{"id":5674,"date":"2018-08-09T06:16:39","date_gmt":"2018-08-09T04:16:39","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.com\/?p=5674"},"modified":"2024-01-19T14:13:41","modified_gmt":"2024-01-19T14:13:41","slug":"morelia-und-die-quinceanera-mexiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=5674","title":{"rendered":"Morelia und die Quincea\u00f1era (Mexiko)"},"content":{"rendered":"\n<p>(Wegen fehlender Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-mit-140-um-die-welt wp-block-embed-mit-140-um-die-welt\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"r1GEfdYSI5\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/08\/09\/morelia-und-die-quinceanera-mexiko\/\">Morelia und die Quincea\u00f1era&nbsp;(Mexiko)<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Morelia und die Quincea\u00f1era&nbsp;(Mexiko)&#8220; &#8212; HTTPS:\/\/www.Otterpack8.wordpress.com\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/08\/09\/morelia-und-die-quinceanera-mexiko\/embed\/#?secret=8YBOs1av7s#?secret=r1GEfdYSI5\" data-secret=\"r1GEfdYSI5\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n<p><span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Wie bestellt steht morgens um 10.20 Uhr das Taxi vor dem Haus. Noch eine herzliche Verabschiedung von unseren beiden Gastgebern Herb und Susan, dann geht es wieder in Richtung Guadalajara. Unser Taxifahrer \u2013 ein ehemaliger Pilot \u2013 erz\u00e4hlt uns von seinem Leben in der ganzen Welt. Die Frage nach dem besten Land beantwortet er \u00fcberzeugend mit: \u201eMexiko!\u201c<\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Der neue Busbahnhof am Stadtrand ist riesig. Fahrkarten haben wir uns schon in einer Reiseagentur in Ajijic besorgt, so dass wir hier nicht anstehen m\u00fcssen. Nach dem wir die Tickets vorgezeigt haben, d\u00fcrfen wir in den mit Sesseln und gro\u00dfen Bildschirmen ausgestatteten Wartebereich. Eine Viertelstunde vor Abfahrt wird es vor dem Bussteig lebhaft. Tickets vorzeigen, dann dr\u00fcckt eine nette Dame jedem eine Flasche Wasser und eine kleine Schachtel mit einem Dognut in die Hand. Die Koffer bekommen einen Anh\u00e4nger und werden im Gep\u00e4ckfach verstaut. Vor dem Einstieg schaut ein Mann in Uniform oberfl\u00e4chlich ins Handgep\u00e4ck, erst dann d\u00fcrfen wir den Bus betreten. Hier gibt es pro Reihe nur drei weich gepolsterte Sitze, sch\u00f6n breit und mit viel Abstand zum Vordermann. Da kann man es sich richtig gem\u00fctlich machen. Wenn man die Lehnen nach hinten verstellt und die Fu\u00dfst\u00fctzen ausf\u00e4hrt, reist man wie in einem Liegestuhl. Dazu gibt es Bildschirme an jedem Platz mit Filmen und Musik zur Auswahl, Kopfh\u00f6rer stecken in den Taschen der Vordersitze. F\u00fcr Kinder sind auch ein paar Zeichentrick- bzw. Animationsfilme vorhanden. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">P\u00fcnktlich auf die Minute f\u00e4hrt der Bus ab. Zuerst geht es durch die Randbezirke der Gro\u00dfstadt, dann nur noch durch gr\u00fcne Landschaft. Maisfelder sind links und rechts der Autobahn zu sehen und so viele Rizinusstr\u00e4ucher, dass man mit den Samen ganz Mexiko vergiften k\u00f6nnte. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Vulkankegel stehen dicht an dicht und mehrere gro\u00dfe Seen breiten sich in der Landschaft aus. Der Bus f\u00e4hrt so sanft, als schwebe er \u00fcber die Autobahn. Als wir diese verlassen, stehen mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten am Stra\u00dfenrand. F\u00fcr unseren Bus interessieren sie sich nicht, und wir erreichen unser Ziel Morelia nach angenehmer 3,5 st\u00fcndiger Fahrt ohne Zwischenstopp. Auch hier verbl\u00fcfft uns die Gr\u00f6\u00dfe des Busbahnhofes. Praktisch, direkt in der Abfertigungshalle ist ein Taxischalter. Man nennt das Hotel, bezahlt den genannten fairen Preis und wird von einem der offiziellen Taxen ans Ziel gebracht.