{"id":5353,"date":"2018-06-28T14:05:54","date_gmt":"2018-06-28T12:05:54","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.com\/?p=5257"},"modified":"2024-01-15T07:44:43","modified_gmt":"2024-01-15T07:44:43","slug":"clay-cliffs-pinguine-dunedin-und-der-milford-sound-neuseeland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=5353","title":{"rendered":"Clay Cliffs, Pinguine, Dunedin und der Milford Sound (Neuseeland)"},"content":{"rendered":"\n<p>(Wegen der Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-mit-140-um-die-welt wp-block-embed-mit-140-um-die-welt\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"ITF26TJoTR\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/06\/28\/clay-cliffs-pinguine-dunedin-und-der-milford-sound-neuseeland\/\">Clay Cliffs, Pinguine, Dunedin und der Milford Sound&nbsp;(Neuseeland)<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Clay Cliffs, Pinguine, Dunedin und der Milford Sound&nbsp;(Neuseeland)&#8220; &#8212; HTTPS:\/\/www.Otterpack8.wordpress.com\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/06\/28\/clay-cliffs-pinguine-dunedin-und-der-milford-sound-neuseeland\/embed\/#?secret=zy3v7GYCbT#?secret=ITF26TJoTR\" data-secret=\"ITF26TJoTR\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n<p><span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Am Morgen hat der Regen aufgeh\u00f6rt. Es ist noch neblig, aber helle Stellen lassen auf die Sonne hoffen. In der N\u00e4he sind die Clay Cliffs, eine rund 2 Millionen Jahre alte Felsformation, da wollen wir hin. Das Gebiet ist in Privatbesitz und bevor man durch das Tor f\u00e4hrt, liest man ein Schild mit der Aufforderung 5 $ Eintritt pro Auto in die daneben angebrachte Box zu werfen, andernfalls k\u00f6nnte man \u00c4rger mit der Polizei bekommen. Die Box ist bis obenhin voll mit Geldscheinen. Wie man da feststellen kann, wer bezahlt hat und wer nicht, ist mir ein R\u00e4tsel. Wir werfen den Betrag f\u00fcrsorglich in M\u00fcnzen in die Box, damit sie die bis oben reichenden Scheine herunterdr\u00fccken. Zu leicht w\u00e4ren etliche aus dem Schlitz herauszufingern. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Die Stra\u00dfe ist unbefestigt, aber unser Camper hat ganz offensichtlich gute Sto\u00dfd\u00e4mpfer und so ist die Strecke gut zu befahren. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Nach einigen Kilometern sehen wir dann bizarre Felsen mit farbigen Streifen, die unterschiedlichen Schichtungen aus Ger\u00f6ll und Ton erkennen lassen. Ab jetzt geht es zu Fu\u00df weiter. Es muss in den vergangenen Tagen ordentlich geregnet haben, die Wassermassen haben tiefe Gr\u00e4ben in das Erdreich gezogen, Erosion wie aus dem Lehrbuch. Es geht st\u00e4ndig bergauf, und je n\u00e4her wir den Felsen kommen, umso mehr Ger\u00f6ll liegt auf dem Weg. Durch schmale Durchg\u00e4nge klettern wir h\u00f6her und h\u00f6her, bis es irgendwann so steil wird, dass bei jedem Schritt die Steine unter unseren F\u00fc\u00dfen wegrollen. Langsam hat sich die Sonne durch den Nebel gek\u00e4mpft und wir haben zwischen den Felsspalten sch\u00f6ne Ausblicke in die Landschaft. Wir sind schon wieder auf dem R\u00fcckweg, als uns mehrere Besucher entgegen kommen. Sch\u00f6n, dass wir das alles f\u00fcr uns allein hatten.<\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Von hier aus fahren wir eine Landstra\u00dfe entlang und kommen nach einiger Zeit zu den Elephant-Rocks, verwitterten grauen Kalksteinfelsen die man bei Nebel durchaus f\u00fcr Elefanten halten k\u00f6nnte. Doch f\u00fcr uns lacht die Sonne und wir k\u00f6nnen \u2013 wieder gegen eine kleine Eintrittsgeb\u00fchr \u2013 auf einer gro\u00dfen Wiese herumlaufen, aus der die Felsen mehrere Meter hoch herausragen. Die ganze Gegend ist von diesen merkw\u00fcrdigen Steinen durchzogen. Ein paar Kilometer weiter besichtigen wir eine Ausgrabungsstelle, an der das Skelett eines Walfisches freigelegt wurde. Gut gesch\u00fctzt liegt es noch hier unter einer Plexiglashaube. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">In vielen Kurven fahren wir durch das h\u00fcgelige Land, links und rechts sind riesige Schafherden auf den Weiden zu sehen. Einige sind richtig neugierig, sie heben die K\u00f6pfe wenn wir angefahren kommen und schauen uns hinterher. Hier sind keine L\u00e4mmer zu sehen, vielleicht kommen die ja im hiesigen Fr\u00fchjahr zur Welt. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5250\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/06\/p1110698.jpg\" alt=\"P1110698\" width=\"2992\" height=\"2992\" \/>Auf der Bundesstra\u00dfe 1 geht es weiter Richtung Moeraki. Auf einem vorgeschobenen Kap mit Leuchtturm ist eins von mehreren Brutgebieten der seltenen Gelbaugen-Pinguine. Auf einer engen unbefestigten Stra\u00dfe fahren wir bis zum Parkplatz. Vor dort f\u00fchrt ein schmaler Fu\u00dfweg bis zum Meer. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Es ist nach 16 Uhr und die Pinguine kehren nach und nach aus dem Meer zur\u00fcck. Sie sind gr\u00f6\u00dfer und schwerer als die Zwergpinguine und kommen meist einzeln an. Zielstrebig beginnen sie den steilen Aufstieg und begeben sich in ihr Revier, das sie als Paar bewohnen. Ist der Partner noch nicht zur\u00fcck, sto\u00dfen sie laute Rufe aus und warten ungeduldig auf die R\u00fcckkehr. Manche laufen sogar den Weg wieder hinunter, um zu schauen ob ein neu angelandeter Pinguin der schmerzlich vermisste Partner ist. Die Begr\u00fc\u00dfung ist so liebevoll und herzlich, manch ein Mensch k\u00f6nnte neidisch werden.<\/span><span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5247\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/06\/p1110686.jpg\" alt=\"P1110686\" width=\"3264\" height=\"2448\" \/>Ein St\u00fcck weiter liegen auf einem grasbewachsenen Vorsprung ein paar Pelzrobben herum. Als wir zur\u00fccklaufen h\u00f6ren wir noch immer einige Pinguine rufen.<\/span><span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5263\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/06\/dsc07296.jpg\" alt=\"DSC07296\" width=\"3072\" height=\"2304\" \/>Am n\u00e4chsten Morgen fahren wir zu den Boulders, merkw\u00fcrdigen runden Felsen, die am Strand liegen. Gerade ist Ebbe, so dass wir \u00fcber den Strand laufen und diese \u00fcberdimensionalen Kanonenkugeln aus der N\u00e4he betrachten k\u00f6nnen. Bei den aufgebrochenen Kugeln ist die kristallisierte Innenseite gut zu sehen. Mit viel Fantasie k\u00f6nnte man glauben, Au\u00dferirdische h\u00e4tten bei Nacht und Nebel einen Globus ihres Heimatplaneten hinterlassen.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">In der N\u00e4he liegt eine empfohlene Rundtour. Bei Trotters Gorge halten wir an und laufen einen Wanderweg bis zu einer H\u00f6hle. Der Weg f\u00fchrt durch dichte Vegetation und geht leicht bergauf. Als wir auf einem Schild lesen, dass der Weg ab hier bei N\u00e4sse gef\u00e4hrlich ist, kehren wir um. Der Mann, der uns in Tarnanzug und Gummistiefeln entgegen kommt meint allerdings, dass sei \u00fcbertrieben. Zu sp\u00e4t, jetzt gehen wir auch nicht mehr zur\u00fcck. Ein neugieriger kleiner Vogel folgt uns ein St\u00fcck, setzt sich vor uns auf den Weg, dreht und wendet sich, fliegt hin und her und auf und ab. Er ist gro\u00df wie eine Meise und hat einen auff\u00e4lligen Schwanz aus schwarzen und wei\u00dfen Federn, den er wie einen F\u00e4cher aufstellen kann; Fantail = F\u00e4cherschwanz ist sein Name und wir werden ihm bei jeder Wanderung begegnen. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Die schmale Stra\u00dfe f\u00fchrt zwischen Felsen hindurch, dazwischen steht der Stechginster in voller Bl\u00fcte und l\u00e4sst eher an Fr\u00fchsommer als Fr\u00fchwinter denken. Am Nachmittag erreichen wir Dunedin, die schottisch gepr\u00e4gte Stadt an der S\u00fcdostk\u00fcste. Wir brauchen wieder einige Lebensmittel und gehen in den Supermarkt. Einkaufen ist in Neuseeland wie auch in Australien ein Erlebnis. Einerseits das Warenangebot, aber was uns immer wieder begeistert, ist der Service. Neben der Kasse ist ein Drehkreuz mit Plastikt\u00fcten befestigt. Sorgf\u00e4ltig werden die vom Scanner erfassten Lebensmittel in die T\u00fcten gepackt. Dabei achtet man auf die richtige Sortierung wie kalt zu kalt, Fisch separat usw. Wehe man legt selbst Hand an, das wird von den Damen und Herren an der Kasse nicht gern gesehen. Erst wenn alles sinnvoll und umsichtig verpackt ist, darf man die T\u00fcten in den Einkaufswagen legen. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Zum \u00dcbernachten fahren wir \u00fcber eine Br\u00fccke auf die Otago Halbinsel. Die Stra\u00dfe f\u00fchrt gute 10 Kilometer direkt am Meer entlang. Auch hier verzichtet man auf irgendwelche Begrenzungen. Wir fahren begeistert die kurvenreiche Strecke. Auch eine Buslinie gibt es hier, im 30 Minuten Takt verkehrt der Bus nach und von Dunedin. Die Warteh\u00e4uschen sind fantasievoll bemalt, jedes mit einem anderen Motiv. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Nach unserer \u00dcbernachtung in Portobello fahren wir weiter ans Kap. Pinguine gibt es auch hier, aber am Vormittag sind sie im Meer unterwegs. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Eine weitere Sehensw\u00fcrdigkeit ist der K\u00f6nigs-Albatros, f\u00fcr den es hier ein gesch\u00fctztes Gebiet gibt. In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begann ein hiesiger Lehrer sich \u00fcber Jahrzehnte intensiv mit diesen V\u00f6geln zu besch\u00e4ftigen. Er hat damit so wertvolle Forschungsarbeit geleistet, dass das Wissen \u00fcber diese V\u00f6gel bis heute darauf aufbaut. Als wir erfahren, dass es nicht sicher ist, ob wir \u00fcberhaupt Albatrosse zu Gesicht bekommen, sparen wir uns die 40 $ Eintrittspreis pro Person und kehren zur\u00fcck nach Dunedin. <\/span><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Hier wurde 1861 die erste Universit\u00e4t Neuseelands gegr\u00fcndet. Vom Oktagon \u2013 dem Zentrum der 120.000 Einwohner z\u00e4hlenden Stadt \u2013 laufen wir zur St. Pauls Kathedrale, in der mir besonders ein Glasfenster gefallen hat, das einen starken Bezug zur hiesigen Gegend hat, weder Albatros, noch Pinguin oder Pelzrobbe fehlen in der Darstellung. Eine Statue des schottischen Dichters Robert Burns, Sch\u00f6pfer des Liedes &#8222;Auld Lang Syne&#8220; steht ganz in der N\u00e4he. Wir laufen zum Bahnhof, der den Titel \u201emeistfotografiertes Geb\u00e4ude Neuseelands\u201c tr\u00e4gt und aus Basalt und Oamaru-Kalkstein im fl\u00e4mischen Renaissance-Stil vor \u00fcber 100 Jahren errichtet wurde. Durch seine Gr\u00f6\u00dfe und und die Kombination aus dunklen und hellen Steinen zieht er alle Blicke auf sich. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Wir wollen heute noch m\u00f6glichst weit nach Westen und fahren \u00fcber Milton, Clinton und Gore nach Lumsden. Der dortige Caravan-Park hat bereits f\u00fcr den Winter seinen Betrieb eingestellt, so dass uns nichts anderes \u00fcbrig bleibt, als nach Sonnenuntergang noch weitere 70 Kilometer weiter zu fahren. Unser Camper ist \u201eself contained\u201c (er verf\u00fcgt \u00fcber ein geschlossenes Abwassersystem) und hat damit die Zulassung f\u00fcr \u201eFreedom-Camping\u201c &#8211; also \u00dcbernachten auf freien Park- oder Stellpl\u00e4tzen \u2013 aber uns ist das zu kalt, wir brauchen Strom. Der Himmel zeigt zuerst ein spektakul\u00e4res Rot, um sich dann in Nebel zu h\u00fcllen. Dadurch brauchen wir eineinhalb Stunden bis Te Anau am gleichnamigen See und sind froh, dass der Heizl\u00fcfter wohlige W\u00e4rme im Camper verbreitet. Als wir dann noch feststellen, dass hier sogar die Waschr\u00e4ume geheizt sind, haben wir die anstrengend Fahrt schnell vergessen.