{"id":7851,"date":"2019-02-19T13:25:41","date_gmt":"2019-02-19T13:25:41","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7851"},"modified":"2026-04-11T12:04:47","modified_gmt":"2026-04-11T12:04:47","slug":"chetumal-und-die-maya-metropole-calakmul-mexiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7851","title":{"rendered":"Chetumal und die Maya-Metropole Calakmul (Mexiko)"},"content":{"rendered":"\n<p>(Wegen fehlender Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-https-www-otterpack-8-wordpress-com wp-block-embed-https-www-otterpack-8-wordpress-com\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"nHMVmCi9tI\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2019\/02\/19\/chetumal-und-die-maya-metropole-calakmul-mexiko\/\">Chetumal und die Maya-Metropole Calakmul&nbsp;(Mexiko)<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Chetumal und die Maya-Metropole Calakmul&nbsp;(Mexiko)&#8220; &#8212; HTTPS:\/\/www.Otterpack8.wordpress.com\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2019\/02\/19\/chetumal-und-die-maya-metropole-calakmul-mexiko\/embed\/#?secret=OgrQ3wr3oO#?secret=nHMVmCi9tI\" data-secret=\"nHMVmCi9tI\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Unser Abschied von Camp\u00e9che verl\u00e4uft ein wenig holprig. Erstens nehme ich die dicke Erk\u00e4ltung, mit. Zweitens muss der Taxifahrer auf dem Weg zum Busbahnhof nach f\u00fcnf Minuten umkehren, weil Klaus lebenswichtige Dinge im Hotel liegen gelassen hat: Handy und Kappe. Drittens bekommt der Busfahrer, der unsere Tickets auf dem Handy kontrolliert, immer eine Fehlermeldung. Nun ist es nicht so, dass ihm diese Technik fremd ist, schon zehn Passagiere haben sich auf diese Weise legitimiert. Da muss ein Fachmann ran. Der findet den Fehler im System auch sofort: Unsere Tickets sind f\u00fcr den 16. Februar gebucht, heute ist aber erst der 9. also eine Woche fr\u00fcher. Jetzt ist guter Rat teuer und ein neues Busticket auch. Immerhin hat die gebuchte Fahrt pro Person 576 Pesos (26\u20ac) gekostet und die Fahrscheine sind weder \u00fcbertragbar, noch werden sie zur\u00fcckgenommen. Aber mit den Touristen muss man Nachsicht haben. Der Chef des Busbahnhofs bietet uns eine Fahrt zwei Stunden sp\u00e4ter an. Der Busfahrer jedoch, der interessiert das Instrument an Klaus Rucksack mustert, z\u00fcckt eine Liste und macht dem Chef klar, dass der Bus nicht ausgebucht ist. Dann imitiert er verschmitzt einen Geiger, macht ein paar Tanzschritte dazu und nimmt mich in den Arm. Zwei Minuten sp\u00e4ter haben wir einen Ausdruck neuer Fahrkarten (ohne noch mal zu bezahlen) und k\u00f6nnen einsteigen. Die gebuchten Pl\u00e4tze sind nat\u00fcrlich anderweitig vergeben, aber es sind noch etliche frei. Sp\u00e4ter m\u00fcssen wir noch einmal umziehen, weil auch diese Pl\u00e4tze bereits reserviert waren, aber das ist ja kein Problem. Wir sind so froh und erleichtert und wieder mal frage ich mich: \u201eWie w\u00fcrde es in unserem Heimatland einem Ausl\u00e4nder in derselben Situation ergehen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Filme und 6,5 Stunden (+1 wegen anderer Zeitzone) sp\u00e4ter sind wir in Chetumal (ca. 200.000 EW) , der Hauptstadt des Bundesstaates Quintana Roo. Gegen 22 Uhr kommen wir in unserem Hotel an und machen es uns in dem h\u00fcbschen modernen Zimmer bequem. Wir haben keine Lust, noch einmal vor die T\u00fcr zu gehen, es sieht auch so aus, als ob alle Lokale bereits geschlossen w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Sonntag Morgen nieselt es leicht, aber als wir um zehn unser Hotel verlassen, haben sich die Wolken verzogen. Welch ein Unterschied auf