lumut selbst hat nicht viel zu bieten, die meisten Touristen nutzen nur den F\u00e4hrhafen, um auf die Insel Pulau Pankor zu kommen, die ein beliebtes Ziel an Malaysias Westk\u00fcste ist. Wir haben keine Zeit um auf die Insel zu fahren, wir waschen. Nach vielen Handw\u00e4schen machen wir Generalreinigung einschlie\u00dflich der Schuhe.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4016\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/03\/dsc03521.jpg\" alt=\"DSC03521\" width=\"3072\" height=\"2304\" \/>Und dann macht Klaus Ohr mal wieder Probleme. Eine Klinik ist in der n\u00e4chsten Stadt, die Chance nutzen wir. Wir sind sprachlos, was wir da vorfinden, ein hochmodernes Krankenhaus. Aufnahme, f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter Voruntersuchung, kurz darauf der Facharzt. Er schreibt ein Rezept aus, und als wir in die Apotheke im selben Geb\u00e4ude kommen, liegen die Medikamente unter seinem Namen schon bereit.<br \/>\nZur\u00fcck wollen wir mit Uber fahren. Leider ist nach der Bestellung des Autos der Akku im Handy leer.\u00a0 In einem Laden gegen\u00fcber vom Krankenhaus ist man gern bereit, das Handy kurz an den Strom anzuschlie\u00dfen. Im Display ist zu sehen, dass das bestellte Auto durch s\u00e4mtliche Stra\u00dfen in den N\u00e4he kurvt, aber der Fahrer findet uns nicht, obwohl ich gut sichtbar am Stra\u00dfenrand warte. Auch ein zweiter Versuch schl\u00e4gt fehl. Eine Stunde sp\u00e4ter: Ein Angestellter aus dem Handyladen hat Feierabend; er erbarmt sich und f\u00e4hrt uns zur\u00fcck. Er nimmt kein Geld und l\u00e4sst sich auch nicht von uns ins Restaurant einladen. Wir k\u00f6nnen ihm nur herzlich danken und seine Hilfsbereitschaft loben.<br \/>\nDer n\u00e4chste Tag beschert uns ein Wiedersehen mit Kuala Lumpur. Der Bus f\u00e4hrt um 7.30 Uhr in Lumut ab und wir sind gegen 13 Uhr in unserem Hotel. Unser Zimmer ist noch nicht bezugsfertig und wir wollen den Nachmittag am liebsten in einem der gro\u00dfen Parks in der Innenstadt verbringen. Nur eine Station mit dem \u00f6ffentliche Nahverkehr, dann steigen wir an der gro\u00dfen Moschee aus, um zum Vogelpark zu laufen. Wir laufen schon eine Weile, als wir auf einen dieser kleinen offenen Busse treffen. Der Fahrer bietet uns eine Fahrt f\u00fcr 3 \u20ac durch die Parklandschaft an. Bei 35 Grad keine schlechte Idee.<br \/>\n<br \/>\nWie gut sie wirklich ist merken wir erst, als uns die Entfernung bewusst wird. Es geht an einem gro\u00dfen Teich vorbei zum Hirschgehege (Eintritt frei). Hier steigen wir aus und laufen zwischen den Volieren auf angelegten Wegen zum Gehege der Hirsche und wieder zur\u00fcck. Der Fahrer nimmt uns auf seiner n\u00e4chsten Runde mit zum Vogelpark. Schwei\u00dfnass fehlt uns pl\u00f6tzlich die Motivation, in dem gro\u00dfen Gel\u00e4nde herumzulaufen. Auf dem Stadtplan sah alles so \u00fcberschaubar aus, aber in Wirklichkeit ist die Parklandschaft riesig. Also zur\u00fcck ins Hotel und eine k\u00fchle Dusche genie\u00dfen. Abends noch ein wenig herumlaufen. Es ist sehr viel angenehmer ohne Sonnenschein, obwohl es nicht merklich k\u00fchler ist.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen geht es auch wieder fr\u00fch los. Eine vierst\u00fcndige Bus- mit anschlie\u00dfender dreist\u00fcndiger Bootsfahrt auf dem Sungei (Fluss) Tembeling soll uns in den Taman Negara (\u00fcbersetzt Nationalpark) mit dem \u00e4ltesten Regenwald\u00a0 der Welt (130 Millionen Jahre alt) bringen .<br \/>\n<br \/>\nDer Fluss flie\u00dft durch einsames Gebiet. Die Freude ist gro\u00df, als ich einen spielenden Otter in Ufern\u00e4he entdecke. Auf halber Strecke auf dem Fluss geht ein tropischer Regen nieder. Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil unserer Hartschalenkoffer gegen\u00fcber den Rucks\u00e4cken. Als es anf\u00e4ngt zu sch\u00fctten, steuert der Bootsf\u00fchrer das Ufer an und bringt gemeinsam mit den Backpackern deren Rucks\u00e4cke ins Heck und deckt sie notd\u00fcrftig mit einer Plane ab. Unsere Koffer k\u00f6nnen im Bug liegenbleiben. Das Dach \u00fcber uns sch\u00fctzt nicht wirklich, der Regen kommt von allen Seiten und peitscht uns ins Gesicht. Wir suchen Schutz unter unserem Regenschirm. Unsere Mitfahrer und wir erreichen v\u00f6llig durchn\u00e4sst Kuala Tahan, das Dorf am Eingang des Parks. Unser Boot macht an einem schwimmenden Restaurant fest. Hier warten wir, bis es nur noch tr\u00f6pfelt und machen uns \u00fcber steile Treppen auf den Weg zu unsrer kleinen Lodge direkt am Ufer des Flusses. W\u00e4hrend die Backpacker ihr tropfendes Gep\u00e4ck schultern, sind unsere Koffer nur von au\u00dfen nass.<br \/>\nTags darauf sehen wir uns den Ort genauer an. Es gibt viele kleine Agenturen f\u00fcr Trekkingtouren in den Tahan Negara. Von einem halben bis zu drei Tagen mit \u00dcbernachtung im Zelt ist alles im Angebot. Wir entscheiden uns f\u00fcr die k\u00fcrzeste Version und sollen am n\u00e4chsten Tag um 9.15 Uhr wieder an der Agentur sein. Von den schwimmenden Restaurants legen kleine F\u00e4hrboote nach Bedarf ab, um die G\u00e4ste auf die andere Seite zu bringen.<br \/>\n<br \/>\nMan zahlt pro Person 1 Ringgit (20 Cent). Eine steile Treppe f\u00fchrt zum Eingang des Nationalparks und einem sehr gro\u00dfen Ressort mit \u00fcber 100 Bungalows. F\u00fcr das Gep\u00e4ck gibt es hier einen &#8222;Aufzug.&#8220; Die Eintrittskarte kostet ebenfalls <span style=\"text-decoration:underline;\"><span style=\"color:#000000;text-decoration:underline;\">1 Ringgit <\/span><\/span>und gilt maximal einen Monat. Sollte man bei einer Kontrolle keine Karte vorzeigen k\u00f6nnen, sind 10.000 Ringgit f\u00e4llig, ersatzweise bis zu 2 Jahren Gef\u00e4ngnis!?<br \/>\nMit einem F\u00fchrer gehen wir und drei junge Franzosen auf die Tour. Das Hauptmerkmal dieser F\u00fchrung liegt auf der Pflanzenwelt.<br \/>\n<br \/>\nEr zeigt uns Ingwer und Hibiskus, die Nationalblume Malaysias. Beide werden auch zur Heilung von Krankheiten eingesetzt. Ingwer gegen Magenprobleme, Erk\u00e4ltungen und Fieber. Die Bl\u00e4tter des Hibiskus sind ebenfalls fiebersenkend. Von einer anderen Pflanze werden die Bl\u00e4tter zerkn\u00fcllt, ein bisschen Wasser dazu und dann solange zwischen den H\u00e4nden gerieben, bis ein \u00fcppiger Schaum entsteht. Dieser wirkt blutstillend oder gegen den Juckreiz nach Insektenstichen. Wir sehen Rattan, der dicht mit Stacheln best\u00fcckt ist, die lang und spitz wie Stecknadeln sind. Hat die aufw\u00e4rts strebende Ranke Halt gefunden, fallen die Stacheln ab. Armdicke Lianen h\u00e4ngen immer wieder quer \u00fcber unseren Weg, der zuerst \u00fcber bequeme Stufen und sp\u00e4ter steil bergauf durch unwegsames Gel\u00e4nde geht. Lianen haben innen Wasseradern. Ist die Fl\u00fcssigkeit klar, kann man sie trinken. Wenn sie allerdings rot oder milchig ist, ist sie giftig. Auch verschiedene Bambusarten sind wasserspendend und k\u00f6nnen Menschen helfen im Dschungel zu \u00fcberleben.