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Unser Hotel liegt in der historischen Altstadt, die 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde. Die auf 1920 Meter H\u00f6he gelegene Hauptstadt des Bundeslandes Michoac\u00e1n hat 600.000 Einwohner und viele gut erhaltene Geb\u00e4ude aus der Kolonialzeit. Das macht sie zur meistbesuchten Stadt Mexikos im Landesinneren. Gleich nach der Ankunft machen wir einen ersten Erkundungsgang und stehen begeistert vor der Kathedrale aus rosa Basalt im Barockstil. Ein Blick ins Innere zeigt, dass gerade Messe ist. Sp\u00e4ter erkennen wir das schon von au\u00dfen. Stehen Bettler vor den Portalen, ist Messe. Wir verschieben die Besichtigung und laufen durch ein paar Stra\u00dfen der imposanten Altstadt.<\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Die pr\u00e4chtigen Geb\u00e4ude gegen\u00fcber der Kathedrale haben gro\u00dfz\u00fcgige Arkaden, unter denen die vielen Restaurants Tische und St\u00fchle dicht an dicht aufgestellt haben. Es ist wirklich ein sch\u00f6ner Platz zum essen. Es sind so viele Menschen unterwegs, da versuchen etliche H\u00e4ndler ihre Waren zu verkaufen: Schmuck, Rosen und auch viele traditionelle Handarbeiten. Ein \u201eNein danke\u201c gen\u00fcgt, und sie gehen weiter zum n\u00e4chsten Tisch. Ein Mann verkauft Honig in gro\u00dfen Gl\u00e4sern. Als wir abwinken bietet er uns stattdessen eine Gitarre an; auch eine interessante Gesch\u00e4ftsidee.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Ausgestattet mit einem Plan der Sehensw\u00fcrdigkeiten machen wir uns am n\u00e4chsten Morgen auf den Weg zum Mercado de Dulces (S\u00fc\u00dfwarenmarkt). Unterwegs fr\u00fchst\u00fccken wir in einem der vielen netten Lokale. Nach so vielen Monaten mit Toastbrot freuen wir uns jeden Morgen \u00fcber leckeres frisch gebackenes Brot oder Br\u00f6tchen. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Der Markt ist in einem Teil des Clavijero Palastes untergebracht, dem ehemaligen Jesuitenkolleg. Hier werden die traditionellen handgefertigten S\u00fc\u00dfwaren angeboten: Kandierte Fr\u00fcchte, Waffeln, Karamellen, Kokosberge, Konfekt aus Fruchtmus, s\u00fc\u00df-scharfe Bonbons, Schokolade und vieles mehr. Aber nicht nur S\u00fc\u00dfwaren gibt es hier, auch Kunsthandwerk ist stark vertreten, darunter viele bestickte Blusen, Kleider und Schals, Stoffpuppen, Bilder, Holzarbeiten und normale Handelswaren. \u00dcber all dem liegt der s\u00fc\u00dfe Geruch der Naschereien.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Durch die Haupteinkaufsstra\u00dfe schieben sich die Menschen. Auch hier sind viele Bettler unterwegs. Merkw\u00fcrdigerweise sehen wir auch zwei M\u00e4nner in sandfarbenen Uniformen, die ihre Schirmm\u00fctze den vorbeilaufenden Menschen entgegenstrecken. Auf der Suche nach Gl\u00fcckwunschkarten gehen wir in eine Papellerie (Papiergesch\u00e4ft). Hier dr\u00e4ngt sich eine dichte Menschentraube vor der Kasse. In drei Woche sind die Ferien zu Ende, und die Eltern nutzen das Wochenende um gemeinsam mit ihren Kindern die zwei DIN A 4 Seiten lange Liste abzuarbeiten. Es gibt alles \u2013 nur keine Gl\u00fcckwunschkarten. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Klaus muss ein paar Dinge wegen des neuen Handys kl\u00e4ren. Ich schaue mich w\u00e4hrenddessen in der Haushaltsabteilung des Kaufhauses um. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Die Waschmaschinen haben alle amerikanischen Standard: Gro\u00dfe oben offene Trommeln, die die W\u00e4sche nur hin und her drehen. In 20 bis 40 Minuten sind die rund 20 Kilogramm gewaschen und geschleudert. Auch die K\u00fchlschr\u00e4nke entsprechen den in Amerika verwendeten, sie haben Eisw\u00fcrfelbereiter und Wasserspender. Kochherde werden grunds\u00e4tzlich mit Gas betrieben. Die meisten haben sechs Kochstellen und einen entsprechend gro\u00dfen Backofen. Schon ab 180 \u20ac wird man Besitzer eines solchen Herdes. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Wir laufen zum Aqu\u00e4dukt, einem Bauwerk im Barockstil mit 253 B\u00f6gen auf 1,8 Kilometer L\u00e4nge. 1728 wurde auf Initiative des Bischofs Antonio de San Miguel mit dem Bau begonnen. Ziel war einerseits die Versorgung der Stadt mit Trinkwasser und andererseits die Besch\u00e4ftigung der indigenen Bev\u00f6lkerung. Bis 1910 wurde es f\u00fcr die Wasserversorgung genutzt, heute erfreut es gut restauriert Besucher und Einheimische.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Im kleinen Park Villalong\u00edn suchen wir uns eine Bank im Schatten, um ein wenig auszuruhen und das Leben und Treiben zu beobachten. Wie bestellt f\u00e4hrt pl\u00f6tzlich eine Stretchlimousine vor und heraus arbeitet sich ein junges M\u00e4dchen im langen t\u00fcrkisfarbenen Kleid mit bauschigem Rock. Ihr folgen vier junge M\u00e4nner in identischen Anz\u00fcgen. Wir erleben hautnah eine Quincea\u00f1era, oder doch zumindest den Fototermin. In vielen L\u00e4ndern Latein- und S\u00fcdamerikas wird der 15. Geburtstag eines M\u00e4dchens als rauschendes Fest gefeiert. Ab jetzt wird es nicht mehr als Kind, sondern als Frau betrachtet. Gekleidet in ein festliches Ballkleid mit passendem Blumenstrau\u00df, begleitet von Eltern und Geschwistern und den vier Ehrenherren geht es erst in die Kirche, dann zum Fototermin und sp\u00e4ter zum Feiern in ein Restaurant. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Die Eltern m\u00fcssen tief in die Tasche greifen, um all den Pomp und Prunk zu bezahlen: Kleidung f\u00fcr alle, Fris\u00f6r, Sch\u00f6nheitssalon, Fotograf, Leihwagen und dann die anschlie\u00dfende Feier f\u00fcr eine gro\u00dfe Anzahl G\u00e4ste. H\u00e4ufig ist die Summe h\u00f6her als bei einer Hochzeit. W\u00e4hrend wir interessiert zuschauen, treffen weitere geschm\u00fcckte Limousinen mit herausgeputzten Familien ein. Die Kleider glitzern und funkeln im Sonnenlicht, petrol, tintenblau, weinrot, zartrosa und altrosa haben die jungen Damen gew\u00e4hlt. Die kleine Schwester einer F\u00fcnfzehnj\u00e4hrigen tr\u00e4gt ein Kleid in derselben Farbe. Die Hauptpersonen bewegen sich mit unterschiedlicher Anmut vor der Kamera, so dass einige Gruppen nach 15 Minuten weiterziehen k\u00f6nnen. Doch manchmal m\u00fcssen die Fotografen richtig arbeiten. Da wird ein Arm grazi\u00f6s verbogen, dort der Hals \u00fcberstreckt, alles um das perfekte Foto zu bekommen. Als wir nach \u00fcber einer Stunde weitergehen, ist das t\u00fcrkisfarbene Team noch immer bei der Arbeit. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Die Schaufenster sind voll von Kleidern f\u00fcr diesen Anlass. Es gibt sie in allen erdenklichen Farben au\u00dfer wei\u00df und schwarz. Eine Puppe im nahezu identischen Kleid in derselben Farbe gibt es dazu. Die sitzt dann wahrscheinlich lebenslang auf der Couch und erinnert an diesen einen Tag.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Am Abend ist die Stra\u00dfe vor der Kathedrale f\u00fcr den Autoverkehr gesperrt. Bei den vielen Menschen w\u00e4re ein Durchkommen sowieso unm\u00f6glich. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5748\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/08\/img_20180728_203314.jpg\" alt=\"Exif_JPEG_420\" width=\"1944\" height=\"2592\" \/>Das Bauwerk wird in allen Farben des Regenbogens angestrahlt und um 20.45 Uhr beginnt \u2013 wie an jedem Samstagabend \u2013 ein 15 min\u00fctiges Feuerwerk, begleitet von Musik, einer Erz\u00e4hlstimme und den begeisterten Ah&#8217;s und Oh&#8217;s der Zuschauer. Es dauert, bis sich danach die Menschenmasse verl\u00e4uft. Nachdem wir uns zum Stra\u00dfenrand durchgek\u00e4mpft haben, schl\u00fcpfen in eine Nebenstra\u00dfe und kommen doch recht schnell zu unserem Hotel.