der Stra\u00dfe zu gestern Abend. Alle Gesch\u00e4fte sind ge\u00f6ffnet, und die Menschen flanieren auf der Stra\u00dfe. Wir gehen fr\u00fchst\u00fccken und laufen dann zum Maya-Museum, das nur ein paar hundert Meter von unserem Hotel entfernt ist. Das von au\u00dfen moderne Geb\u00e4ude ist sehr sch\u00f6n eingerichtet. Dunkelgr\u00fcner Marmor (vermutlich aus Guatemala) bedeckt den Fu\u00dfboden, k\u00fcnstliche B\u00e4ume und Pflanzen bieten zusammen mit ged\u00e4mpfter Beleuchtung einen stimmungsvollen Hintergrund f\u00fcr die ausgestellten Gegenst\u00e4nde. Modelle der verschiedenen Maya-Pyramiden fesseln unsere Aufmerksamkeit ebenso wie Tongef\u00e4\u00dfe, Skulpturen und ein Maya-Kalender (2012 angeblich abgelaufen, aber die Welt ist dennoch nicht untergegangen). Viele gefundene Skulpturen, Schmuckst\u00fccke und Reliefs sind jedoch nur in einer Dia-Show zu bewundern. Dieses Mal mussten wir \u2013 wie alle anderen Besucher auch \u2013 Eintritt bezahlen.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag lockt uns der Duft von frisch gebackenem Brot in ein Cafe. Ein Angebot wie in Frankreich, doch die Besitzerin ist Italienerin. Seit drei Jahren f\u00fchrt sie dieses Cafe. Ihr verdanke ich das leckerste Fr\u00fchst\u00fcck seit langem \u2013 ein mit Brie, Birnen und N\u00fcssen belegtes Baguette. Dann haben wir etwas besonderes vor. Wir mieten uns f\u00fcr eine Woche einen Leihwagen. Nicht, dass wir es leid w\u00e4ren, mit dem Bus zu fahren, aber was wir jetzt planen, ist mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu machen. Ein leuchtend blauer Nissan Micra &#8211; der hier March hei\u00dft &#8211; wird uns eine Woche lang durch die Gegend bef\u00f6rdern. Wir fahren die Strecke von Samstag ca. 180 Kilometer wieder zur\u00fcck bis in das \u00d6rtchen Conhuas, das irgendwo im Dschungel liegt. In diesem Dschungel verborgen liegen viele ehemalige Maya-Monumente. Drei Tage kommen wir in einer mit Palmwedeln gedeckten Caba\u00f1a unter. Vier W\u00e4nde, eine Fenster\u00f6ffnung mit Insektenschutzgitter und eine T\u00fcr. Innen gibt es noch ein Badezimmer mit flie\u00dfendem kalten Wasser. Vier von diesen kleinen H\u00e4uschen sind fertig, zwei weitere im Bau.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2019\/02\/p1000178.jpg\" alt=\"P1000178\" class=\"wp-image-6251\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p> Das Verwalter-Ehepaar freut sich: \u201eEndlich mal Leute, die l\u00e4nger als eine Nacht bleiben.\u201c Die junge Frau versorgt mich gleich mit einer selbstgemachten Medizin gegen meine Bronchitis. Energisch reibt sie mir Hals, Dekollet\u00e9&nbsp;und R\u00fccken ein. \u201eNicht duschen,\u201c sch\u00e4rft sie mir ein. Und abends zur selbst gekochten&nbsp;Suppe bekomme ich noch einen extra f\u00fcr mich gebr\u00fchten Tee.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die weite Tour f\u00fchle ich mich am n\u00e4chsten Morgen noch nicht stark genug, so fahren wir drei Kilometer weiter nach Balamku, einer kleinen Maya-Ruinenstadt. Der Eintritt kostet 45 Pesos und wenn man Gl\u00fcck hat, schlie\u00dft jemand die T\u00fcr zu dem sch\u00f6nen Wandfries auf.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Aber am Mittwoch ist es so weit. Wir wollen 60 Kilometer durch den Dschungel nach Calakmul fahren, einer von den gr\u00f6\u00dften bisher entdeckten Maya-St\u00e4dten. Am Abzweig zahlen wir das erste Mal Geb\u00fchr, und nach gut 5 Kilometern haben wir bereits ein Hindernis: Die Stra\u00dfe wird ausgebessert. <\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Faustgro\u00dfer Schotter wird von einem Baustellenfahrzeug verteilt. Es ist&nbsp;ein ganz sch\u00f6nes Geholper, \u00fcber diese Steine zu fahren. Blo\u00df nicht anhalten, sonst bleiben wir stecken. Nach 20 Kilometern zahlen wir das zweite Mal, und kurz danach wird die Stra\u00dfe einspurig und m\u00e4chtige Schlagl\u00f6cher fordern die ganze Aufmerksam- keit. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2019\/02\/p1000886.jpg\" alt=\"P1000886\" class=\"wp-image-6226\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Als der erste&nbsp;Pfauentruthahn&nbsp; \u00fcber den Weg l\u00e4uft, sind wir elektrisiert. So ein sch\u00f6nes Gefieder, und die Tiere haben keine Scheu vor den Autos. Vermutlich werden sie hin und wieder von Touristen gef\u00fcttert. Insgesamt sehen wir an die zwanzig dieser pr\u00e4chtigen V\u00f6gel. <\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Plakate machen noch auf andere Tiere aufmerksam: Harpyie&nbsp;und Jaguar sind neben anderen auch in diesem Urwald zuhause.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Stunden sp\u00e4ter haben wir den Parkplatz erreicht. Insgesamt stehen hier 18 Autos und ein Minibus. F\u00fcr dieses riesige Areal ist das gar nichts. Nachdem wir das dritte Mal Eintrittsgeld bezahlt haben, sind wir zusammen 374 Pesos (ca. 17 \u20ac) losgeworden. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2019\/02\/p1000925.jpg\" alt=\"P1000925\" class=\"wp-image-6231\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Da kann man sich wirklich nicht beschweren. <\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Auszug aus <a href=\"https:\/\/de.wikivoyage.org\/wiki\/Calakmul\">https:\/\/de.wikivoyage.org\/wiki\/Calakmul<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Hintergrund<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/3\/3d\/Calacmul.png\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikivoyage.org\/wiki\/Datei:Calacmul.png\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Hieroglyphe der Stadt Calakmul<\/p>\n\n\n\n<p>Calakmul war eine Megametropole. Au\u00dfer dem eigentlichen Innenstadtbereich hat man bisher \u00fcber 20 weitere Zentren gefunden. Doch die Stadt bestand nicht nur aus Zentren. Eine Region von 70 km\u00b2 konnte als Stadtgebiet identifiziert werden, auf den sich gro\u00dfe Wohnsiedlungen, Agrabereiche und Zeremonialzentren befanden. In der Hochphase in der sp\u00e4ten Klassik geht man von einer Bev\u00f6lkerung von 50.000 bis 70.000 Einwohner nur im Stadtzentrum aus. Im gesamten Stadtgebiet gehen Sch\u00e4tzungen von bis zu 1,2 Millionen Einwohner aus. Es finden sich hier \u00fcber 6000 Strukturen und die Zahl der Stelen wird immer noch nach oben korrigiert und bewegt sich auf 200 zu. Mittlerweile kennt man den historischen Namen der Stadt. Dieser lautete \u201eChan\u201c (tschan) und bedeutete Schlange. Passend dazu war in der Hieroglyphe der Stadt ein Schlangenkopf zu finden. Und wen wundert es: Keine Hieroglyphe in der gesamten Mayawelt (auch nicht die von&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikivoyage.org\/wiki\/Tikal\">Tikal<\/a>) ist h\u00e4ufiger zu finden als die von Calakmul (Chan). Der Name Calakmul bedeutet \u00fcbrigens in etwa &#8222;die Stadt der zwei benachbarten Pyramiden&#8220; und wurde von den ersten Entdeckern aufgrund der Strukturen I und II vergeben.