{"id":7823,"date":"2019-07-05T12:39:00","date_gmt":"2019-07-05T12:39:00","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7823"},"modified":"2024-01-13T22:50:37","modified_gmt":"2024-01-13T22:50:37","slug":"popayan-und-salento-kolumbien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7823","title":{"rendered":"Popay\u00e1n und Salento (Kolumbien)"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Tickets f\u00fcr die Weiterfahrt nach Popay\u00e1n kaufen wir in einer Agentur auf der Hauptstra\u00dfe. F\u00fcr die 136 Kilometer Entfernung werden 4 Stunden veranschlagt, kaum vorstellbar. Bis zur Abfahrt haben wir noch eine halbe Stunde Zeit und gehen fr\u00fchst\u00fccken. Als wir zur\u00fcckkommen, l\u00e4dt der Inhaber der Agentur unser Gep\u00e4ck in seinen PKW und f\u00e4hrt uns ein paar Kilometer aus der Stadt heraus bis zu einer Stra\u00dfengabelung. An dem steilen Berghang gegen\u00fcber w\u00e4chst Kaffee. Der Hang ist so steil und so hoch, dass die Weinberge an der Mosel dagegen was f\u00fcr Anf\u00e4nger sind. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p1050324.jpg\" alt=\"P1050324\" class=\"wp-image-7743\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Unser Fahrer wartet gemeinsam mit uns auf den Bus, der aus Pitalito kommend nach Popay\u00e1n f\u00e4hrt. Erst als er sicher ist, dass wir im richtigen Bus sitzen, f\u00e4hrt er zur\u00fcck. Die Stra\u00dfe ist sehr kurvenreich und ich bin wieder unglaublich dankbar, dass Klaus und ich keine Reise\u00fcbelkeit kennen. Leider trifft das nicht auf alle Mitreisenden in unserem kleinen Bus zu. Die Spuckt\u00fcten werden ausgiebig genutzt. Wenn man bei dem st\u00e4ndigen hin- und herschaukeln glaubt, es k\u00f6nne nicht schlimmer kommen, ist das ein Irrtum. Nach zwanzig Kilometern ist den Stra\u00dfenbauern der Asphalt ausgegangen, und jetzt sucht der Fahrer im str\u00f6menden Regen seinen Weg zwischen Schlagl\u00f6chern, in denen sich ein Elefant bequem schlafen legen k\u00f6nnte. Dabei ist das hier die Hauptverbindung. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-27-300x152.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8304\" width=\"680\" height=\"347\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Bus durchquert den Purac\u00e9 Nationalpark, der nach dem sehr aktiven 4.750 Meter hohen Schichtvulkan benannt ist. Die Vegetation ist \u00e4u\u00dferst abwechslungsreich und streckenweise so dicht, dass sie f\u00fcr Menschen undurchdringlich ist. Irgendwann muss der Bus anhalten. Mehrere Dutzend Motorr\u00e4der stehen schon kreuz und quer auf der Stra\u00dfe, hier findet eine Polizeikontrolle statt. Alle M\u00e4nner m\u00fcssen mit ihrem Gep\u00e4ck den Bus verlassen und werden drau\u00dfen kontrolliert. Im Bus lassen sich Polizisten das restliche Handgep\u00e4ck zeigen und \u00f6ffnen bei den Einheimischen jede Tasche, jeden Rucksack. Meiner wird halbherzig von au\u00dfen abgetastet. Drogen sind auch nach dem Tode Escobars ein allgegenw\u00e4rtiges Thema, zu gro\u00df die Gewinne, als das man auf dieses eintr\u00e4gliche Gesch\u00e4ft verzichtet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-full wp-image-7748\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p1050373.jpg\" alt=\"P1050373\" class=\"wp-image-7748\"\/><figcaption><span style=\"display: inline !important; float: none; background-color: rgb(255, 255, 255); color: rgb(44, 51, 56); cursor: text; font-family: &quot;Noto Serif&quot;,Georgia,&quot;Times New Roman&quot;,Times,serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; line-height: 1.2em; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;\"> die Werkstatt seines Vertrauens<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Pl\u00f6tzlich ein Knall, der Fahrer stoppt und schaut nach: Ein Reifen ist geplatzt. Da der Bus \u00fcber Doppelbereifung verf\u00fcgt, k\u00f6nnen wir die Fahrt bis zur n\u00e4chsten Werkstatt fortsetzen. Einige Kilometer vor Popay\u00e1n erreichen wir dann wieder eine befestigte Stra\u00dfe und 5,5 Stunden nach Fahrtantritt auch das Ziel. