{"id":7853,"date":"2019-02-11T13:28:25","date_gmt":"2019-02-11T13:28:25","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7853"},"modified":"2024-01-15T12:26:23","modified_gmt":"2024-01-15T12:26:23","slug":"flamingos-in-celestun-und-salzig-salziger-am-salzigsten-in-campeche-mexiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7853","title":{"rendered":"Flamingos in Celest\u00fan und salzig, salziger am salzigsten in C\u00e1mpeche (Mexiko)"},"content":{"rendered":"\n<p>(Wegen fehlender Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-mit-140-um-die-welt wp-block-embed-mit-140-um-die-welt\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"RlHIOvBBUW\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2019\/02\/11\/flamingos-in-celestun-und-salzig-salziger-am-salzigsten-in-campeche-mexiko\/\">Flamingos in Celest\u00fan und salzig, salziger am salzigsten in C\u00e1mpeche&nbsp;(Mexiko)<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Flamingos in Celest\u00fan und salzig, salziger am salzigsten in C\u00e1mpeche&nbsp;(Mexiko)&#8220; &#8212; HTTPS:\/\/www.Otterpack8.wordpress.com\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2019\/02\/11\/flamingos-in-celestun-und-salzig-salziger-am-salzigsten-in-campeche-mexiko\/embed\/#?secret=ofLKqvb3oT#?secret=RlHIOvBBUW\" data-secret=\"RlHIOvBBUW\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Fr\u00fchst\u00fccken, die W\u00e4sche abholen (50 Pesos = 2,25 \u20ac f\u00fcr 2 kg), fertig packen und dann lassen wir uns mit dem Taxi zum Busbahnhof fahren. Leider ist es der falsche, wir m\u00fcssen noch einmal in die andere Richtung, unser heutiges Ziel wird nur von der Linie \u201eOriente\u201c angesteuert. Nicht weiter schlimm, die 50 Pesos waren nicht umsonst, wir bekommen eine individuelle Stadtrundfahrt geboten. Und 10 Minuten nach unserer Ankunft f\u00e4hrt der Bus auch schon los.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser heutiges 90 Kilometer entferntes Ziel Celest\u00fan liegt am Meer und geh\u00f6rt schon zum Biosph\u00e4renreservat <strong>Reserva de la biosfera Ria Celest\u00fan<\/strong>. Nachdem M\u00e9rida hinter uns liegt, fahren wir durch kleine Orte und viel flache Landschaft. Zum Teil leben die Menschen noch in winzigen H\u00e4usern, die mit Palmwedeln gedeckt sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2019\/02\/p1000444-1.jpg\" alt=\"P1000444.JPG\" class=\"wp-image-6156\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Zweieinhalb Stunden sp\u00e4ter sind wir am Ziel. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2019\/02\/p1000551.jpg\" alt=\"P1000551\" class=\"wp-image-6111\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Kein Taxi in Sicht, also ziehen wir unsere Koffer hinter uns her bis zum 500 Meter entfernten Hotel. Und dann m\u00fcssen wir gleich ans Meer.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Der 6.000 Einwohner z\u00e4hlende Ort hat endlos lange Str\u00e4nde. Auf dem gemauerten Pier beobachten wir Seeschwalben, Fregattv\u00f6gel und Pelikane und warten auf den Sonnenuntergang um 17.39 Uhr. Dann aber schnell ins Restaurant, denn die am Strand gelegenen schlie\u00dfen um 19 Uhr. Ausschlie\u00dflich Fisch und Meeresfr\u00fcchte stehen auf der Karte. Die Spezialit\u00e4t ist mit Meeresfr\u00fcchten und Rosinen gef\u00fclltes und paniertes Filet. <\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Tag wird bei 30 Grad Temperatur zum Badetag erkl\u00e4rt. Der Strand ist voll mit Muschelschalen und barfu\u00df laufen ist nicht ohne Risiko. Erst am n\u00e4chsten Tag machen wir einen Ausflug mit dem Boot zu den Flamingos, die hier in der Lagune und im Ria Celest\u00fan (Lagune) zu zehntausenden \u00fcberwintern. Zwei Frauen aus Frankreich warten bereits seit einer Stunde auf Mitfahrer. Das Boot kostet 2.400 Pesos, und nat\u00fcrlich ist jeder bestrebt, den Preis auf acht Personen zu verteilen, denn so viele Sitzpl\u00e4tze hat jedes Boot. Eine viertel Stunde sp\u00e4ter sind wir komplett und los geht die wilde Fahrt. Eine ganze Weile sind wir auf dem Meer, bevor der Bootsf\u00fchrer in den maximal zwei Meter tiefen aber ca. zweihundert Meter breiten Fluss einbiegt. Es dauert nicht lange, da macht er uns auf weit entfernt in Ufern\u00e4he stehende Flamingos aufmerksam. W\u00e4ren sie nicht so auff\u00e4llig gef\u00e4rbt, w\u00fcrden wir sie vermutlich gar nicht sehen. Immer wieder entdecken wir Gruppen dieser hochbeinigen V\u00f6gel. