{"id":4097,"date":"2018-03-11T18:19:53","date_gmt":"2018-03-11T16:19:53","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.com\/?p=4097"},"modified":"2024-01-15T10:41:42","modified_gmt":"2024-01-15T10:41:42","slug":"bukit-lawang-orang-utans-im-dschungel-indonesien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=4097","title":{"rendered":"Bukit Lawang &#8211; Orang Utans im Dschungel (Indonesien)"},"content":{"rendered":"\n<p>(wegen fehlender Bilder ist dieser Beitrag mit einer \u00e4lteren Version verlinkt)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-mit-140-um-die-welt wp-block-embed-mit-140-um-die-welt\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"LSUqzwbqiT\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/03\/11\/bukit-lawang-orang-utans-im-dschungel-indonesien\/\">Bukit Lawang &#8211; Orang Utans im Dschungel&nbsp;(Indonesien)<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Bukit Lawang &#8211; Orang Utans im Dschungel&nbsp;(Indonesien)&#8220; &#8212; HTTPS:\/\/www.Otterpack8.wordpress.com\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/03\/11\/bukit-lawang-orang-utans-im-dschungel-indonesien\/embed\/#?secret=a44Wmx4TLp#?secret=LSUqzwbqiT\" data-secret=\"LSUqzwbqiT\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n<p>Auf der R\u00fcckfahrt nach Kuala Lumpur verzichten wir auf das Boot und fahren direkt mit dem Bus von unserer Unterkunft ab. Links und rechts sieht man \u00fcber weite Strecken Palm\u00f6lplantagen. Malaysia und Indonesien sind die Weltmarktf\u00fchrer bei Palm\u00f6l. St\u00e4ndig begegnen uns LKWs, beladen mit den Palmfr\u00fcchten auf dem Weg zur \u00d6lm\u00fchle. Nach vier Stunden sind wir schon wieder in Kuala Lumpur. Wir bleiben eine Nacht und einen Tag in der Stadt, in der wir uns schon beinahe zuhause f\u00fchlen. Am Abend gegen 22 Uhr fliegen wir in einer Stunde nach Medan auf Sumatra. Durch die Zeitverschiebung kommen wir zur selben Zeit an, in der wir abgeflogen sind. Indonesien hat merkw\u00fcrdige Visabestimmungen. Es gibt ein kostenloses Visum f\u00fcr 30 Tage, das nicht verl\u00e4ngerbar ist. Wei\u00df man schon, dass die 30 Tage nicht ausreichen, gibt es auch eine Bezahlversion. Die kann man dann nochmals um 30 Tage verl\u00e4ngern und wiederum f\u00fcr die neuen 30 Tage bezahlen. Das Ganze ist hoch kompliziert und mit viel Rennerei verbunden. Leider kann man nicht direkt ein 60 Tagesvisum erhalten. Eine Schlupflochvariante ist die kostenlose 30 Tages-Einreise, kurze Ausreise in ein anderes Land und erneute kostenlose 30 Tages-Einreise. Daf\u00fcr haben wir uns entschieden und sind jetzt gespannt, wie es am Einreiseschalter abl\u00e4uft. Der Beamte hinter dem Schalter will nicht mal unser R\u00fcckflug-Ticket sehen, bl\u00e4ttert interessiert im Reisepass und freut sich, dass er zu den vielen Stempeln auch einen indonesischen setzen darf. So einfach kann es sein.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<br \/>\nUnser Hotel in Flughafenn\u00e4he \u00fcberrascht uns. Die Rezeption ist in einer besseren Baracke untergebracht, aber unser Gep\u00e4ck wird im Messing-Gep\u00e4ckwagen transportiert. Es geht durch eine weitl\u00e4ufige Gr\u00fcnanlage, an Bungalows vorbei zu zwei gegen\u00fcberliegenden Blocks. Springbrunnen in der Mitte, Gr\u00fcnpflanzen, ein Fahrstuhl und ein sehr gro\u00dfes Zimmer mit sch\u00f6nem Bad. Am n\u00e4chsten Morgen sehen wir die ganze Anlage bei Tageslicht. In unseren Augen alles etwas merkw\u00fcrdig. Auf den Rasenfl\u00e4chen stehen \u00fcber einen Meter gro\u00dfe Figuren mit den Gesichtern der chinesischen Tierkreiszeichen, dort ist ein kleiner Tempelberg, hier ein Bonsaigarten, ein S\u00e4ulengang mit Gesichtern der Tierkreiszeichen, rings um das gro\u00dfe Gel\u00e4nde eine hohe Mauer. Viele Menschen sind mit Gartenarbeit besch\u00e4ftigt, \u00fcberall wird gefegt oder geharkt. Das ganze wirkt wie ein f\u00fcr die Elite gedachtes Refugium. Fragen k\u00f6nnen wir allerdings niemanden, die Menschen hier sprechen kaum englisch.