<\/p>\n\n\n\n<p>1931 entdeckte man schon die Anlage und seitdem wird hier gegraben und restauriert. Heute ist die Stadt eingebettet im Calakmul Biosph\u00e4renreservat und UNESCO Welterbe und kann bei einem t\u00e4glichen Besucherdurchschnitt weit unter 100 Besuchern wahrlich als Geheimtipp bezeichnet werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"> <strong>Die arch\u00e4ologische St\u00e4tte<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/a\/a5\/Calakmul_Biosphere.png\/350px-Calakmul_Biosphere.png\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikivoyage.org\/wiki\/Datei:Calakmul_Biosphere.png\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Calakmul Biosphere Reservat \u00dcbersicht<\/p>\n\n\n\n<p>____________________________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor wir die ersten Ruine erreichen, haben wir schon ein paar hundert Meter zur\u00fcckgelegt. Zum Gl\u00fcck ist es heute nicht so hei\u00df, und die Schatten spendenden B\u00e4ume machen das Laufen angenehm. Die Wege sind gut angelegt, nicht immer ist die Richtung leicht zu erkennen, aber verlaufen kann man sich hier auch nicht. <\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Unglaublich, das war hier eine richtige Stadt mit Wohnh\u00e4usern, einem Sportplatz mit Trib\u00fcnen f\u00fcr das Pelota- Ballspiel und vielen Pyramiden. Die meisten darf man sogar noch besteigen. <\/p>\n\n\n\n<p>Merkw\u00fcrdige Ger\u00e4usche sind zu h\u00f6ren, und je n\u00e4her wir kommen, umso gr\u00f6\u00dfer unsere Verwunderung. Motors\u00e4gen, hier im Biosph\u00e4renreservat? Nein, Br\u00fcllaffen sind f\u00fcr den L\u00e4rm verantwortlich. Zwei M\u00e4nnchen streiten sich um Weibchen, Futter oder ihr Revier. So genau k\u00f6nnen wir den Grund der Schreierei nicht erkennen. Sp\u00e4ter sehen wir noch eine Gruppe, die durch die B\u00e4ume tollt. Und ober dr\u00fcber kreist tats\u00e4chlich eine Harpyie.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Von den mehr als 5.000 Geb\u00e4uden ist die Pyramide Estructura II mit 45 Metern das h\u00f6chste. Weil in vielen Beschreibungen der Ausblick von oben gelobt wird, klettern wir auch hoch. Ein angenehmes Stufenma\u00df hatten die Mayas noch nicht. Doch wirklich, der Aufstieg ist aller M\u00fche wert. Selbst ein Mann mit zwei Kr\u00fccken qu\u00e4lt sich nach oben. Urwald soweit man rundherum schauen kann. Nach dem Amazonasgebiet ist das hier der gr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende Urwald der Welt.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>In der N\u00e4he kann man die Spitzen anderer Pyramiden sehen. Eigentlich wollte ich mich eine Viertelstunde nicht vom Fleck r\u00fchren, aber ein Wolkenbruch vertreibt uns von der Spitze. Wir finden an der Seite nur hinl\u00e4nglich Schutz, und als es nur noch tr\u00f6pfelt, klettern wir \u2013 ebenfalls tr\u00f6pfelnd \u2013 wieder herunter. Auf dem Weg zum Ausgang freuen wir uns noch \u00fcber die Kapriolen von ein paar Spinnenaffen.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Beim Fr\u00fchst\u00fcck zeigt uns der Truthahn unseres Verwalters, was er f\u00fcr ein toller Kerl ist. Aufgeblasen und mit geschwollenem roten Hals f\u00fchrt er einen Stepptanz auf und schwenkt seinen B\u00fcrzel mit dem aufgestellten F\u00e4cher nach links und rechts. Eine junge Frau &#8211; ein neuer Gast- fl\u00fcchtet panisch in ihr Auto, das Tier ist ihr nicht geheuer. Als Gro\u00dfst\u00e4dterin kennt sie die Gattung nur gebraten.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-full wp-image-6227\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2019\/02\/p1000891.jpg\" alt=\"P1000891\" class=\"wp-image-6227\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><span style=\"display: inline !important; float: none; background-color: rgb(255, 255, 255); color: rgb(44, 51, 56); cursor: text; font-family: &quot;Noto Serif&quot;,Georgia,&quot;Times New Roman&quot;,Times,serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; line-height: 1.2em; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;\"> Abschied vom Verwalterpaar<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir fahren nach Bec\u00e1n, einer weiteren Ruinenstadt in der N\u00e4he. W\u00e4hrend wir in der Anlage herumlaufen, sehen wir keine anderen Menschen. Die Stufen an den beiden wichtigsten Pyramiden sind etwas br\u00f6ckelig, deshalb wurde an einer Stehle ein dickes Tau befestigt, an dem man sich festhalten kann. Macht Spa\u00df, da hinauf zu kraxeln.