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2019\/02\/p1000505.jpg\" alt=\"P1000505\" class=\"wp-image-6096\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Kurz vor einer Br\u00fccke schwimmt noch ein Alligator v\u00f6llig gelassen neben uns. Und nach einer weiteren Viertelstunde kommen wir an den Platz, wo das Boot relativ nahe an die Tiere heranfahren kann.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Wundersch\u00f6n anzusehen, wie sie gem\u00e4chlich durch das Wasser schreiten und mit ihren schwarzen Schn\u00e4beln das Wasser filtern, um an ihre Nahrung zu kommen. Sie ern\u00e4hren sich haupts\u00e4chlich von den kr\u00e4ftig roten Larven von Krevetten, deshalb sind die hier lebenden Flamingos auch die am auff\u00e4lligsten gef\u00e4rbten, die es in der freien Natur gibt. Im April\/Mai wechseln sie in die flache Lagune Ria Lagartos, wo sie aus dem Schlamm im flachen Wasser ihre Nester hoch aufbauen. Ein einziges Ei wird gelegt und in 30 Tagen ausgebr\u00fctet, erst im November kehren sie alle zur\u00fcck in den Ria Celest\u00fan. Dann sind auch beim Nachwuchs die Beine lang genug, um im Niedrigwasser stehen zu k\u00f6nnen; denn schwimmen k\u00f6nnen Flamingos nicht (singen auch nicht). <\/p>\n\n\n\n<p>Alle sind von dieser Invasion in rosarot so gebannt, dass die Gruppe wei\u00dfer Pelikane kaum Beachtung findet.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Erst nachdem wir durch die Mangroven fahren und einen Bohlenweg zu drei S\u00fc\u00dfwasserquellen laufen, wendet sich das Interesse wieder anderen Lebewesen zu. Termiten haben ihre Behausungen in den Astgabeln gro\u00dfer B\u00e4ume angelegt. Die Wege dort hin werden in Tunneln zur\u00fcckgelegt. <\/p>\n\n\n\n<p>Als wir um 12.30 Uhr zur\u00fcck sind, reicht die Zeit gerade noch zum \u201efr\u00fchst\u00fccken\u201c. Wir m\u00f6gen dieses Lokal nicht nur wegen der Speisen und dem Kaffee aus der \u201ePresskanne\u201c so gern, sondern auch weil hier Kolibris zu beobachten sind.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Die Besitzer haben eine Futterstation aufgeh\u00e4ngt, die mit Zuckerwasser gef\u00fcllt ist und am unteren Rand vier gelbe \u2013 Bl\u00fcten nachempfundene \u2013 \u00d6ffnungen hat. Einer dieser unglaublichen V\u00f6gel hat diese Futterstation zu seinem Eigentum erkl\u00e4rt und bewacht sie nun eifers\u00fcchtig. Sobald sich ein anderer Kolibri n\u00e4hert, verscheucht er ihn. Er muss so oft hin und her fliegen, dass er st\u00e4ndig nachtanken muss, um die verbrauchte Energie zu ersetzen. Dabei w\u00fcrde der Inhalt allein f\u00fcr ihn wahrscheinlich wochenlang ausreichen. Aber es gibt eben auch V\u00f6gel, die den Hals nicht voll kriegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachmittags laufen wir an \u00e4rmlichen H\u00fctten vorbei zum Hafen. An der Menge der Seev\u00f6gel l\u00e4sst sich gleich erkennen, dass die Fischerboote erst vor kurzem zur\u00fcckgekehrt sind. Alles lauert hier auf leichte Beute.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Und bei den Fischern, die ihren Fang k\u00fcchenfertig direkt vom Boot aus verkaufen, f\u00e4llt immer was ab. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2019\/02\/p1000549.jpg\" alt=\"P1000549\" class=\"wp-image-6110\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Masse an Seev\u00f6geln in Luft und Wasser steht die an Hunden an Land kaum nach. Und sie geben alles, dass das so bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sonntag sind Verkaufsst\u00e4nde am Strand aufgebaut, und mehr Besucher als in den vergangenen Tagen genie\u00dfen den hei\u00dfen Tag am Strand. Wir lassen uns mit einem dieser unglaublichen Mototaxen zur Br\u00fccke fahren und laufen zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Vom Bus aus waren Wasserfl\u00e4chen zu sehen, in denen Flamingos standen; und wir haben Gl\u00fcck und entdecken sie. Dabei treffen wir Adriam, der uns in gutem Deutsch \u2013 das er sich selbst beigebracht hat \u2013 einiges erz\u00e4hlen kann.