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Au\u00dfenbezirke und die Neustadt der 250.000 Einwohner-Stadt sind ziemlich uninteressant. Die gro\u00dfe Altstadt \u2013 auch die wei\u00dfe Stadt genannt \u2013 mit ihrer kolonialen Architektur ist unser Ziel. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p1050375.jpg\" alt=\"P1050375\" class=\"wp-image-7749\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Als wir am Abend auf der Suche nach einem Restaurant durch die Stra\u00dfen laufen, macht die Altstadt den Eindruck, sich auf eine Belagerung vorzubereiten. Zwar beleuchten die eckigen Laternen an den H\u00e4usern die Stra\u00dfen einigerma\u00dfen, aber wo wir auch hinkommen, die massiven dunklen Holzt\u00fcren sind verschlossen und die eisernen Gitter davor ebenfalls. Kein Lichtschein dringt aus den H\u00e4usern. Eine junge Frau, die gerade ihre Mutter abholt, f\u00e4hrt uns zu dem vermutlich einzigen offenen Lokal und rettet uns vor dem Hungertod. Nochmals herzlichen Dank Maria.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-28-300x213.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8305\" width=\"688\" height=\"488\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-28-300x213.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-28.png 738w\" sizes=\"auto, (max-width: 688px) 100vw, 688px\" \/><figcaption>In der Kathedrale<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-29-222x300.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8306\" width=\"383\" height=\"515\"\/><figcaption>Theater unten &#8218;Demonstrati\u00f6nchen&#8216;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-30-243x300.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8307\" width=\"578\" height=\"714\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-30-243x300.png 243w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-30.png 422w\" sizes=\"auto, (max-width: 578px) 100vw, 578px\" \/><figcaption>Baum mit Louisiana Moos<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-31-300x198.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8308\" width=\"583\" height=\"384\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-31-300x198.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-31.png 309w\" sizes=\"auto, (max-width: 583px) 100vw, 583px\" \/><figcaption>Juristische Fakult\u00e4t<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Heute \u2013 am Montag, dem 24. Juni \u2013 ist Fronleichnam und somit Nationalfeiertag, erkl\u00e4rt uns der Hotelbesitzer sp\u00e4ter, deshalb ist alles geschlossen. Und wirklich ist die Stadt am n\u00e4chsten Morgen nicht wiederzuerkennen. Die jetzt ge\u00f6ffneten T\u00fcren f\u00fchren in Gesch\u00e4fte und Lokale aller Art. Verkaufsst\u00e4nde stehen rund um den Platz vor der Kirche und in den nahe gelegenen Stra\u00dfen. Dazu duftet es \u00fcberall nach Ananas. Die bereits gesch\u00e4lten goldgelben Fr\u00fcchte schmecken k\u00f6stlich, und wo kommen auf einmal die vielen Menschen her? Auch am Abend sind noch etliche T\u00fcren ge\u00f6ffnet und wir bekommen in einem Restaurant, aus dem es verlockend duftet, das bisher beste St\u00fcck Fleisch w\u00e4hrend unserer Kolumbienreise. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Weiterreise geht zun\u00e4chst nach Cali, der drittgr\u00f6\u00dften Stadt in Kolumbien. Die Einfallstra\u00dfe hat einen 15 bis 20 Meter breiten Gr\u00fcnstreifen in der Mitte, der demn\u00e4chst wohl einer Buslinie nach dem Vorbild Bogotas zum Opfer fallen wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Der zweist\u00f6ckige Busbahnhof bietet Gesch\u00e4fte, Restaurants, Fris\u00f6r, Sch\u00f6nheitssalon und eine Bankfiliale. Wir kaufen die Fahrscheine f\u00fcr die Weiterfahrt und sehen, dass wir bis zur Abfahrt noch gut zwei Stunden Aufenthalt haben. Zeit genug, etwas zu essen und gem\u00fctlich zum Wartebereich zu schlendern. Ein Blick auf seinen Rucksack l\u00e4sst Klaus wie von der Tarantel gestochen hochfahren. Die kleine Reisegitarre fehlt, sie ist im Gep\u00e4ckfach des letzten Busses liegengeblieben. Und pl\u00f6tzlich verfliegt die Zeit nur so, die Abfahrtszeit des Anschlussbusses r\u00fcckt n\u00e4her, gerade noch rechtzeitig kommt mein Mann strahlend mit seiner Gitarre zur\u00fcck. Der Bus war noch da, Fahrer brauchen schlie\u00dflich auch eine Mittagspause.