<br \/>\nDer Bus zu unserem n\u00e4chsten Ziel sollte schon um 7.30 Uhr in Medan abfahren \u2013 zu fr\u00fch f\u00fcr uns nach der sp\u00e4ten Ankunft am Vorabend \u2013 deshalb lassen wir uns im Taxi fahren. Wir k\u00f6nnen kaum glauben, dass die Fahrzeit f\u00fcnf Stunden betragen soll, schlie\u00dflich sind es nur 90 Kilometer Wegstrecke. Leider stimmt es, das liegt an den schlechtesten Stra\u00dfen, auf denen wir bis jetzt unterwegs waren. Schlagl\u00f6cher von einem halben Meter Tiefe sind keine Seltenheit. Dabei sind wir nicht mal auf einer Nebenstra\u00dfe unterwegs. Hier fahren, besser schleichen st\u00e4ndig LKWs voll beladen mit Palmfr\u00fcchten.<br \/>\nMehrere Telefonate sind n\u00f6tig, damit der Fahrer wei\u00df, wo er uns hinbringen soll. Kurz vor Bukit Lawang biegt er links auf einen Parkplatz. Zwei M\u00e4nner auf Mopeds erwarten uns schon. Als sie unsere Koffer sehen, m\u00fcssen sie erstmal beratschlagen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<br \/>\nSchlie\u00dflich versuchen sie, beide Koffer auf den R\u00fccksitz eines Mopeds zu legen. Im Nu kommen noch drei M\u00e4nner dazu, die nicht nur gute Ratschl\u00e4ge haben, sondern beherzt mit anpacken und das Gep\u00e4ck mit Gurten festzurren. Einer der Helfer winkt mich heran, er wird mich auf dem R\u00fccksitz seines Mopeds zur Unterkunft bringen. Der \u00e4ltere der beiden wartenden M\u00e4nner f\u00e4hrt mit Klaus. Rund drei Kilometer geht es auf der Stra\u00dfe zur\u00fcck, dann biegen die Mopeds rechts ab in einen achtzig Zentimeter breiten Weg. Vorbei geht es an G\u00e4rten, \u00fcber eine H\u00e4ngebr\u00fccke und dann auf einer Strecke, die absolut motorcross-tauglich ist, durch Kautschukplantagen. Bergauf und bergab, \u00fcber winzige Holzbr\u00fccken, durch Schlagl\u00f6cher, \u00fcber einen 40 Zentimeter breiten Betonstreifen bis an das Ufer eines Flusses. Ich gestehe, der Schwei\u00df den ich mir von der Stirne wische, hat eine leichte Rotf\u00e4rbung (Blut geschwitzt). Mein Fahrer verabschiedet sich. Unser Bungalow liegt erh\u00f6ht auf der anderen Seite des Flusses und bevor ich noch dar\u00fcber nachdenken kann, wie wir dahin kommen, schultern die zwei M\u00e4nner je einen Koffer und durchqueren den Fluss.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4193\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/03\/dsc03807.jpg\" alt=\"DSC03807.JPG\" width=\"3072\" height=\"2304\" \/>Wir hinterher, das Wasser reicht bis \u00fcber die Knie. Mit nassen Schuhen und Hosen kommen wir in unserem Heim f\u00fcr die n\u00e4chsten 5 Tage an. Wir melden uns gleich f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag zu einer Dschungeltour an. Irwan, der Besitzer unseres H\u00e4uschens und sein Mitarbeiter Selamat werden uns begleiten.<br \/>\nUm sieben Uhr werden wir geweckt, Irwan backt f\u00fcr Papa\/Mama (so werden wir genannt) Bananenpfannkuchen zum Fr\u00fchst\u00fcck. Dann geht es los. Wieder dieselbe Strecke wie gestern auf dem Moped. Heute sind wir schon etwas entspannter. Die beiden halten an einem kleinen Laden. Wir sollen neue Schuhe aus Latex bekommen. Bei mir klappt das, f\u00fcr Klaus F\u00fc\u00dfe gibt es nichts, die Schuhe gibt es nur bis Gr\u00f6\u00dfe 42.<br \/>\nIst auch besser so, wir w\u00fcrden uns bei dem Preis von 10.000 IDR pro Paar noch ruinieren. Kleiner Scherz, es sind die Zahlen bei denen man erst einmal zusammenzuckt, aber umgerechnet sind es nur 0,60 \u20ac.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<br \/>\n\u00dcber eine H\u00e4ngebr\u00fccke laufen wir zum Nationalpark und treffen gleich nach ein paar hundert Metern auf eine Gruppe Thomas-Languren. Diese flinken Primaten rennen die B\u00e4ume rauf und runter, schwingen sich an ihren langen Armen von Ast zu Ast und sto\u00dfen durchdringende Schreie aus. Wir w\u00fcrden ihnen noch stundenlang zuschauen, aber wir haben noch eine weite Strecke vor uns. Da wir nur zu viert unterwegs sind, bestimmen wir das Tempo. Es geht nat\u00fcrlich wieder bergauf. Aber als wir eine halbe Stunde sp\u00e4ter eine Orang Utan Mutter mit Kind sehen, ist alle Anstrengung vergessen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<br \/>\nKeine f\u00fcnf Meter von uns entfernt h\u00e4ngt sie im Baum und ihr Junges turnt in ihrer N\u00e4he herum. Drei weitere Gruppen mit F\u00fchrer sind auch an dieser Stelle zu finden und nat\u00fcrlich wollen alle so viele Fotos wie nur m\u00f6glich. Als sie versuchen, den Beiden n\u00e4her zu kommen, ziehen sie sich ohne Hektik tiefer und tiefer in den Urwald zur\u00fcck.