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Wir schaffen es rechtzeitig zum Sonnenuntergang an den Strand, bestellen uns einen Cocktail dazu und sp\u00e4ter Caracoles zum Abendessen. Der Kellner fragt sicherheitshalber noch mal nach: \u201eSie wissen, dass das Schnecke ist?\u201c fragt er. Wissen wir, die Fechterschnecke wird zwar in erster Linie wegen ihres auff\u00e4lligen Geh\u00e4uses gesammelt, doch auch das Fleisch gilt in der Karibik als Delikatesse. Uns hat das schnitzelgro\u00dfe St\u00fcck Meerestier ebenfalls gut geschmeckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als wir am n\u00e4chsten Vormittag zum Busbahnhof kommen, l\u00e4uft ein junges Paar erwartungsvoll auf uns zu. Ob wir nach M\u00e9rida wollen? \u201eSi,\u201c und ob wir schon Tickets h\u00e4tten? \u201eNo,\u201c ist jeweils die Antwort. Die beiden k\u00f6nnen aus irgendwelchen Gr\u00fcnden nicht fahren und sind gl\u00fccklich, dass sie ihre Fahrkarten an uns losgeworden sind. <\/p>\n\n\n\n<p>In M\u00e9rida m\u00fcssen wir die Busgesellschaft und damit auch den Busbahnhof wechseln, also wieder mit dem Taxi auf die andere Seite der Stadt. Auf Bildschirmen wird angezeigt, wohin der n\u00e4chste Bus f\u00e4hrt und von welchem Bussteig er abgeht. Wir machen es uns auf den gut gepolsterten Sitzen bequem und schauen w\u00e4hrend der Fahrt den Film \u201eMamma mia\u201c auf spanisch. Zweieinhalb Stunden sp\u00e4ter kommen wir in C\u00e1mpeche \u2013 der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates \u2013 an und lassen uns zu unserem Hotel in die Altstadt fahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt \u2013 eigentlich San Francisco de C\u00e1mpeche \u2013 wurde 1540 in der Mayasiedlung Kaan Peech (Schlangenzecke) gegr\u00fcndet und geh\u00f6rt seit 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Stadt hatte einige Jahrhunderte gro\u00dfe Bedeutung durch den Hafen, von dem aus Holz, Salz und zeitweilig auch Sisal nach Spanien verschifft wurde. Die mit Silber beladenen Schiffe aus Veracruz machten hier vor ihrer \u00dcberfahrt nach Europa noch mal Halt. Kein Wunder, dass die reich gewordene Stadt bei Piraten Begehrlichkeiten weckte. Insgesamt 15 mal wurde sie \u00fcberfallen, bis mit spanischer Hilfe eine acht Meter hohe Stadtmauer \u2013 verst\u00e4rkt durch acht Festungen \u2013 gebaut wurde, die nach 18- j\u00e4hriger Bauzeit 1704 fertig wurde.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Die Stadtmauer fiel im Laufe der n\u00e4chsten Jahrhunderte zum gro\u00dfen Teil dem Stra\u00dfenbau in der Altstadt zum Opfer, doch sieben Festungen und zwei Stadttore sind noch erhalten.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Eine der Festungen beherbergt&nbsp;einen kleinen botanischen Garten, in anderen sind Museen untergebracht.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Alle Stra\u00dfen innerhalb der fr\u00fcheren Festung tragen Nummern und sind nur in eine Richtung befahrbar. Das Stadtbild in der Altstadt ist bunt und aufger\u00e4umt, wirkt aber auf uns ein wenig verschlafen. In manchen Stra\u00dfen sind wir die einzigen Menschen. Trotzdem hat man jederzeit ein sicheres Gef\u00fchl, vielleicht liegt es daran, dass die Polizei in ihren kleinen Elektroautos so pr\u00e4sent ist. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2019\/02\/p1000631.jpg\" alt=\"P1000631\" class=\"wp-image-6128\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Es vergeht kein Tag, an denen man nicht mehrmals diesen putzigen Fahrzeugen aus Frankreich begegnet. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben Temperaturen \u00fcber 30 Grad und laufen kreuz und quer durch die Altstadt. Die Calle 59 ist die Partymeile. Die Stra\u00dfe ist f\u00fcr den Autoverkehr gesperrt, daf\u00fcr stehen Tische und St\u00fchle dicht nebeneinander. Die Speisekarten bieten haupts\u00e4chlich internationale Gerichte zu \u00fcberh\u00f6hten Preisen.