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Am Morgen fahren wir zum Milford Sound. Die Strecke f\u00fchrt am Ufer des Anau Lake entlang und dann ins Gebirge. Dass die Berge hier so steil sind und die Stra\u00dfe sich in engen Kurven bis auf 1000 Meter H\u00f6he windet, kommt unerwartet. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Ebenso der Tunnel in dieser H\u00f6he, der nur eine Fahrspur hat, die durch Ampelsteuerung mal in die eine, dann in die andere Richtung freigegeben wird. Wir haben Rot und m\u00fcssen warten. Sofort sind ein paar Keas \u2013 die frechsten V\u00f6gel Neuseelands \u2013 da und hoffen auf Futter. Zwar stehen \u00fcberall Hinweisschilder, dass F\u00fcttern verboten ist, aber danach richten sich l\u00e4ngst nicht alle Menschen. Deshalb fordern die Papageienv\u00f6gel recht aufdringlich das, was ihnen ihrer Meinung nach zusteht. Wenn sie sich langweilen, vergreifen sie sich gern am Dichtungsgummi der Fensterscheiben von geparkten Autos oder \u00f6ffnen geschickt unbewachte Rucks\u00e4cke. Wir schauen ihnen zu, bis die Ampel auf Gr\u00fcn springt und fahren dann durch einen Tunnel, der dem\u00a0 ADAC-Tunnel- Pr\u00fcfteam die Tr\u00e4nen der Verzweiflung in die Augen treiben w\u00fcrde, so eng, so dunkel ist die schmale R\u00f6hre.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Auf der anderen Seite geht es ebenso steil wieder bergab. Schneereste links und rechts der Stra\u00dfe zeigen, dass hier schon der Winter Einzug gehalten hat. Die Region geh\u00f6rt zu den regenreichsten der Welt, entsprechend ist die Vegetation.<\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Den Milford Sound \u2013 einen 14 Kilometer langen Fjord kann man nur vom Boot aus richtig sehen, die Berge links und rechts sind steil und dicht bewachsen, laufen ist hier unm\u00f6glich und so kaufen wir uns f\u00fcr die Nachmittagstour Tickets. Dick eingepackt in zwei Vlies- und eine Regenjacke und ausgestattet mit M\u00fctze und Handschuhen gehen wir mit vielleicht 20 Passagieren an Bord. Der Kapit\u00e4n erkl\u00e4rt Landschaft, Sehenw\u00fcrdigkeiten \u2013 wie Wasserf\u00e4lle und macht auf Tiere aufmerksam. Delfine tauchen am Ende des Fjords auf, Seeb\u00e4ren spielen im Wasser und als Zugabe sehen wir noch zwei K\u00f6nigs-Albatrosse. Als wir ganz nah an einen starken Wasserfall fahren, werden uns dicke rote Regenjacken angeboten. Danach tut ein hei\u00dfer Tee gut, den man sich selbst zubereiten kann. Um halb f\u00fcnf legt das Boot wieder an und v\u00f6llig durchfroren entschlie\u00dfen wir uns, die gut 75 Kilometer lange Strecke nach Te Anau zur\u00fcckzufahren. Hier gibt es nur Stellpl\u00e4tze ohne Stromanschluss, aber ein warmer Camper ist zu verlockend. Wir durchfahren den Tunnel 30 Minuten bevor er f\u00fcr diesen Tag um 18 Uhr geschlossen wird. Kaum ein anderes Auto ist zu dieser Zeit in der Dunkelheit noch unterwegs. Ein Opossum \u00fcberquert vor uns die Stra\u00dfe. Nur weil ich einen Schlenker fahre, entgeht es dem sicheren Tod. Gl\u00fcck gehabt, kleines Pelztier.<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Wegen der Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt) Am Morgen hat der Regen aufgeh\u00f6rt. Es ist noch neblig, aber helle Stellen lassen auf die Sonne hoffen. In der N\u00e4he sind die Clay Cliffs, eine rund 2 Millionen Jahre alte Felsformation, da wollen wir hin. 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