{"id":5576,"date":"2018-07-28T06:03:00","date_gmt":"2018-07-28T04:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.com\/?p=5576"},"modified":"2024-01-19T14:13:27","modified_gmt":"2024-01-19T14:13:27","slug":"guadalajara-und-der-chapalasee-mexiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=5576","title":{"rendered":"Guadalajara und der Chapalasee (Mexiko)"},"content":{"rendered":"\n<p>(Wegen fehlender Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-mit-140-um-die-welt wp-block-embed-mit-140-um-die-welt\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"pFMBBaVXtN\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/07\/28\/guadalajara-und-der-chapalasee-mexiko\/\">Guadalajara und der Chapalasee&nbsp;(Mexiko)<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Guadalajara und der Chapalasee&nbsp;(Mexiko)&#8220; &#8212; HTTPS:\/\/www.Otterpack8.wordpress.com\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/07\/28\/guadalajara-und-der-chapalasee-mexiko\/embed\/#?secret=6gfa93PyMe#?secret=pFMBBaVXtN\" data-secret=\"pFMBBaVXtN\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n<p>Um 15 Uhr Ortszeit landen wir in Los Angeles. Herrlich, es ist ungef\u00e4hr 26 Grad warm. Zum Genie\u00dfen sind wir jedoch zu m\u00fcde und sinken im Hotel gleich aufs Bett, Schlaf nachholen. Da unser Flug nach Mexiko erst am n\u00e4chsten Abend um 21.30 startet, deponieren wir am morgens unser Gep\u00e4ck im Hotel und lassen uns an den nahe gelegenen\u00a0 Strand von\u00a0 Hermosa-Beach fahren.<br \/>\n<br \/>\nVor dem Pier sind Marktst\u00e4nde mit Kleidung, Schmuck und Lebensmitteln aufgebaut, im Wasser versuchen sich die Surfer und am Strand haben sich die Sonnenanbeter ihren Platz gesucht. Der richtige Tag um auf der Strandpromenade spazieren zu gehen und die vielen sch\u00f6nen H\u00e4user zu bewundern. Ab und zu h\u00f6rt man aus Lokalen das Gejohle der Fu\u00dfballfans, die beim Spiel um den dritten Platz bei der diesj\u00e4hrigen Weltmeisterschaft mitfiebern.<br \/>\nUnser Flug startet ohne Verz\u00f6gerung, so dass wir nach drei Stunden Flugzeit (Zeitverschiebung + 2 Stunden) um 1.30 Uhr Ortszeit in Guadalajara landen. Die Zufahrt zum Hotel ist mit einer Schranke gesichert, zus\u00e4tzlich steht ein Wachmann mit Maschinenpistole daneben. Der Taxifahrer muss seine Papiere vorweisen, f\u00fcr uns interessieren sich die grimmig dreinblickenden Herren nicht. Erst nachdem sie mit der erhaltenen Auskunft zufrieden sind, wird die Schranke ge\u00f6ffnet und das Auto schraubt sich in weiten Kurven eine gepflasterte Stra\u00dfe hoch bis zu einem ausgedehnten Hotelkomplex im Hacienda-Stil. Um drei Uhr sind wir endlich in unserem riesengro\u00dfen Zimmer mit Holzbalkendecke, schweren M\u00f6beln und ausladendem Bett.<br \/>\nAn Schlaf ist nicht zu denken, wir sind noch zu aufgekratzt, und schauen vom Balkon auf die unter uns liegende hell erleuchtete Stadt, die auf 1.500 Meter Meeresh\u00f6he liegt. Auch mitten in der Nacht herrscht in dieser Stadt keine Ruhe, die Stra\u00dfen sind voller Autos, in irgendeiner Fabrik wird lautstark gearbeitet, kurzum es brummt wie in einem Bienenstock.