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p1050463.jpg?w=744&amp;h=558\" alt=\"\" width=\"694\" height=\"520\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Eine halbe Stunde, nachdem der Bus Cali verlassen hat, werden wir erneut von einer Polizeikontrolle gestoppt. Der Fahrer kurbelt das Fenster herunter: \u201eAmigo,\u201c sagt er \u201edas passt mir jetzt \u00fcberhaupt nicht, ich bin sowieso schon sp\u00e4t dran.\u201c Und der Polizist winkt ihn weiter. Gute drei Stunden braucht der Bus bis Armenia, dort steigen wir um und fahren mit dem \u00f6ffentlichen Bus im Feierabendverkehr noch knapp 30 Kilometer bergauf nach Salento. Die kleine Ortschaft liegt in der Kaffeeanbauregion auf 1900 Meter H\u00f6he. Gleich nach der Ankunft folgen wir der Empfehlung einer Hostelmitarbeiterin und kehren im 50 Meter entfernten Lokal ein. Spezialit\u00e4t ist in den hiesigen Restaurants Forelle aus den nahen Gebirgsb\u00e4chen. Wir entscheiden uns f\u00fcr die gegrillte Version, die auf Patacones (frittierte und plattierte Kochbananen) serviert wird, und zu der es eine fruchtige Ananas-Salsa gibt. Und dazu einen der hier immer k\u00f6stlichen Fruchts\u00e4fte. Wie werden wir in Deutschland Lulo, Guruba oder Guanabana vermissen. Wir sind so begeistert, dass wir auch in den n\u00e4chsten Tagen zum essen in das Lokal gehen. Auch hier hat der Wirt alte Autoreifen verwendet, und zwar als Sitzm\u00f6bel. Drei farbig lackierte liegen \u00fcbereinander, der obere hat ein gekn\u00fcpftes Netz als Sitzfl\u00e4che. Die Luxusversion ist mit R\u00fcckenlehne, ebenfalls ein Reifen, der mit zwei Latten an den unteren befestigt ist. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p1050489.jpg\" alt=\"P1050489.JPG\" class=\"wp-image-7805\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen sehen wir erst, in welch wundersch\u00f6ner Gegend wir gelandet sind. Die Andengipfel ragen bis zu 4.750 Meter in die H\u00f6he, mal sind sie von Wolken verh\u00fcllt, dann wieder sieht man sie vor blauem Himmel. Der Ort selbst ist ein beliebtes Ausflugsziel und hat im Zentrum noch die sch\u00f6nen bunten H\u00e4user der Kaffeebauern. Heute sind sie fast alle zu Andenkenl\u00e4den und Restaurants umgebaut worden, doch ihren Charme hat der Ort dadurch nicht verloren. Von hier aus gelangt man auch in den Parque Nacional Natural los Nevados (Nationalpark Los Nevados), zu dem die drei gro\u00dfen Vulkane Nevado de Santa Isabel (4.950 m), Nevado del Tolima (5.215 m) und Nevado del Ruiz (5.311 m) geh\u00f6ren. Gerade der letzte ist uns durch seinen spektakul\u00e4ren Ausbruch 1985 noch im Ged\u00e4chtnis, als in der 47 Kilometer entfernten Stadt Armero \u00fcber 22.000 Menschen durch eine Schlammlavine ums Leben kamen. Noch immer habe ich das Bild des 12-j\u00e4hrigen M\u00e4dchens vor Augen, das im Schlamm feststeckte und dem die Welt beim Ersticken zusah. Obwohl die Vulkane in der N\u00e4he des \u00c4quators liegen, sind ihre Gipfel ganzj\u00e4hrig schneebedeckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Klaus ist stark erk\u00e4ltet und so m\u00fcssen wir die geplanten Ausfl\u00fcge verschieben. Zu unserer Freude ist Amira, unsere liebenswerte Reisebekanntschaft aus El Salvador, gerade in Salento. Nat\u00fcrlich treffen wir uns und erz\u00e4hlen uns beim Mittagessen unter viel Gel\u00e4chter unsere bisherigen Reiseerlebnisse. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-32-300x133.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8310\" width=\"669\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-32-300x133.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-32.png 735w\" sizes=\"auto, (max-width: 669px) 100vw, 669px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-33-300x198.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8311\" width=\"676\" height=\"446\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-33-300x198.