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<br \/>\nKurze Zeit sp\u00e4ter kommen wir dazu, wie ein junges M\u00e4nnchen im Baum sitzt. Einer der F\u00fchrer legt kleine Obstst\u00fcckchen auf eine Astgabel in zwei Meter H\u00f6he und der Orang Utan kommt tats\u00e4chlich herunter und holt sie sich. Zwischen ihm und uns ist gerade noch ein Meter Platz. Die Orang Utan (Baummenschen) auf Sumatra unterscheiden sich von ihren Verwandten auf Borneo durch einen zierlicheren K\u00f6rperbau und intensiv r\u00f6tliches Fell.<br \/>\nUnsere beiden Begleiter f\u00fchren uns steil bergab zu einem kleinen Flusslauf. Semalat pfl\u00fcckt ein paar gro\u00dfe Bl\u00e4tter, die als Sitzunterlage und Platzdeckchen dienen, dann wird das Mittagessen serviert: Nasi Goreng und Obst.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<br \/>\nWie angenehm, hier zu sitzen. Es ist schattig, der Bach pl\u00e4tschert, Schmetterlinge gauckeln herum und die Zikaden pr\u00e4sentieren ein erstaunlich vielseitiges Konzert.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4144\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/03\/p1090958.jpg\" alt=\"P1090958.JPG\" width=\"2489\" height=\"2182\" \/>Auf dem R\u00fcckweg treffen wir eine Gruppe Makaken. Mit einem Sicherheitsabstand von ein paar Metern gehen wir am grimmig blickenden M\u00e4nnchen vorbei.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<figure id=\"attachment_4153\" aria-describedby=\"caption-attachment-4153\" style=\"width: 2017px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4153\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/03\/p10909621.jpg\" alt=\"P1090962\" width=\"2017\" height=\"1659\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4153\" class=\"wp-caption-text\">neugieriges Baby<\/figcaption><\/figure><br \/>\nAls uns einen Kilometer vor dem Ausgang noch eine gro\u00dfe Gruppe Thomas Languren mit ihren Kapriolen unterh\u00e4lt, sind wir \u00fcbergl\u00fccklich, dass wir so viele Tiere gesehen haben.<br \/>\nBevor wir zur\u00fcck fahren, gibt es noch eine Pause in Bukit Lawang und dann ab aufs Moped. Irsan hat inzwischen Lebensmittel eingekauft, damit er unser Abendessen kochen kann. Auch zwei Literflaschen Benzin hat er besorgt, damit der Generator nach Eintritt der Dunkelheit ein paar Stunden elektrischen Strom produziert. Sobald das Licht angeht, h\u00e4ngen wir alle elektrischen Ger\u00e4te an die Steckdose. Ist das Benzin verbraucht, wird es stockdunkel.<br \/>\nWir sind gerade mit dem Abendessen fertig, als es anf\u00e4ngt zu blitzen und zu donnern. Und dann kommt ein Tropenregen herunter, wie wir ihn noch nie erlebt haben. Es h\u00f6rt sich nicht an, als ob jemand eine Dusche \u00fcber dem Haus aufgedreht hat, eher wie eine L\u00f6sch\u00fcbung der Feuerwehr mit zehn Schl\u00e4uchen. Wir m\u00fcssen die \u00fcberdachte Terrasse verlassen und ins Innere unserer Dschungelh\u00fctte fl\u00fcchten, weil der Regen quer kommt. Das Gewitter tobt \u00fcber Stunden und in dieser Nacht steigt der Wasserstand des Flusses um beinahe zwei Meter. Die Orang Utans sch\u00fctzen sich vor solchen Regeng\u00fcssen, indem sie gro\u00dfe Bl\u00e4tter abrei\u00dfen und sich darunter kauern. Gut, dass wir bereits gestern die Tour gemacht haben, heute k\u00e4men wir gar nicht \u00fcber den Fluss. Irwan \u2013 unser Vermieter \u2013 kennt jede Stelle und traut sich 50 Meter weiter schon mittags wieder durch stark str\u00f6mendes, h\u00fcfthohes Wasser um Lebensmittel f\u00fcr uns einzukaufen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<br \/>\nWir suchen uns eine geeignete Stelle, um auf indonesische Art unsere W\u00e4sche im Fluss zu waschen. Gegen Abend ist der Wasserstand fast wieder normal. Junge Leute aus dem Ort treffen sich gern an dieser Flussbiegung um zu schwimmen, zu picknicken oder sich zu waschen. In dieser Nacht bleibt es trocken und Fr\u00f6sche und Zikaden unterhalten uns mit einem furiosen Konzert.