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Als die Sonne am h\u00f6chsten steht, setzen wir unsere Fahrt fort. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein kleiner See, die Laguna Milagros bei Chetumal ist unser Ziel. F\u00fcr vier N\u00e4chte bleiben wir hier in einem kleinen Holzhaus am t\u00fcrkisfarbenen Wasser.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2019\/02\/p1000932.jpg\" alt=\"P1000932\" class=\"wp-image-6233\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein Ausflug ins 20 Kilometer entfernte Bacalar muss noch sein. Die Stadt am Ufer der Lagune der sieben Farben (eigentlich ein See, der aus verschiedenen Cenoten = Wasserl\u00f6chern besteht) tr\u00e4gt den Beinamen \u201eMagischer Ort\u201c. Die Magie geht aber mehr vom See, als von der Stadt aus. Vom Fort aus fotografiere ich das blaue Wasser. <\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Als es uns dann doch noch gelingt, ans Ufer zu kommen, sehen wir alle Arten von Booten. Ausfl\u00fcge auf der Lagune sind hier die Einnahmequelle. Von 650 Pesos (30 \u20ac) bis 250 Pesos (12 \u20ac) pro Person sind die Fahrpreise. Auf dem 42 Kilometer langen See wird man zu verschiedenen Stellen gefahren, an denen das Wasser durch die unterschiedliche Tiefe der Cenoten jeweils eine andere Farbe haben soll. Kajaks sind unterwegs, und gerade beginnt ein Kurs f\u00fcr Stehpaddler. Was f\u00fcr ein Gl\u00fcck, dass wir an dem unbekannten kleinen See gelandet sind, wo kein derartiger Rummel ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir laufen jeden Abend zu einem kleinen Lokal am Ufer, sitzen auf der Terrasse und essen Fisch, w\u00e4hrend die Sonne malerisch untergeht. Dabei kann man wunderbar das Familienleben der Einheimischen beobachten. Am Wochenende unternehmen Gro\u00dffamilien von den Gro\u00dfeltern bis zum Baby offenbar gerne gemeinsam etwas. Gro\u00df und Klein tummeln sich im Wasser. Und dann sitzt man nass am Tisch und l\u00e4sst sich das Essen schmecken. Es sieht so richtig nach heiler Welt aus.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Wegen fehlender Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt) Unser Abschied von Camp\u00e9che verl\u00e4uft ein wenig holprig. Erstens nehme ich die dicke Erk\u00e4ltung, mit. Zweitens muss der Taxifahrer auf dem Weg zum Busbahnhof nach f\u00fcnf Minuten umkehren, weil Klaus lebenswichtige Dinge im Hotel liegen gelassen hat: Handy und Kappe. Drittens bekommt der Busfahrer, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7851\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eChetumal und die Maya-Metropole Calakmul (Mexiko)\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14,2,3],"tags":[],"class_list":["post-7851","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-suedamerika-2019","category-allgemein","category-laender"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7851"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7851\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10239,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7851\/revisions\/10239"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}