{"id":7861,"date":"2018-08-21T13:38:47","date_gmt":"2018-08-21T13:38:47","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7861"},"modified":"2024-01-19T14:14:19","modified_gmt":"2024-01-19T14:14:19","slug":"zihuatanejo-acapulco-und-puerto-escondido-pazifikkueste-mexiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7861","title":{"rendered":"Zihuatanejo, Acapulco und Puerto Escondido &#8211; Pazifikk\u00fcste (Mexiko)"},"content":{"rendered":"\n<p>(Wegen fehlender Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-mit-140-um-die-welt wp-block-embed-mit-140-um-die-welt\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"2gEMFQ23U8\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/08\/21\/zihuatanejo-acapulco-und-puerto-escondido-pazifikkueste-mexiko\/\">Zihuatanejo, Acapulco und Puerto Escondido &#8211; Pazifikk\u00fcste&nbsp;(Mexiko)<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Zihuatanejo, Acapulco und Puerto Escondido &#8211; Pazifikk\u00fcste&nbsp;(Mexiko)&#8220; &#8212; HTTPS:\/\/www.Otterpack8.wordpress.com\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/08\/21\/zihuatanejo-acapulco-und-puerto-escondido-pazifikkueste-mexiko\/embed\/#?secret=va8f1N6dcV#?secret=2gEMFQ23U8\" data-secret=\"2gEMFQ23U8\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir wollen zu unserem letzten Fr\u00fchst\u00fcck in Uruapan in unser Lieblingscaf\u00e9. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/08\/dsc09018.jpg\" alt=\"DSC09018\" class=\"wp-image-5848\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Eine dichte Menschentraube versperrt uns auf dem B\u00fcrgersteig den Weg. Was mag da los sein? Die Menschen stehen Schlange vor der Bank, um an die Geldautomaten zu kommen. Monatsanfang bedeutet \u201efrisches\u201c Geld. Die Stimmung ist fr\u00f6hlich, man redet miteinander und niemand scheint es eilig zu haben. Diejenigen, die ihr Geld schon bekommen haben, wollen es auch gleich in den gegen\u00fcber liegenden Gesch\u00e4ften wieder loswerden. Mit gro\u00dfen \u201eRebajas\u201c-Werbetafeln machen die L\u00e4den auf den Sommerschlussverkauf mit unglaublich niedrigen Preisen aufmerksam. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr uns kommt ein Einkaufsbummel nicht infrage, wir m\u00fcssen zum Bus, denn heute geht es an die K\u00fcste. Von 1600 H\u00f6henmetern geht es in knapp f\u00fcnf Stunden auf Meeresh\u00f6he. Und von angenehmen 24 \u2013 26 Grad auf Temperaturen \u00fcber 30 Grad. Immer wieder staunen wir, wie gr\u00fcn sich das Land pr\u00e4sentiert. Maisfelder, Obstplantagen, Gem\u00fcsebeete, alles w\u00e4chst und gedeiht. Und immer wieder der Blick auf Vulkane. Mexiko hat 61 namentlich bekannte Vulkane, 10 davon sind Vulkanfelder, von denen schon ein einzelnes rund 900 Vulkankegel umfasst. <\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Nachdem wir schon 1000 H\u00f6henmeter \u00fcberwunden haben, fallen immer mehr gro\u00dfe Kakteen in der gr\u00fcnen Landschaft auf. Wir \u00fcberqueren einige Male einen Fluss, der mehrmals aufgestaut ist. Hier erkennt man an den nackten Uferb\u00f6schungen, dass es an Wasser mangelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im heftigen Gewitter erreichen wir Zihuatanejo und kurze Zeit sp\u00e4ter unsere Wohnung f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. Anna, die Tochter der Hausbesitzerin begr\u00fc\u00dft uns auf deutsch. Ihre beiden Kinder wohnen in Berlin und sie wechselt jedes Vierteljahr ihren Wohnort von Mexiko nach Deutschland und zur\u00fcck. <\/p>\n\n\n\n<p>In Zihuatanejo machen haupts\u00e4chlich Mexikaner Urlaub, seit in den 70er Jahren ein paar Kilometer n\u00f6rdlich der Stadtteil Ixtapa mit gro\u00dfen Hotels und hochpreisigen Ressorts f\u00fcr den internationalen Tourismus ausgebaut wurde. <\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Die rund 70.000 Einwohner z\u00e4hlende Stadt Zihuatanejo im Staat Guerrero liegt an einer gro\u00dfen gesch\u00fctzten Bucht. Vorgelagerte Felsen brechen die gro\u00dfen Wellen des Pazifik und lassen sie gem\u00e4chlich an den Strand rollen. Auf dem Weg zum Meer begegnen uns viele Einheimische in triefend nassen