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-33.png 737w\" sizes=\"auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Wochenende wird es voll. Die Besucher bummeln durch die Hauptstra\u00dfe und st\u00f6bern in den vielen Gesch\u00e4ften. Rund um die Plaza de&nbsp; Bolivar vor der Kirche dr\u00e4ngen sich die fliegenden H\u00e4ndler. Besonders gut gef\u00e4llt uns die \u201eKinderbelustigung\u201c, mehrere kleine Autos stehen in Reihe vor der Kirche. Die Kinder wollen unbedingt damit fahren und 2.000 COP (0,50 \u20ac) scheint ein angemessener Preis zu sein. Sobald das Kind hinter dem Lenkrad sitzt, schieben die Eltern es wie einen Kinderwagen mehrmals um den Platz. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-34-300x100.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8312\" width=\"666\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-34-300x100.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-34.png 737w\" sizes=\"auto, (max-width: 666px) 100vw, 666px\" \/><\/figure>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Umweltfreundlich ist das auf jeden Fall, nur Muskelkraft und Ausdauer sind erforderlich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-35-300x210.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8313\" width=\"640\" height=\"448\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-35-300x210.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-35.png 736w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Aufstieg zum Aussichtspunkt ist ganz sch\u00f6n anstrengend, 6 Treppen mit jeweils 34 Stufen f\u00fchren nach oben, wo man auf der einen Seite einen sch\u00f6nen Blick auf die Stadt und auf der anderen in die Berge mit Kaffeeplantagen hat. Am Abend spielt Kolumbien im Viertelfinale gegen Peru und verliert im Elfmeter-Schie\u00dfen. Das Tragen der Fu\u00dfballtrikots hat nicht geholfen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p1050517.jpg\" alt=\"P1050517\" class=\"wp-image-7776\" width=\"623\" height=\"438\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Sonntag f\u00fchlt sich Klaus dann soweit gut, dass wir ins Cocoratal fahren k\u00f6nnen. Wir wissen, dass es nicht die beste Wahl ist, aber dass es so voll ist haben wir nicht erwartet. Alte Jeeps fahren die Besucher zum 11 Kilometer entfernten Parkeingang. Normalerweise werden jeweils acht Personen mit einem Fahrzeug bef\u00f6rdert, bei dem heutigen Andrang m\u00fcssen sich zw\u00f6lf den knappen Platz teilen, wobei zwei hinten auf der Plattform stehen. Mit uns fahren Maria und Freddy aus Medellin, mit denen wir in der Warteschlange ins Gespr\u00e4ch gekommen sind. Beide sprechen gut englisch, eine Seltenheit hier. Die Jeeps fahren im Abstand von wenigen Minuten los. Schnell lassen wir den Ort hinter uns und fahren auf schmaler Stra\u00dfe durch die Berge. Au\u00dfer Kaffee werden auch Avocados hier angebaut.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-36-300x249.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8314\" width=\"618\" height=\"513\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-36-300x249.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-36.png 659w\" sizes=\"auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-37-300x196.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8315\" width=\"626\" height=\"409\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-37-300x196.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-37.png 669w\" sizes=\"auto, (max-width: 626px) 100vw, 626px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Eintritt ins Valle de Cocora ist frei, wer allerdings den Weg zum Mirador w\u00e4hlt, muss 4.000 COP<br>(1,08 \u20ac) bezahlen. Wir laufen einen anderen Weg \u2013 nicht wegen des Eintrittspreises \u2013 der Aufstieg ist uns zu steil. Maria erz\u00e4hlt mir, dass diese Region f\u00fcr ihren Kinderreichtum bekannt ist. Pro Familie sind 15 bis 20 Kinder normal, 24 soll es auch schon gegeben haben. Die M\u00e4nner haben nicht etwa mehrere Frauen, die eine, die einzige Ehefrau hat sie alle zu Welt gebracht. Auf meine Frage nach der Kindersterblichkeit l\u00e4chelt Maria: \u201eNein, die \u00fcberleben alle.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-38-300x215.