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><em>jeden Nachmittag kommen Bambus-Fl\u00f6\u00dfer vorbei<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><em>auch der Rinderhirte l\u00e4sst sich regelm\u00e4\u00dfig blicken<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nVor unserer H\u00fctte sind Aschespuren zu sehen, sie stammen vom letzten Ausbruch des Sinabung der rund 100 Kilometer von hier entfernt ist. Wir wollen auf eigene Faust eine kleine Tour machen. \u201eGeht nicht zu weit,\u201c warnt Semalat, der heute wieder mal gekommen ist, um Irwan zu helfen: \u201emanchmal kommen Orang Utans aus dem Urwald ans Flussufer.\u201c Wir versprechen es. Auf unserer Seite des Flusses laufen wir durch Kautschuk- und Palm\u00f6lplantagen ein St\u00fcck in den Urwald hinein.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<br \/>\nZur\u00fcck wollen wir \u00fcber den Fluss auf die andere Seite. Wir kommen an einem Haus vorbei, W\u00e4sche h\u00e4ngt auf der Leine, zwei kleine Jungen spielen halbnackt auf der Erde, die Mutter schneidet Gem\u00fcse klein. Die etwa 5j\u00e4hrige Tochter kommt uns mit einem Eimerchen entgegen. Darin Zahnb\u00fcrste und Zahnpasta, Seife und Waschlappen. Das Handtuch h\u00e4ngt \u00fcber ihrer Schulter. Aufgeregt deutet sie auf meine F\u00fc\u00dfe: Blutegel! Zwei der heimt\u00fcckischen Blutsauger haben sich bereits an meinem Kn\u00f6chel festgebissen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<br \/>\nNachdem ich sie abgezogen habe, blutet es munter weiter. Der von diesen Viechern injizierte Blutverd\u00fcnner beh\u00e4lt 20 Minuten lang seine Wirkung. So lange dauert es in der Regel, bis sie sich vollgesaugt haben.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4188\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/03\/p1090994.jpg\" alt=\"P1090994.JPG\" width=\"3264\" height=\"2448\" \/>Als wir zur\u00fcck sind, hat Irwan uns bereits den mitt\u00e4glichen Obstteller hingestellt und mit Bananenbl\u00e4ttern abgedeckt. Abends nochmal ein Tropenregen, aber unsere Abreise am n\u00e4chsten Morgen wird dadurch nicht gef\u00e4hrdet.<br \/>\nVorsorglich verbringen wir die letzte Nacht im Dorf Bukit Lawang. Unser Bus geht am n\u00e4chsten Morgen schon um 8.30 Uhr und sollte es nochmal so ein heftiges Gewitter geben, w\u00e4re uns vielleicht der Weg versperrt. Irwan hat ein Haus im Dorf und vermietet darin zwei Zimmer. F\u00fcr den Umzug verzichtet er auf den dritten Fahrer. Selamat und er tragen wieder unsere Koffer \u00fcber den Fluss. Koffer vorn zwischen die Beine des Fahrers, wir auf den R\u00fccksitz und zum letzten Mal fahren wir auf dieser Strecke f\u00fcr K\u00f6nner. Sein Haus liegt zwischen vielen anderen und wir sehen vom Balkon aus das normale Leben. Hinter jedem Haus ein Fischteich, darin kann man sowohl sich als auch die W\u00e4sche waschen, und zu Essen ist auch noch was drin.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<br \/>\nAbends lassen wir uns zum Essen in den Ort fahren. Die vielen Hotels und G\u00e4steh\u00e4user links und rechts am Flussufer leuchten bis zum Stromausfall romantisch in der Dunkelheit.<br \/>\n&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(wegen fehlender Bilder ist dieser Beitrag mit einer \u00e4lteren Version verlinkt) Auf der R\u00fcckfahrt nach Kuala Lumpur verzichten wir auf das Boot und fahren direkt mit dem Bus von unserer Unterkunft ab. Links und rechts sieht man \u00fcber weite Strecken Palm\u00f6lplantagen. 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