Kleidern. Sie brauchen weder Badehose noch -anzug. In der W\u00e4rme friert man nicht und trocken werden die Sachen auch ganz schnell. Heute am Sonntag vergn\u00fcgen sich Jung und Alt am Strand. Die meisten Erwachsenen sitzen in den unz\u00e4hligen Lokalen am Strand, die Kinder spielen im Sand oder toben im Wasser. Auf einem sch\u00f6n angelegten Weg kann man fast um die ganze Bucht laufen. Leider sind Weg und die Begrenzung zum Wasser hin teilweise kaputt und ungepflegt. Gro\u00dfe Steinplatten liegen im Wasser, Taue die als Gel\u00e4nder angebracht wurden sind zerrissen. Uns fallen viele unterschiedliche handgemalte Tafeln auf, mit denen Besucher gebeten werden, M\u00fcll und Zigarettenkippen nicht am Strand liegen zu lassen. Diese Projektarbeit einer f\u00fcnften Klasse zeigt auf jeden Fall Wirkung, denn die darunter stehenden Kartons sind mit leeren Flaschen und Abfallt\u00fcten gef\u00fcllt. <\/p>\n\n\n\n<p>Kleinsth\u00e4ndler laufen mit verschiedenen Warenangeboten herum. Nachdem wir schon dreimal die angebotenen Erdn\u00fcsse abgelehnt haben, erkl\u00e4re ich dem vierten H\u00e4ndler, ich sei gegen die N\u00fcsse allergisch. Sein Sohn bietet mir kleine Spielzeuge an und bemerkt sofort augenzwinkernd: &#8222;No allergia.&#8220; Pfiffiges Kerlchen.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Neben dem Pier, von dem die Boote mit Anglern und Ausfl\u00fcglern ablegen, ist eine Art &#8222;Galgen&#8220; angebracht, an der man seinen Fang befestigen kann, um sich damit fotografieren zu lassen. Bei den Hochsee &#8211; Angeltouren k\u00f6nnen immerhin Schwertfisch und Blauer Merlin gefangen werden. In der N\u00e4he warten Pelikane und Reiher darauf, dass die Angler ihnen etwas von ihrem Fang \u00fcberlassen. Im Wasser sehen wir verschiedenfarbige Kugelfische und Adlerrochen, die vermutlich auf auf leichte Beute aus sind. Und jeden Nachmittag kommt ein Schwarm Fregattv\u00f6gel mit demselben Ziel in die Bucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Lokal, in dem wir abends essen, geh\u00f6rt einer Italienerin und ihrem mexikanischen Ehemann. Sie ist begeistert, G\u00e4ste aus Deutschland zu haben. Mit einer herzlichen Umarmung werden wir verabschiedet. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/08\/dsc09077.jpg\" alt=\"DSC09077\" class=\"wp-image-5878\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>In einem anderen Restaurant wundern wir uns \u00fcber die vielen Garderobenst\u00e4nder. Hier tr\u00e4gt doch niemand eine Jacke. Als wir am Tisch sitzen, wird solch ein vermeintlicher Garderobenst\u00e4nder neben mich gestellt:&nbsp; Er ist f\u00fcr die Handtasche bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Morgens ist ein leichtes Erdbeben zu sp\u00fcren, abends h\u00f6ren wir zwei Sch\u00fcsse. \u201eJa, gestern Abend ist ein junger Mann zwei Stra\u00dfen weiter erschossen worden,\u201c l\u00e4sst uns die Hausbesitzerin wissen. \u201eEr war halt ein b\u00f6ser Junge und hat sich mit den falschen Leuten eingelassen,\u201c erkl\u00e4rt sie uns achselzuckend. Dieser Einstellung begegnen wir noch \u00f6fter. Ja, es gibt Gewalt und Kriminalit\u00e4t in Mexiko; und nein, mit den \u201enormalen\u201c Menschen hat das rein gar nichts zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Acapulco ist unser n\u00e4chstes Ziel. Das Urlaubsparadies der Reichen und Sch\u00f6nen in den 50er und 60er Jahren hat l\u00e4ngst seine Anziehungskraft verloren. Es liegt g\u00fcnstig auf unserer Route nach S\u00fcden, und ein wenig neugierig sind wir auch, deshalb haben wir uns entschlossen, ein paar Tage zu bleiben. W\u00e4hrend der Busfahrt lese ich, dass Acapulco in einer Auflistung der gef\u00e4hrlichsten St\u00e4dte der Welt aus dem vergangenen Jahr den dritten Platz inne hat. Ob es diese Information ist oder die Hitze kann ich nicht recht sagen, auf jeden Fall sind wir nicht so unternehmungslustig wie sonst. Wir haben ein sch\u00f6nes Hotel mit Swimmingpool und machen uns erst Nachmittags auf den Weg in die Stadt. <\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Die Lage ist wundersch\u00f6n, Acapulco schmiegt sich um eine weite Bucht. Vorne das Meer, hinter