{"id":6989,"date":"2019-05-01T05:16:31","date_gmt":"2019-05-01T03:16:31","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.com\/?p=6989"},"modified":"2024-01-15T13:05:12","modified_gmt":"2024-01-15T13:05:12","slug":"unterwegs-in-el-salvador","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=6989","title":{"rendered":"Unterwegs in El Salvador"},"content":{"rendered":"\n<p>(Wegen fehlender Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-mit-140-um-die-welt wp-block-embed-mit-140-um-die-welt\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"o9hnLbAPuQ\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2019\/05\/01\/unterwegs-in-el-salvador\/\">Unterwegs in El&nbsp;Salvador<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Unterwegs in El&nbsp;Salvador&#8220; &#8212; HTTPS:\/\/www.Otterpack8.wordpress.com\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2019\/05\/01\/unterwegs-in-el-salvador\/embed\/#?secret=qWiFuEGDLY#?secret=o9hnLbAPuQ\" data-secret=\"o9hnLbAPuQ\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n<p><span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Morgens um halb acht werden wir abgeholt. Wir haben den bequemen Weg gew\u00e4hlt und einen Shuttlebus gebucht. Das bedeutet, dass man direkt von Hotel zu Hotel gefahren wird. Kein Umsteigen, kein Gep\u00e4ck schleppen, keine Wartezeiten.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Nachdem alle Passagiere in Antigua eingesammelt sind, verlassen wir zum zweiten Mal die Stadt die uns so gut gef\u00e4llt. Der Weg f\u00fchrt in K\u00fcstenn\u00e4he bis zur Grenze. Kaum steht das Fahrzeug, \u00f6ffnet ein Mann die Seitent\u00fcr und bietet Geldwechsel an. In der linken Hand h\u00e4lt er einen mehrere Zentimeter dicken Stapel Dollar-Noten. Wir haben noch einige Quetzales. Der Fahrer findet den Wechselkurs gut. Ein Mitreisender ist skeptisch und befragt erst sein Handy, danach tauscht auch er sein restliches Geld. Wie einfach so etwas gehen kann. Die Ausreise aus Guatemala gestaltet sich ebenfalls einfach: den Pass vorzeigen, stempeln lassen und das war es. Einer unserer Mitreisenden hat aber keinen Einreisestempel f\u00fcr Guatemala in seinem Pass, also muss er das irgendwie nachholen. Der Busfahrer organisiert ein Tuctuc, mit dem muss der Mann zu einer nahe gelegenen\u00a0Einreisestelle, danach kann er offiziell ausreisen. F\u00fcr uns bedeutet das eine Verz\u00f6gerung von rund 15 Minuten. Nicht der Rede wert, und dem Busfahrer tut die Pause sicher auch gut. Wir sind gerade auf der Br\u00fccke, die den Grenzfluss El Salvador \u00fcberspannt, als unserer Fahrer eine rasante Kehrtwendung macht. Eine Passagierin fehlt, im Laufschritt eilt sie dem Bus hinterher und ist zutiefst erleichtert, dass er nun doch nicht nur ihr Gep\u00e4ck sondern auch sie selbst mitnimmt.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Nachdem wir die Grenze zu El Salvador \u00fcberquert haben, ist die Stra\u00dfe in einem wesentlich besseren Zustand. Das Land von der Gr\u00f6\u00dfe Hessens liegt eingerahmt von Guatemala und Honduras am Pazifik. Vulkane pr\u00e4gen die Landschaft. In den Bergregionen wird Kaffee angebaut, im fruchtbaren Flachland haupts\u00e4chlich Zuckerrohr. Das Stra\u00dfenbild ist ein v\u00f6llig anderes. Kaum hat man die Grenze \u00fcberquert, sieht man die Frauen nur noch in westlicher Kleidung. Wir durchqueren ein paar St\u00e4dte und fahren dann zeitweise auf der K\u00fcstenstra\u00dfe. Offenbar habe wir Surfer im Bus, denn die Wellen werden voller Spannung begutachtet und fachm\u00e4nnisch kommentiert.