\u00a0Das Fr\u00fchst\u00fcck verschlafen wir und sp\u00e4ter zwingt uns ein heftiges Gewitter zur\u00fcck ins Zimmer. Am n\u00e4chsten Tag ziehen wir um in ein Hotel in der Innenstadt.<br \/>\nDie Innenstadt von Guadalajara, der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt in Mexiko und Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco, ist eine einzige Baustelle. Man ist dabei, die existierenden zwei U-Bahnlinien um eine dritte zu erweitern. Und die braucht diese Stadt dringend, der Autoverkehr kommt mit sch\u00f6ner Regelm\u00e4\u00dfigkeit zum Erliegen.<br \/>\n<br \/>\nDie Altstadt im Kolonialstil ist erstaunlich gro\u00df und hat viele sch\u00f6ne Kirchen und Geb\u00e4ude, dazwischen aber unz\u00e4hlige Lokale und Gesch\u00e4fte jeglicher Art. Hier ist ein Leben und Treiben, dass man sich verwundert die Augen reibt. Niemand scheint es eilig zu haben.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5588\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/07\/dsc08314.jpg\" alt=\"DSC08314\" width=\"1717\" height=\"2709\" \/>Vor dem Cordoba Portal treibt ein Clown sein Unwesen und die Menschentraube um ihn herum ist ein dankbares Publikum, das seine derben Sp\u00e4\u00dfe mit schallendem Gel\u00e4chter belohnt.<br \/>\nBis in den sp\u00e4ten Abend sind Familien mit Kindern vom Neugeborenen (fast immer auf dem Arm, wir sehen kaum mal einen Kinderwagen) bis zum Teenager unterwegs.<br \/>\n<br \/>\nW\u00e4hrend einer Stadtrundfahrt f\u00e4llt uns eins besonders auf, Stubenhocker sind die Mexikaner keinesfalls, \u00fcberall in der Stadt sitzen sie auf B\u00e4nken, in Lokalen, auf Treppenstufen. Immer erklingt irgendwo Musik, und h\u00e4ufig ergreifen einzelne Paare die Gelegenheit zu einem T\u00e4nzchen auf der Stra\u00dfe. Es wirkt alles so fr\u00f6hlich und unbeschwert, man kann das \u00fcberhaupt nicht mit den Beschreibungen von der Gef\u00e4hrlichkeit in diesem Land in Verbindung bringen.<br \/>\n<br \/>\nAuf der Plaza de Liberacion hinter der Kathedrale stehen Zelte. Die Menschen feiern ihr Bundesland Jalisco mit Volkst\u00e4nzen, Mariachi-Musik, mexikanischer K\u00fcche und Produkten aus der Region. Gegessen wird hier gern und oft, deshalb sind die meisten Mexikaner auch wohlgen\u00e4hrt, \u00fcberaus wohlgen\u00e4hrt. Gesch\u00e4tzte 70 % der Erwachsenen schleppen zu viel Gewicht mit sich herum und mit 163 Litern pro Einwohner ist Mexiko Spitzenreiter im Cola-Konsum.<br \/>\nJalisco ist einer der reichsten Bundesstaaten Mexikos, hier gibt es sowohl Bodensch\u00e4tze als auch eine florierende Wirtschaft. Dazu tr\u00e4gt auch der weltweit bekannte Tequila bei. Wir sind neugierig auf die wohlhabende Stadt und fahren mit dem \u00f6ffentlichen Bus ins 50 Kilometer entfernte St\u00e4dtchen Tequila.