der Stadt gr\u00fcne Berge. Nur die vielen Hochh\u00e4user \u2013 fast nur Hotels \u2013 st\u00f6ren die Harmonie. Seit hier Bandenkriege stattfinden, bleiben die ausl\u00e4ndischen Touristen weg und Acapulco geh\u00f6rt wieder den Mexikanern. <\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>\u00dcberdurchschnittlich viele Taxen sind auf den Stra\u00dfen unterwegs, darunter viele VW K\u00e4fer in mehr oder weniger gutem Zustand. Je nachdem, zu welcher Organisation die Fahrer geh\u00f6ren, sind sie entweder wei\u00df-blau oder wei\u00df-gelb lackiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Unser n\u00e4chstes Ziel, Puerto Escondido liegt zwar nur gute 400 Kilometer entfernt, aber die Busfahrt soll 10 Stunden dauern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-full wp-image-5879\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/08\/dsc09157.jpg\" alt=\"DSC09157\" class=\"wp-image-5879\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><span style=\"display: inline !important; float: none; background-color: rgb(255, 255, 255); color: rgb(44, 51, 56); cursor: text; font-family: &quot;Noto Serif&quot;,Georgia,&quot;Times New Roman&quot;,Times,serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; line-height: 1.2em; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;\"> die Gro\u00dfstadt Acapulco braucht auch gro\u00dfe Handymasten<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p> Es gibt hier keine Autobahn, eine Landstra\u00dfe f\u00fchrt durch die Berge in der N\u00e4he der K\u00fcste. Jedesmal wenn wir eine Ortschaft \u2013 und sei sie noch so klein \u2013 erreichen, muss der Bus \u00fcber die &#8222;Reductores&nbsp; de Velocidad&#8220; fahren. Diese bei uns Bremsschwellen genannten Hindernisse auf der Fahrbahn sind unterschiedlich breit, aber immer ganz sch\u00f6n hoch, so dass man im Bus jedes mal durchgesch\u00fcttelt wird.&nbsp; Man ieht viel den Anbauovon Tropenfr\u00fcchten. Links und rechts der Stra\u00dfe sind Papaya-Plantagen angelegt.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Als wir in einem Ort pl\u00f6tzlich Tuktuks an der Haltestelle sehen, f\u00fchlen wir uns sofort wieder nach S\u00fcdostasien zur\u00fcckversetzt. Anscheinend sitzt hier ein Importeur, da wir TukTuks sonst nie in Mexiko sehen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bus macht komische Ger\u00e4usche und die Videoanlage schaltet sich aus. Der Fahrer h\u00e4lt an und werkelt am Motor herum, ein St\u00fcck geht es weiter. Es sind noch ca. 20 Kilometer bis Puerto Escondido, als der Bus dann wirklich stehen bleibt. Ein Keilriemen ist gerissen. Bei diesem Klima kann der Busfahrer auch nicht darauf hoffen, dass eine der Mitfahrerinnen ihm mit einer Strumpfhose aushilft. Klaus kann einen Kleinbus anhalten, und so setzen wir nach einer halben Stunde den Rest der Fahrt fort. Es ist schon dunkel, als wir an unserem h\u00fcbschen kleinen Hotel ankommen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-full wp-image-5890\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/08\/dsc09232.jpg\" alt=\"DSC09232\" class=\"wp-image-5890\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><span style=\"display: inline !important; float: none; background-color: rgb(255, 255, 255); color: rgb(44, 51, 56); cursor: text; font-family: &quot;Noto Serif&quot;,Georgia,&quot;Times New Roman&quot;,Times,serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; line-height: 1.2em; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;\"> Kaktusbl\u00fcte<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eDas finde ich gro\u00dfartig, dass ihr in Acapulco wart,\u201c begr\u00fc\u00dft uns Manuela, die Besitzerin unseres Hotels. \u201eDie meisten Touristen trauen sich dort gar nicht mehr hin.