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Wir sind als erste am Ziel. Der kleine Ort El Palmarcito liegt noch vor dem bekannteren El Zonte. Das Hostel macht auf den ersten Blick keinen besonders einladenden Eindruck. Der zweite l\u00e4sst das jedoch schnell vergessen. <\/span><span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Das holl\u00e4ndisch\/salvadorianische Ehepaar hat das Geb\u00e4ude erst vor sechs Wochen \u00fcbernommen und konnte nat\u00fcrlich die Umbaupl\u00e4ne noch nicht in die Tat umsetzen. Die vierk\u00f6pfige Familie strahlt jedoch eine solche Harmonie und Zufriedenheit aus dass man sich sofort wohl f\u00fchlt. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Der Strand ist 100 Meter weit entfernt. Allerdings sind jetzt am Nachmittag die Wellen zu hoch zum schwimmen, aber ideal f\u00fcr die Surfer. Selbst die drei Meerwasser- Schwimmbecken, die in die Felsen gebaut sind, werden immer wieder von hohen Wellen \u00fcbersp\u00fclt. \u201eMorgen fr\u00fch ist das besser,\u201c erkl\u00e4rt uns unsere Vermieterin Xena. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Wir laufen eine Weile am Meer entlang und dann nach oben auf die Klippe, hier steht ein nettes Restaurant. Neben dem Weg finden wir ein leicht bet\u00e4ubtes junges Eichh\u00f6rnchen, das wahrscheinlich aus dem Nest gefallen ist. Vorsichtig nimmt Klaus es am Nackenfell und setzt es auf den Stamm der Palme. Als wir zur\u00fcckkommen, ist es nicht mehr da.<\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Am n\u00e4chsten Morgen probieren wir die Felsenpools aus. SIe geh\u00f6ren zu dem dar\u00fcber liegenden Hotel. Jetzt w\u00e4hrend der Woche kostet es keinen Eintritt, trotzdem haben wir die Pools eine zeitlang ganz f\u00fcr uns. Es ist herrlich ruhig, nur die Wellen donnern unter uns gegen die Felsen. Der R\u00fcckweg ist um die Mittagszeit recht unangenehm. Der dunkle Sand nimmt in der Sonne eine Temperatur an, die die Fu\u00dfsohlen gl\u00fchen l\u00e4sst.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Einen Tag sp\u00e4ter machen wir zusammen mit unserem Vermieter Marc und Amira, einer jungen Deutschen einen Ausflug. Marc will uns einen Wasserfall zeigen, den er besonders mag. Nach zwei Stunden Fahrt kann er das Auto abstellen und wir laufen ein kurzes St\u00fcck \u00fcber eine sandige Fl\u00e4che, bis wir zu einer gro\u00dfen Felsplatte kommen, die von mehreren Wasserl\u00e4ufen durchzogen ist. Zwei von ihnen m\u00fcssen wir \u00fcberspringen. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">F\u00fcr Marc mit seinen langen Beinen ist das normalerweise eine Kleinigkeit, aber er hat seit Tagen heftige Schmerzen im linken Fu\u00df. Trotzdem schafft er es aus dem Stand auf einem Bein. Auch Klaus hat keine Probleme, nur Amira und ich stehen etwas bedr\u00f6ppelt da. Erst als uns die M\u00e4nner die Hand reichen, schaffen wir den Sprung auf die andere Seite. Eine kleine Klettertour, dann stehen wir vor einem gro\u00dfen Becken. Wir wundern uns \u00fcber den warmen Wind, der hier pl\u00f6tzlich weht. Einen Zugang zu diesem Wasser suchen wir vergeblich, man muss springen oder oben bleiben. Marc ist als erster unten, ich nehme allen Mut zusammen und springe die vier Meter hinunter. Mir bleibt f\u00f6rmlich die Luft weg, ich bin in einer Badewanne gelandet. Das Wasser hat bestimmt eine Temperatur von 38 Grad und wird aus kr\u00e4ftigen hei\u00dfen Quellen ein paar Kilometer aufw\u00e4rts gespeist. Marc grinst mich an, die \u00dcberraschung ist ihm gegl\u00fcckt. Klaus kommt dazu und gemeinsam k\u00e4mpfen wir uns durch die Str\u00f6mung auf die andere Seite. Das Wasser flie\u00dft so schnell, dass man kaum vom Fleck kommt. Wir schwimmen im weiten Bogen um den nach unten st\u00fcrzenden Wasserfall zur\u00fcck. Das ist bei der Wassertemperatur ganz sch\u00f6n anstrengend. Nach einer Verschnaufpause m\u00fcssen wir die Felsen hochklettern, anders kommt man hier nicht wieder raus. Ich bin vielleicht froh \u00fcber meine Badeschuhe. Noch ist der Salto De Malacatiupan wenig bekannt. Au\u00dfer uns sind noch vier andere Touristen hier. Als wir zwei Stunden sp\u00e4ter zum Auto zur\u00fcckkehren, kommen uns vier Paare entgegen. Die Frauen gut frisiert und geschminkt, in eleganten Kleidern und mit Pumps an den F\u00fc\u00dfen. Die werden hier bestimmt nicht ins Wasser springen. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Auf der Ruta de las Flores, die landschaftlich wundersch\u00f6n liegt aber in dieser Zeit wenig Flores hat, fahren wir nach Ataco. Das ist eine h\u00fcbsche kleine Stadt mit einem zentralen Park. Zu dritt gehen wir in das n\u00e4chstgelegene Restaurant, Marc muss seinen Fu\u00df ausruhen und bleibt im Auto. Der junge Kellner kann sein Gl\u00fcck kaum fassen, Touristen in seinem Lokal. Als er dann noch erf\u00e4hrt, dass wir aus Deutschland sind, will er unbedingt Selfies mit uns machen. Als Dankesch\u00f6n stellt er ein gro\u00dfes dreigeteiltes Sandwich vor uns auf den Tisch. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Nach einem Rundgang durch die Innenstadt mit ihren bekannten Wandmalereien geht es weiter zu einer gro\u00dfen Kaffeeplantage, deren Sehensw\u00fcrdigkeit ein Irrgarten ist. In einem so heimt\u00fcckisch angelegten Labyrinth bin ich noch nie gewesen. Und dann ist es noch am Hang gelegen, das bedeutet st\u00e4ndiges bergauf und bergab laufen. Irgendwann erreichen wir die Mitte. Mit einer Glocke kann man anderen seinen Erfolg mitteilen. Aber jetzt m\u00fcssen wir wieder rausfinden, wir haben wirklich keine Lust mehr und als ein junger Mann fragt, ob er uns f\u00fchren soll, nehmen wir das dankbar an.<\/span><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7006\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2019\/04\/p1020943-kopie-kopie-kopie.jpg\" alt=\"P1020943 - Kopie - Kopie - Kopie\" width=\"4000\" height=\"3000\" \/><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Abends gehen wir noch einmal in eins der Strandrestaurants. Der Besitzer bedankt sich \u00fcberschw\u00e4nglich, das wir El Salvador besuchen. Er wei\u00df, dass sein Land einen schlechten Ruf hat und bittet uns, zuhause zu erz\u00e4hlen, wie sch\u00f6n es hier ist.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Wir nehmen den Bus nach San Salvador. Die Fahrkarte kostet 1,50 US$ (El Salvador hat keine eigene W\u00e4hrung) f\u00fcr 50 Kilometer. Allerdings m\u00fcssen wir auch f\u00fcr jeden Koffer eine Fahrkarte kaufen. Daf\u00fcr d\u00fcrfen die dann auf dem Sitz mitfahren. Auf der stark befahrenen K\u00fcstenstra\u00dfe geht es nach La Libertad, dem beliebten Badeort der\u00a0<\/span><span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Hauptst\u00e4dter, hier zweigt die Stra\u00dfe\u00a0 nach San Salvador ab. Auf der neuen vierspurigen Stra\u00dfe geht es z\u00fcgig voran, bald haben wir den Stadtrand erreicht. \u00dcber der gro\u00dffl\u00e4chig angelegten Stadt erhebt sich ein Vulkan. Erdbeben haben ihr immer wieder zugesetzt. Das letzte schwere Beben liegt noch keine 20 Jahr zur\u00fcck. San Salvador ist auf den ersten Blick nicht von einer nordamerikanischen Stadt zu unterscheiden. In mehreren gro\u00dfen Einkaufszentren sind alle bekannten Fastfood-Ketten und Modelabel aus den USA vertreten.