<br \/>\n<br \/>\nSchon etliche Kilometer vorher sehen wir links und rechts die Felder mit den bl\u00e4ulich schimmernden Weber-Agaven. Mal sind sie ordentlich in Reih und Glied gepflanzt und kein H\u00e4lmchen Unkraut wagt sich hervor, dann wieder nimmt man es nicht so genau, zwischen den piksenden Stauden w\u00e4chst Gras, davon wiederum ern\u00e4hren sich die dort weidenden K\u00fche. Einige Felder sind auch bereits abgeerntet, nur die lanzenf\u00f6rmigen Bl\u00e4tter liegen noch auf dem Feld; denn f\u00fcr den Schnaps braucht man nur das Herz auch Pi\u00f1a genannt. Acht bis neun Jahre m\u00fcssen die Agaven alt sein, bevor das Herz die richtige Gr\u00f6\u00dfe hat. Danach entsteht in einem langwierigen Prozess aus Kochen, Pressen, G\u00e4ren und Brennen der weltbekannte Agavenschnaps. In der Stadt liegt ein eigenartiger Geruch in der Luft, er kommt aus den Schornsteinen der vielen Brennereien.<br \/>\n<br \/>\nIm historischen Teil des Ortes stehen entlang einer begr\u00fcnten Stra\u00dfe die Prachtbauten. Die \u00e4lteste Brennerei Cuervo (Rabe) hat den Vogel als Markenzeichen. In einem gro\u00dfen Bauer im Hof des prachtvollen Geb\u00e4udes sitzt ein lebendiges Exemplar. Ein \u00fcbermannshohes Exemplar steht in der N\u00e4he.<br \/>\nTequila-Touren sind bei in- und ausl\u00e4ndischen Touristen beliebt. Innerhalb der Stadt fahren Busse in Form von Tequila-Flaschen oder auch gro\u00dfen Peperonis (?) herum. Als wir zur\u00fcck zur Busstation laufen dr\u00f6hnt uns aus einem der Ausflugsbusse gr\u00f6lendes Gelalle entgegen. Der Busfahrer steht neben seinem Gef\u00e4hrt und sieht unbeteiligt zu, wie seine Passagiere versuchen in den Bus zu gelangen.<br \/>\nEs ist zehn Uhr und bereits dunkel, als uns der Busfahrer in der N\u00e4he des alten Busbahnhofs in Guadalajara aussteigen l\u00e4sst. Die anderen ausgestiegenen Passagiere zerstreuen sich sofort in alle Winde. Wir stehen noch dort, Klaus bestellt ein Taxi und verfolgt auf dem Display seines Handys dessen Route, als wie aus dem Nichts ein dunkler Schatten hinter uns auftaucht. Ein dunkel gekleideter Mann auf unbeleuchtetem Fahrrad rast auf uns zu, rei\u00dft Klaus das Handy aus der Hand und ist auch schon verschwunden. Wir sind im ersten Moment wie gel\u00e4hmt. Nachdem uns unser Taxi ins Hotel gebracht hat, bestellen wir auf den Schreck unseren ersten Tequila. Die Kellner sind voller Mitgef\u00fchl und bitten uns, blo\u00df nicht schlecht von den Mexikanern zu denken, die meisten w\u00e4ren nicht so. In dieser Nacht schmiede ich finstere Rachepl\u00e4ne gegen unbekannt.<br \/>\nWas jetzt alles zu tun ist, dauert Tage. Neues Handy kaufen und einrichten, f\u00fcr verschiedene Zug\u00e4nge neue Passw\u00f6rter anlegen. Mein mit dem geraubten Mobiltelefon synchronisiertes Handy ist pl\u00f6tzlich auf Werkseinstellung zur\u00fcckgesetzt, der Kalender mit allen Informationen unserer Reise gel\u00f6scht. Zu allem \u00dcbel haben wir unter der Anspannung durch Falscheingabe den Zugang zum Konto gesperrt, jetzt hilft nur noch ein Telefongespr\u00e4ch mit der Bank in Deutschland. Wir sind froh, als wir am Nachmittag Guadalajara verlassen k\u00f6nnen. In Ajijic, einer kleinen Stadt am Chapalasee, dem gr\u00f6\u00dften Binnensee Mexikos, wollen wir ein paar Tage bleiben.<br \/>\nAjijic ist ein kleines Juwel, das haben vor uns schon viele kanadische und amerikanische und auch ein paar europ\u00e4ische Rentner entdeckt. Deshalb sind hier auf die engen Stra\u00dfen fast mehr ausl\u00e4ndische als einheimische Menschen zu finden.