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8316\" width=\"624\" height=\"448\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-38-300x215.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-38.png 666w\" sizes=\"auto, (max-width: 624px) 100vw, 624px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Cocoratal ist wegen seiner landschaftlichen Sch\u00f6nheit und seiner Wachspalmen bekannt. In einer Gegend, die der Schweiz nicht un\u00e4hnlich ist, wo Rinderherden auf gr\u00fcnen H\u00e4ngen weiden, ragen schlanke Palmen 50 bis 60 Meter in die H\u00f6he, ein surreales Bild. Auf dem staubigen Weg werden wir immer wieder von Pferden \u00fcberholt, die hier zu hunderten vermietet werden. An einem Bach ist f\u00fcr die Fu\u00dfg\u00e4nger erstmal Schluss, die Reiter haben es da besser, bei ihnen bleiben die F\u00fc\u00dfe trocken. Ein schmaler Weg f\u00fchrt rechts in den Wald und bald erreichen wir eine Br\u00fccke \u00fcber den Bach. Danach wird der Weg matschig und rutschig. Noch einmal geht es auf einem Baumstamm \u00fcber den Bach und danach auf Felsen steil bergauf. F\u00fcr die Pferde ist hier der Endpunkt erreicht, ab hier geht es nur auf den eigenen F\u00fc\u00dfen weiter. Die meisten Ausfl\u00fcgler sind l\u00e4ngst zur\u00fcckgeblieben. Wir suchen uns einen Platz f\u00fcr unser Picknick und gehen denselben Weg zur\u00fcck. An der ersten Br\u00fccke kommt uns eine Gruppe in eleganter Kleidung entgegen. Eine der Frauen tr\u00e4gt ein Kleid aus aprikotfarbener Spitze und zierliche goldfarbene Pumps. Ohne unsere helfenden H\u00e4nde kommt sie nicht von der schr\u00e4gen Br\u00fccke herunter. Wie das wohl weitergeht?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-39-300x172.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8317\" width=\"683\" height=\"392\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-39-300x172.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-39.png 663w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Morgen waren schon viele Menschen unterwegs, jetzt hat sich die Anzahl nochmals vervielfacht, nichts wie weg ist unser Motto und wir steigen in den n\u00e4chsten Jeep.<\/p>\n\n\n\n<p>Um halb acht fahren wir am Montag Morgen zur Busstation und weiter nach Armenia. Busse nach Bogota sollen von hier im Stundentakt abfahren. Das ist eindeutig falsch. Die Buslinie, auf die wir gesetzt haben, f\u00e4hrt erst abends um 19.30 ab. Die zweite Gesellschaft um 14 Uhr, die dritte \u00fcberhaupt nicht bis Bogota. Bei der vierten landen wir einen Treffer. Der Bus soll um 9.30 Uhr abfahren, den schaffen wir gerade noch. Die Dauer der Fahrzeit ist nur kurz r\u00e4tselhaft. Der Bus schraubt sich hinter der Stadt zielstrebig die Berge hoch, bald sind wir in den Wolken und erreichen nach einigen Stunden eine H\u00f6he von \u00fcber 3.500 Metern. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-40-300x235.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8318\" width=\"673\" height=\"526\" srcset=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-40-300x235.png 300w, https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/image-40.png 665w\" sizes=\"auto, (max-width: 673px) 100vw, 673px\" \/><figcaption>Die unvollendete&#8230;.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Vor Jahren hat man damit begonnen, diese Region durch Br\u00fccken und Tunnel leichter erreichbar zu machen, vollendet wurde dieses ehrgeizige Projekt jedoch bis heute nicht. Auf den halbfertigen Br\u00fccken wachsen inzwischen wieder B\u00fcsche und Str\u00e4ucher. Nach wie vor m\u00fcssen die landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus dieser Region auf der kurvenreichen Stra\u00dfe in die Hauptstadt bef\u00f6rdert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Taxifahrer \u2013 ein Mann von Mitte vierzig \u2013 der uns zum Hotel f\u00e4hrt, tr\u00e4gt eine Zahnspange. Keine Seltenheit in diesem Land, hier scheint man mit der Zahnkorrektur erst im Erwachsenenalter anzufangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am letzten Abend in Bogota finden wir ein kleines verstecktes Lokal. Der Besitzer ist au\u00dfer sich vor Freude \u00fcber die deutschen Touristen. Wir bestellen nach seiner