\u201c Auch f\u00fcr sie und ihren Mann, beide Schweizer, die seit neun Jahren in Mexiko leben, ist Gewalt und Kriminalit\u00e4t nur mit schlechten Menschen (Opfer und T\u00e4ter nat\u00fcrlich auch) in Verbindung zu bringen. Wenn ein Vergewaltiger ermordet, ein P\u00e4dophiler verpr\u00fcgelt wird, haben sie es eben verdient. <\/p>\n\n\n\n<p>Puerto Escondido ist das Surferparadies von Mexiko. Der Ortsteil Zicatela hat einen vier Kilometer langen Strand, an den unabl\u00e4ssig die Wellen donnern. Die \u201eMexican Pipe\u201c, eine Riesenwelle von 10 Metern H\u00f6he und der L\u00e4nge eines australischen Roadtrain, kann nur von absoluten K\u00f6nnern bezwungen werden. Aber auch die m\u00fcssen ihren Wagemut manchmal mit Knochenbr\u00fcchen oder sogar mit dem Leben bezahlen. Am Haus der Rettungsstation sind drei Fotos der letzten Opfer angebracht. Trotzdem trauen sich Menschen jeden Tag mit ihren Brettern ins Wasser. <\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Etliche Versuche hinter die Welle zu kommen, sind zum scheitern verurteilt. Immer wieder werden die Surfer ans Ufer gesp\u00fclt. \u00dcberdies gibt es hier eine Unterstr\u00f6mung, die Menschen aufs offene Meer hinauszieht. Wer trotz der roten Fahnen ins Wasser geht, bekommt richtig \u00c4rger mit den Lebensrettern. Wir erliegen der Faszination dieser Wellen jeden Morgen beim Fr\u00fchst\u00fcck im Strandcaf\u00e9, aber ins Wasser trauen wir uns hier nicht.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Beim Strandspaziergang kommen uns die Wellen durch die auflaufende Flut ziemlich nahe, pl\u00f6tzlich stehen wir bis zu den Knien im Wasser. Und das zur\u00fcckflie\u00dfende Meer nimmt den Sand mit und zieht uns f\u00f6rmlich den Boden unter den F\u00fc\u00dfen weg. Ein Paar, das gerade noch grinsend zuschaut, wird von der n\u00e4chsten Welle erwischt und muss mit nassen Hosen seinen Weg fortsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Strand bietet uns ein Mann einen Ausflug zur Manialtepec-Lagune in der N\u00e4he an. Biolumineszenz hei\u00dft das Zauberwort, dass uns gleich elektrisiert. Um 19 Uhr holt uns ein Kleinbus ab. Nach uns werden noch neun weitere Passagiere abgeholt und danach haben wir noch eine halbst\u00fcndige Fahrt vor uns, bevor wir in einem kleinen Ort in ein Boot umsteigen.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Inzwischen ist es dunkel geworden. Das Boot hat einen sch\u00f6n leisen Motor, die Luft ist angenehm mild und ringsherum ist kein Licht mehr zu sehen. Mit einer Taschenlampe leuchtet unser F\u00fchrer in die Uferzonen, wo Mangroven wachsen. Er erkl\u00e4rt \u2013 leider auf spanisch \u2013 die Besonderheiten dieser Lagune. Ein Salzwasseranteil von knapp 30 % schafft besondere Lebensbedingungen f\u00fcr Mikroorganismen, die durch Wasserbewegung zu leuchten beginnen. Das Boot ankert, Klaus und ich springen ins Wasser und sehen begl\u00fcckt, wie es w\u00e4hrend unseres Planschens im Wasser silbrig aufleuchtet. Die Temparatur liegt bei ca. 30 \u00b0C und hat Schichtungen von S\u00fc\u00dfwasser (k\u00fchler) und Salzwasser. Wir k\u00f6nnen gar nicht genug bekommen, schwimmen hin und her, schlagen aufs Wasser, tauchen und bespritzen uns gegenseitig. Die anderen Passagiere sind noch zur\u00fcckhaltend. Nach und nach ziehen vier von ihnen Schwimmwesten an, klettern \u00fcber die Leiter ins Wasser und h\u00e4ngen dann \u2013 mit dem Gesicht zur Wand \u2013 am Boot. Offenbar k\u00f6nnen sie nicht schwimmen und trauen sich auch nicht, eine Hand loszulassen, um besser aufs Wasser schauen zu k\u00f6nnen. Sehr schade. Dann verziehen sich die Wolken und wir haben auch noch den Blick in den Sternenhimmel. Nach einer Stunde klettern wir zur\u00fcck ins Boot. Bei der R\u00fcckfahrt sieht das Wasser aus, als w\u00e4ren die Sterne ins Wasser gefallen. Es blitzt und glitzert wie ein Unterwasser-Feuerwerk. Unz\u00e4hlige Fische bringen dieses Wunder durch ihre Bewegungen zustande. Was f\u00fcr ein wundersch\u00f6nes Erlebnis an unserem letzten Abend in Puerto Escondido.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Wegen fehlender Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt) Wir wollen zu unserem letzten Fr\u00fchst\u00fcck in Uruapan in unser Lieblingscaf\u00e9. Eine dichte Menschentraube versperrt uns auf dem B\u00fcrgersteig den Weg. Was mag da los sein? Die Menschen stehen Schlange vor der Bank, um an die Geldautomaten zu kommen. Monatsanfang bedeutet \u201efrisches\u201c Geld. 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