<br \/>\n<br \/>\nIn den Stra\u00dfen, die vom Kirchplatz abgehen, sind die H\u00e4user bunt angestrichen und mit farbenfrohen Gem\u00e4lden verziert. Auch auf Masten und Baumst\u00e4mmen sind die bunten Bilder zu finden. Die Stra\u00dfen sind bis auf die Durchgangsstra\u00dfe mit unterschiedlich gro\u00dfen Steinen gepflastert. Manche Stra\u00dfen haben B\u00fcrgersteige, aber wenn man auf der Stra\u00dfe l\u00e4uft, muss man h\u00f6llisch aufpassen, nicht umzuknicken. Beinahe jedes Haus auf der zum See f\u00fchrenden Stra\u00dfe hat entweder einen kleinen Lebensmittel- oder Getr\u00e4nkeladen; eine Mode- oder Schmuckboutique, eine Galerie oder ein Lokal. Vom Ufer aus ist eine gemauerte Plattform in den See hineingebaut.<br \/>\nZum Baden l\u00e4dt der Chapalasee nicht ein, Wasserhyazinthen treiben an der Oberfl\u00e4che und das Wasser ist tr\u00fcbe. Guadalajara deckt einen gro\u00dfen Teil seines Bedarf an Trinkwasser aus dem Zulauf und das fehlt dem See. Au\u00dferdem hat er unter der Einleitung von N\u00e4hrstoffen(Nitrate) zu leiden, was eine starke Veralgung mit sich bringt. Ein paar halbherzige Versuche, die Menschen f\u00fcr die Problematik zu interessieren, sind zwar unternommen worden, zeigen aber noch keine deutliche Besserung. Gefischt wird hier allerdings nach wie vor. Aber vor allem hat das Gebiet rund um den See ein hervorragendes Klima.<br \/>\nEs gef\u00e4llt uns hier, und wir verl\u00e4ngern unseren Aufenthalt noch um eine Woche. Unser erstes Hotel ist \u00fcbers Wochenende ausgebucht, wir finden im drei Kilometer entfernten San Antonio ein Bed and Breakfast bei einem \u00f6sterreichisch\/mexikanischen K\u00fcnstlerpaar.<br \/>\n<br \/>\nThomas und Luz sind beide sehr talentierte Maler. Zur Zeit kommen sie allerdings selten dazu, neue Bilder zu malen. Die beiden kleinen S\u00f6hne fordern ihre Aufmerksamkeit beinahe pausenlos. Und die Unterbringung und Bewirtung der G\u00e4ste l\u00e4uft auch nicht von allein. Der vierj\u00e4hrige Max hat schon die Anlage zum k\u00fcnftigen Naturforscher. Er sammelt Raupen und und beobachtet t\u00e4glich, wie sie fressen, sich verpuppen und zum Schmetterling werden. Der vier Monate alte Theo hat noch keine anderen Interessen, als so oft wie m\u00f6glich auf Mamas oder Papas Arm zu sein. Als wir am Sonntag abreisen, k\u00f6nnen wir nicht widerstehen und kaufen zwei Bilder von Luz. Hoffentlich bringen wir die unbesch\u00e4digt mit nach Deutschland.<br \/>\nDie n\u00e4chsten f\u00fcnf Tage haben wir ein kleines H\u00e4uschen bei einem amerikanischen Ehepaar gemietet. Vor zwei Jahren haben sie ihre Zelte in Virginia abgebrochen und freuen sich jeden Tag aufs Neue \u00fcber die Entscheidung nach Mexiko zu ziehen.<br \/>\nDas Haus zu finden ist allerdings nicht einfach. Wir haben eine Adresse mit der Hausnummer 219A. Die findet sich schlie\u00dflich zwischen den H\u00e4usern 86 und 89A. Wann immer wir in den n\u00e4chsten Tagen nach einer bestimmten Adresse suchen, dasselbe Ph\u00e4nomen. Es gibt einfach keine fortlaufenden Hausnummern. Wie das zustande kommt, konnte uns niemand erkl\u00e4ren.