Empfehlung. Immer wieder kommt er an unseren Tisch und sucht das Gespr\u00e4ch, bringt ein Getr\u00e4nk auf Kosten des Hauses, aber in der gut einsehbaren K\u00fcche tut sich nichts. Nach einer Stunde pl\u00f6tzlich lautes Gepolter, ein Mann wuchtet eine Gasflasche herein und im Handumdrehen zischt es in der Pfanne, brodelt es in den T\u00f6pfen und eineinhalb Stunden nach der Bestellung bekommen wir auch unser Essen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Morgen fliegen wir nach Leticia. Diese Stadt im S\u00fcdosten Kolumbiens ist nur auf dem Luft- oder Wasserweg erreichbar, ringsherum nichts als Urwald. Am Flughafen nochmal eine Irritation, dieses Mal nimmt die Dame an der Gep\u00e4ckaufgabe Ansto\u00df an den gro\u00dfen R\u00e4dern an unseren Koffern. Da hilft kein Protest, wir m\u00fcssen zu einem Extra Schalter f\u00fcr \u00fcbergro\u00dfes Gep\u00e4ck. Sie deutet mit der Hand in etwa die Richtung an und wendet sich dem n\u00e4chsten Fluggast zu. Wir irren durch die Abflughalle, nirgends ein Hinweis, wo dieser Schalter zu finden ist. Erst nach mehrmaligem Fragen finden wir ihn. Dort versteht man nicht, warum wir hier sind, aber schlie\u00dflich nimmt man uns die Koffer doch ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Schw\u00fcle Hitze in Leticia. Kleidung, die in Bogota f\u00fcr 17 Grad richtig ist, klebt hier unangenehm am K\u00f6rper. Wir holen uns im Imigrationsb\u00fcro gleich die Ausreisestempel aus Kolumbien, denn lange wollen wir uns hier nicht mehr aufhalten. Im Hostel unter die Dusche und luftige Kleidung anziehen, dann lassen wir uns zum Hafen in Tabatinga fahren. Tabatinga liegt bereits in Brasilien, beide St\u00e4dte gehen ohne deutlich sichtbare Grenze ineinander \u00fcber, kein Schlagbaum, keine Kontrollen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p1050685.jpg\" alt=\"P1050685\" class=\"wp-image-7803\" width=\"663\" height=\"443\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p> Leticia hat allerdings die sch\u00f6neren Gesch\u00e4fte und wirkt gepflegter. Von hier aus wollen wir mit einem Schiff auf dem Amazonas bis zur Atlantikk\u00fcste fahren. Ein Schiff geht bereits am n\u00e4chsten Tag. Die Fahrkarten kann man allerdings nur bar bezahlen, eine Bankfiliale sei ganz in der N\u00e4he. In der Banco do Brasil stehen 10 Geldautomaten. Beim ersten wird eine H\u00f6chstgrenze von 600 Real (150 \u20ac) angezeigt, der n\u00e4chste bietet 300 und der dritte 150 an. Ausgezahlt wird allerdings gar nichts. Geld bekommen wir erst bei der dritten Bank, die anderen sind nicht auf ausl\u00e4ndische Kreditkarten eingerichtet. Jetzt brauchen wir noch den Einreisestempel f\u00fcr Brasilien, den gibt es in der Polizeistation auf der Hauptstra\u00dfe. Danach holen wir erleichtert unsere Fahrkarten ab, morgen sind wir in Brasilien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Tickets f\u00fcr die Weiterfahrt nach Popay\u00e1n kaufen wir in einer Agentur auf der Hauptstra\u00dfe. F\u00fcr die 136 Kilometer Entfernung werden 4 Stunden veranschlagt, kaum vorstellbar. Bis zur Abfahrt haben wir noch eine halbe Stunde Zeit und gehen fr\u00fchst\u00fccken. Als wir zur\u00fcckkommen, l\u00e4dt der Inhaber der Agentur unser Gep\u00e4ck in seinen PKW und f\u00e4hrt uns &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7823\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201ePopay\u00e1n und Salento (Kolumbien)\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14,2,3],"tags":[],"class_list":["post-7823","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-suedamerika-2019","category-allgemein","category-laender"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7823","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7823"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7823\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8830,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7823\/revisions\/8830"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7823"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7823"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7823"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}