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>In der Calle 14 am\u00fcsieren wir uns \u00fcber den vermutlich h\u00f6chsten B\u00fcrgersteig der Welt. Beim \u00dcberqueren der Stra\u00dfe muss man jeweils vier Stufen herunter und wieder hinauf laufen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2019\/02\/p1000641.jpg\" alt=\"P1000641.JPG\" class=\"wp-image-6163\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Interessant zu sehen, dass auch vor Schulen in Mexiko die Autos der Eltern in Dreierreihen die Stra\u00dfe davor blockieren. Der einzige Unterschied zu Deutschland liegt darin, dass hier direkt vor der T\u00fcr Verkaufsst\u00e4nde mit stark zuckerhaltigen Getr\u00e4nken und Snacks stehen. Die vom Lernen ersch\u00f6pften Kleinen (alle in Schuluniform), k\u00f6nnen hier sofort die verbrauchte Energie auff\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Nachdem wir die Altstadt verlassen haben und in die Markthalle kommen, tauchen wir ein ins pralle Leben. Hier kann man von Lebensmitteln \u00fcber Kleidung, Gep\u00e4ckst\u00fccken und Haushaltswaren alles kaufen, was f\u00fcr das t\u00e4gliche Leben n\u00f6tig ist. Ein gro\u00dfer Becher mit klein geschnittenem Obst f\u00fcr 2 \u20ac ist unser Mittagessen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2019\/02\/p1000664.jpg\" alt=\"P1000664\" class=\"wp-image-6144\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Park vor der Halle suchen wir uns einen h\u00fcbschen Schattenplatz mit Blick auf die Hundebr\u00fccke.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz vor Sonnenuntergang laufen wir zur Malec\u00f3n, der Strandpromenade. Kilometerlang kann man hier entlang laufen und Menschen und V\u00f6gel beobachten. Zwei Pelikane \u00fcben sich in der Synchronjagd. Sie fliegen gemeinsam auf, sp\u00e4hen aufs Wasser, falten die Fl\u00fcgel und st\u00fcrzen sich kopf\u00fcber ins Wasser. Gemeinsam tauchen sie auch wieder auf, legen beide den Kopf auf die rechte Seite und bef\u00f6rdern den Fang aus dem Kehlsack in den Magen. Bravissimo, da vergebe ich sofort die Note zehn f\u00fcr den k\u00fcnstlerischen Wert!<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Beim letzten Hurrikan ist ein Teil der Promenade zerst\u00f6rt worden, am Wiederaufbau wird jetzt flei\u00dfig gearbeitet. Auf dem Rest wird flaniert, gejoggt, trainiert, poussiert und der Sonnenuntergang fotografiert. Jeder genie\u00dft den milden Wind nach der Hitze des Tages auf seine Weise.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Lokal empfiehlt uns der Wirt Camarones. Die Shrimps seien ganz frisch, verspricht er. Als wir probieren, m\u00fcssen wir uns zusammennehmen, um sie nicht auszuspucken. Sie sind total versalzen. Als der Wirt merkt, dass wir nicht essen will er wissen was nicht schmeckt. \u201eKein Problem, ihr bekommt sofort eine neue Portion,\u201c verspricht er und eilt an die Grillplatte. Doch auch die n\u00e4chsten sind ungenie\u00dfbar und so macht er sich daran, uns zum dritten Mal Shrimps zu grillen, ganz ohne Salz, wie er betont. Er tut uns richtig leid in seinem Eifer und so essen wir die dritte Portion, die nicht ganz so salzig ist und sp\u00fclen sie mit viel Bier herunter. Zum Abschied streckt er uns seine beiden fettigen F\u00e4uste entgegen und wir dr\u00fccken unsere dagegen: Vier F\u00e4uste und ein Halleluja.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend schauen wir, was heute auf dem Platz vor der Kathedrale geboten wird. Jeden Abend gibt es eine kostenlose Veranstaltung, geboten werden Volkstanz, Musik, Theater und Lightshow, und die ist wirklich sehenswert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2019\/02\/unbenannt.jpg\" alt=\"Unbenannt\" class=\"wp-image-6171\"\/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Wegen fehlender Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt) Fr\u00fchst\u00fccken, die W\u00e4sche abholen (50 Pesos = 2,25 \u20ac f\u00fcr 2 kg), fertig packen und dann lassen wir uns mit dem Taxi zum Busbahnhof fahren. 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