<br \/>\n<figure id=\"attachment_5667\" aria-describedby=\"caption-attachment-5667\" style=\"width: 3072px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5667\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/07\/dsc08592.jpg\" alt=\"DSC08592\" width=\"3072\" height=\"2304\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5667\" class=\"wp-caption-text\">die B\u00e4ume werden zu Rechtecken gestutzt, damit Busse und LKWs besser durchkommen<\/figcaption><\/figure><br \/>\nW\u00e4hrend wir hier sind, l\u00e4sst unser Vermieter den B\u00fcrgersteig machen. Hier sind die Hausbesitzer daf\u00fcr verantwortlich. Deshalb gibt es auch keine durchg\u00e4ngig breiten, hohen oder gestalteten B\u00fcrgersteige. Wir sehen die unterschiedlichsten Varianten: Mit Platten belegt, in Zement gegossen mit oder ohne Verzierungen, mit Steinen gepflastert, dazwischen auch gro\u00dfe und kleine Obsidian-Klumpen (Vulkanglas). Die Zufahrten in die H\u00f6fe sind manchmal wie eine Berg- und Talbahn.<br \/>\nIn den schmalen Stra\u00dfen und Gassen sind Autos unterwegs, die bestimmt schon 40 Jahre auf dem Buckel haben, darunter viele VW K\u00e4fer. Pl\u00f6tzlich ist Pferdegetrappel zu h\u00f6ren. Ganz selbstverst\u00e4ndlich sind M\u00e4nner hier noch mit oder ohne Sattel zu Pferd unterwegs. Gespannt beobachten wir einen kleinen LKW, der versucht auf der schmalen Stra\u00dfe weiter zu kommen. Links die geparkten PKW, rechts ein Betonmast. Praktischerweise hat dieser in 2 Metern H\u00f6he schon eine Einkerbung und der LKW ist an dieser Stelle verschrammt und eingebeult. Dass beide in derselben Farbe lackiert, bzw. gestrichen sind, ist wahrscheinlich Zufall. Als die Engstelle unter lauten Schabeger\u00e4uschen passiert wird und der PKW unversehrt bleibt obwohl kein Blatt dazwischen passt, atmen die Zuschauer erleichtert auf.<br \/>\nIn vielen Lokalen wird abends von 6 bis 8 Uhr Musik gemacht. Wir h\u00f6ren in verschiedenen Restaurants eine mexikanische Band mit moderner, eine andere mit traditioneller Musik.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5668\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/07\/dsc08568.jpg\" alt=\"DSC08568\" width=\"3072\" height=\"2304\" \/>Einen Abend tritt ein amerikanisches Paar mit Gesang und Gitarrenmusik auf. Mexikaner sucht man hier auch vergebens. In Mexiko geht man fr\u00fch zum Essen, denn um neun Uhr ist in den K\u00fcchen Schluss. Um zehn Uhr werden Tische und St\u00fchle reinger\u00e4umt, dann wird es leer auf den Stra\u00dfen. In der Gro\u00dfstadt gibt es nat\u00fcrlich Ausnahmen, aber fr\u00fch gegessen wird auch hier.<br \/>\nAm letzten Abend laden uns unsere Gastgeber Herb und Susan zum Essen in ihr Haus ein. Susan ist eine hervorragende K\u00f6chin und verw\u00f6hnt uns mit Meeresfr\u00fcchten. Wir haben einen so sch\u00f6nen Abend mit diesen beiden netten Menschen, jetzt f\u00e4llt uns der Abschied von Ajijic noch schwerer.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Wegen fehlender Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt) Um 15 Uhr Ortszeit landen wir in Los Angeles. Herrlich, es ist ungef\u00e4hr 26 Grad warm. Zum Genie\u00dfen sind wir jedoch zu m\u00fcde und sinken im Hotel gleich aufs Bett, Schlaf nachholen. 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