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\"> Doch im Bereich der Altstadt \u2013 wo unser Hotel liegt \u2013 \u00e4ndert sich das Stadtbild. In diesem Teil der Hauptstadt sind scheinbar alle Fenster und T\u00fcren vergittert und die H\u00e4user dicht an dicht mit Stacheldraht, Natodraht oder Elektrodraht gekr\u00f6nt. Au\u00dferdem laufen viele bewaffnete Wachleute herum. Nach Einbruch der Dunkelheit soll man besser ein Taxi nehmen. Jetzt am fr\u00fchen Nachmittag kann man sich nicht vorstellen, dass es hier gef\u00e4hrlich sein k\u00f6nnte. Wir bestellen aus Bequemlichkeit schon jetzt ein Uber-Taxi und lassen uns die vier Kilometer zur Kathedrale fahren. Das Taxi qu\u00e4lt sich durch dichtes Gedr\u00e4nge auf der links und rechts dicht mit Marktst\u00e4nden best\u00fcckten Hauptstra\u00dfe zur Plaza Civica an der Kathedrale Metropolitana. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Familien sitzen auf dem Platz auf B\u00e4nken oder auf dem Boden und essen, reden, lachen und beobachten ihre spielenden Kinder.<\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Die von au\u00dfen pr\u00e4chtige Kirche ist innen recht schmucklos, sie wurde auch erst Ende des letzten Jahrhunderts fertiggestellt. Eine weitere Kirche (San Rosario) in der N\u00e4he sieht von au\u00dfen aus, wie eine unscheinbare Werkhalle aus grauem Beton, aber von innen f\u00fchlt man sich wie mitten im Regenbogen. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Unweit der beiden Kirchen spielt eine gro\u00dfartige Band lateinamerikanische Musik. Umringt von einem gro\u00dfen Zuschauerkreis tanzen Menschen von acht bis achtzig allein oder paarweise begeistert zur mitrei\u00dfenden Musik. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Am n\u00e4chsten Tag fahren wir mit dem Bus zum botanischen Garten \u201ePlan de la Laguna\u201c. Fr\u00fcher war hier ein See, der durch einen Vulkanausbruch im 18. Jahrhundert trockengefallen ist. Auf der fruchtbaren Erde wurde im letzten Jahrhundert ein botanischer Garten angelegt. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel f\u00fcr Familien. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Teiche mit Fischen und Schildkr\u00f6ten sind zwischen B\u00e4umen, Str\u00e4uchern, W\u00fcstenpflanzen und Blumen angelegt. Auf schattige Wegen mit vielen Sitzgelegenheiten und mehreren Spielpl\u00e4tzen finden Alt und Jung jeweils das Passende. <\/span><br \/>\n<br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Hier sitzen wir eine Weile und beobachten ein paar Dohlengrackeln. Die kennen wir schon seit Mexiko und erfreuen uns an ihrer F\u00e4higkeit, andere V\u00f6gel oder sonstige Ger\u00e4usche nachzuahmen, wie Handyklingeln oder das akkustische Signal von Fu\u00dfg\u00e4ngerampeln. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">Der Weg zum knapp zwei Kilometer entfernten Einkaufszentrum bietet ein unerwartetes Hindernis. Wir m\u00fcssen eine gut 20 Meter hohe Br\u00fccke \u00fcberqueren, die anscheinend nur f\u00fcr Autos gebaut wurde. Kein B\u00fcrgersteig, und das Gel\u00e4nder reicht gerade mal bis zum Oberschenkel. Doch die Menschen, die wir fragen, deuten sehr bestimmt auf die Fahrbahn. Mit einem etwas mulmigen Gef\u00fchl laufen wir die letzten 300 Meter, bis wir unser Ziel erreichen. Gro\u00df und modern mit vielen Boutiquen und noch mehr Schuhgesch\u00e4ften pr\u00e4sentiert sich das Einkaufszentrum. Hier kauft die Ober- und Mittelschicht ein. Die teuersten Schuhe kosten hier 35 US$. F\u00fcr Miguel Normalverdiener kaum erschwinglich, 300 US$ verdient er im Monat. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family:Calibri, sans-serif;\">F\u00fcr den R\u00fcckweg bestellen wir uns ein Taxi, heute sind wir genug gelaufen.<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Wegen fehlender Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt) Morgens um halb acht werden wir abgeholt. Wir haben den bequemen Weg gew\u00e4hlt und einen Shuttlebus gebucht. Das bedeutet, dass man direkt von Hotel zu Hotel gefahren wird. Kein Umsteigen, kein Gep\u00e4ck schleppen, keine Wartezeiten. 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