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Auch am Sonntag ist die Stra\u00dfe vor der Kathedrale gesperrt. Heute geh\u00f6rt sie Fu\u00dfg\u00e4ngern, Skatern, Radfahrern und Hunden. Kinder wuseln herum und die Erwachsenen haben alle Zeit der Welt. Unter den Arkaden wird ausgiebig gefr\u00fchst\u00fcckt, dabei kann man wunderbar die sportlichen Aktivit\u00e4ten der Menschen auf der Stra\u00dfe beobachten. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Besonders beliebt ist ein Gespann aus 13 Fahrr\u00e4dern, vorne eins, dahinter sechs Zweiergruppen jeweils mit bequemen Kindersitzen davor. Nach dem Gejohle zu urteilen, sind die Herrschaften nicht ganz n\u00fcchtern unterwegs. Eine Gruppe kost\u00fcmierter junge Menschen zieht pl\u00f6tzlich die Blicke auf sich. Sie werben f\u00fcr eine Veranstaltung am Abend. Erz\u00e4hlt wird die Legende von Morelia. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Gegen Mittag k\u00f6nnen wir uns endlich die Kathedrale in aller Ruhe von innen anschauen. Sie ist sehr elegant im Stil der Neoklassik gestaltet. Besonders beachtenswert ist eine Christusstatue aus Maispaste.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Auf den Pl\u00e4tzen links und rechts der Kirche sind Clowns und mehrere T\u00e4nzer aktiv. Diese tragen Masken, gehen an St\u00f6cken und fangen in ihren Schuhen mit klappernden Holzsohlen pl\u00f6tzlich gem\u00e4chlich an zu tanzen. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Dann folgen solistische Einlagen in einem solchen Tempo, dass ihnen die Kleider um den K\u00f6rper fliegen. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Dieser traditionelle Tanz der alten M\u00e4nner (Danza de los Viejitos) geh\u00f6rt zu Michoacan wie die Gitarre zur Mariachi-Musik. Wir sehen uns diese gro\u00dfartige Vorstellung eine ganze Weile an. Heute ist hinter der Kathedrale auf einem kleinen eingez\u00e4unten Platz ein alternativer Markt aufgebaut. Es gibt selbst gemachte Konfit\u00fcren, Salsas, Kosmetik, den hier offenbar sehr beliebten Eierlik\u00f6r, Schuhe, Schmuck und noch vieles mehr. F\u00fcr 250 Pesos (11,25 \u20ac) gibt es hier sch\u00f6ne Schuhe aus geflochtenen Lederstreifen. Wenn wir doch blo\u00df noch Platz in unseren Koffern h\u00e4tten. Doch nicht nur auf diesem Markt kann man heute einkaufen, fast alle Gesch\u00e4fte haben ge\u00f6ffnet und dadurch ist ein Leben in der Stadt, dass es eine Freude ist. Auf allen Pl\u00e4tzen sitzen Menschengruppen zusammen. Es ist so eine sch\u00f6ne Atmosph\u00e4re, wenn ich da an deutsche Innenst\u00e4dte an Sonntagen denke \u2026 Offenbar sind Fr\u00f6mmigkeit und Sonntagsarbeit doch kein Widerspruch. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">In einem der alten jetzt motorisierten Stra\u00dfenbahnwagen \u2013 noch mit den Original-Holzb\u00e4nken \u2013 machen wir eine Stadtrundfahrt. Der Tourleiter erz\u00e4hlt frei und anscheinend sehr humorvoll. Leider hat eine Mutter mit vier Kindern im Alter von eins bis f\u00fcnf Jahren heute offenbar nichts Besseres vor, und so \u00fcbert\u00f6nen die Kleinen mit ihrem Gebr\u00fcll m\u00fchelos den sicherlich interessanten Vortrag. Von mehreren Seiten ert\u00f6nt ein: \u201ePssst,\u201c das st\u00f6rt aber weder die kleinen Racker noch deren Mutter. Aber irgendwann geht auch diese Rundfahrt zu Ende und die Nerven und Ohren k\u00f6nnen sich erholen. <\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Wegen fehlender Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt) Wie bestellt steht morgens um 10.20 Uhr das Taxi vor dem Haus. Noch eine herzliche Verabschiedung von unseren beiden Gastgebern Herb und Susan, dann geht es wieder in Richtung Guadalajara. 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