<br \/>\n<br \/>\nW\u00e4hrend Bambus bis zu 1,5 Meter pro Tag wachsen kann, schaffen manche der Urwaldriesen gerade mal 2,5 Zentimeter pro Jahr. Je geringer das Wachstum, umso dichter das Holz, das auch unbehandelt resistent gegen F\u00e4ulnis und Insektenfra\u00df ist. Einige Pflanzen haben so gro\u00dfe Bl\u00e4tter, dass sie von Menschen als Sonnen- oder Regenschutz verwendet werden. W\u00e4hrend dieser interessanten Erz\u00e4hlungen sind wir an dem angesteuerten Aussichtspunkt angekommen. Von hier aus sieht man auf der anderen Flussseite ein Dorf, das noch von Ureinwohnern, den Orang Asli bewohnt wird. Sie pflegen noch viele ihrer Traditionen, wie die Jagd mit dem Blasrohr aus Bambus. Die Pfeilspitzen werden mit einer giftigen Latexmilch pr\u00e4pariert. So erbeuten sie Affen, V\u00f6gel und Flughunde, die auf ihrem Speisezettel die Eiwei\u00dflieferanten sind.<br \/>\n<br \/>\nWeiter f\u00fchrt der Weg zum n\u00e4chsten H\u00f6hepunkt, dem Canopy-Trail, einem Baumwipfelpfad der in bis zu 60 Meter H\u00f6he verl\u00e4uft. Elf verschieden lange, auf- oder abw\u00e4rts geneigte Stege, versehen mit einem Drahtnetz an beiden Seiten f\u00fchren \u00fcber 500 Meter weit durch den Urwald. Ein Teilst\u00fcck endet und beginnt immer auf der Plattform um einen Baum. Im Abstand von 10 Metern zum Vordermann betritt man die schwankenden Stege. Es ist ein merkw\u00fcrdiges Gef\u00fchl, in dieser H\u00f6he zu laufen aber keinesfalls ein unsicheres. \u00dcber eine leiter\u00e4hnliche Treppe geht es zum Boden zur\u00fcck. Das hat richtig Spa\u00df gemacht. Bewohner dieser Baumwipfelzone\u00a0bekamen wir allerdings nicht zu Gesicht. Und jetzt liegt nur noch der R\u00fcckweg \u00fcber unz\u00e4hlige Stufen bergab vor uns.<br \/>\n<figure id=\"attachment_4045\" aria-describedby=\"caption-attachment-4045\" style=\"width: 3072px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4045\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/03\/dsc03591.jpg\" alt=\"DSC03591\" width=\"3072\" height=\"2304\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4045\" class=\"wp-caption-text\">endlich, ein Malaysia-Tiger<\/figcaption><\/figure><br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag machen wir uns allein auf den Weg. Wir kaufen am Parkeingang eine Landkarte und laufen los, zuerst am Tahan Fluss (kleiner Nebenfluss) entlang, dann \u00fcber Stufen bergauf. Es folgt ein Naturpfad \u00fcber Wurzeln, Baumst\u00e4mme, Schlamml\u00f6cher und Felsbrocken. Entgegen kommende\u00a0 junge Wanderer bitten uns, sehr vorsichtig zu sein, der Weg sei nicht ungef\u00e4hrlich. Scheinbar zweifelten sie an unserer Trittsicherheit. Wir sind ger\u00fchrt und geben uns wirklich alle M\u00fche, ihnen zuliebe wieder heil zur\u00fcck zu kommen.<br \/>\n<br \/>\nWenn uns im letzten Jahr jemand gefragt h\u00e4tte: \u201eW\u00fcrdet ihr allein in den Urwald gehen?\u201c Wir h\u00e4tten vehement den Kopf gesch\u00fcttelt. Undenkbar! Und nun laufen wir hier alleine eine Strecke von 8 Kilometern, machen ab und zu auf einem dicken Baumstamm sitzend eine Pause und f\u00fchlen uns total sicher. Der letzte Kilometer f\u00e4llt uns zwar nicht leicht, aber das liegt am kr\u00e4ftezehrenden Weg und der nun merklich gr\u00f6\u00dferen Mittagshitze. Eines ist uns klar geworden: Wilde Tiere, Schlangen und Urwaldv\u00f6gel bekommt man auch hier nur durch lange Expeditionen tief in den Urwald und mit viel Geduld beim Ansitzen vor die Kamera.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(wegen fehlender Bilder ist dieser Beitrag mit einer \u00e4lteren Version verlinkt) &nbsp; Wir warten auf unser Taxi, als es pl\u00f6tzlich knallt. Schon vor f\u00fcnf Minuten ist mir ein Autofahrer aufgefallen, der sich unsicher an sein Lenkrad klammert. Er dreht den Kopf nach links und rechts auf der Suche nach einem Parkplatz. 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