{"id":7865,"date":"2018-07-18T14:02:00","date_gmt":"2018-07-18T14:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7865"},"modified":"2024-01-15T07:49:55","modified_gmt":"2024-01-15T07:49:55","slug":"hundertwasser-gluehwuermchen-und-auckland-neuseeland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7865","title":{"rendered":"Hundertwasser, Gl\u00fchw\u00fcrmchen und Auckland (Neuseeland)"},"content":{"rendered":"\n<p>(Wegen der Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-mit-140-um-die-welt wp-block-embed-mit-140-um-die-welt\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"gFiqr1CJY7\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/07\/18\/hundertwasser-gluehwuermchen-und-auckland-neuseeland\/\">Hundertwasser, Gl\u00fchw\u00fcrmchen und Auckland&nbsp;(Neuseeland)<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Hundertwasser, Gl\u00fchw\u00fcrmchen und Auckland&nbsp;(Neuseeland)&#8220; &#8212; HTTPS:\/\/www.Otterpack8.wordpress.com\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/07\/18\/hundertwasser-gluehwuermchen-und-auckland-neuseeland\/embed\/#?secret=tRulCDtCHJ#?secret=gFiqr1CJY7\" data-secret=\"gFiqr1CJY7\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Kalt war es heute Nacht, die B\u00e4ume sehen am Morgen aus, als seien sie schneebedeckt, aber es ist Rauhreif.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Wir fahren an die Ostk\u00fcste in die Stadt Tauranga und anschlie\u00dfend zum auf einer Halbinsel gelegenen Mount Manganui. Bei Temperaturen um die 10 Grad und herrlichem Sonnenschein sind viele Menschen am beliebten Strandabschnitt unterwegs oder besuchen das Thermalbad mit seinen hei\u00dfen Quellen. Wir fahren an der K\u00fcste auf die Coromandel Halbinsel. Als wir merken, dass die Stra\u00dfe wieder sehr kurvenreich wird und damit viel Zeit beansprucht, entschlie\u00dfen wir uns nicht bis Coromandel sondern auf dem schnellsten Weg an Auckland vorbei nach Norden zu fahren. Es sind \u00fcber 300 Kilometer, die wir bis Mangawhai zur\u00fccklegen, und die letzten Kilometer fahren wir in der Dunkelheit. Es ist nicht einfach, im Dunklen den richtigen Stellplatz in den Caravan-Parks zu finden. Um ein Haar w\u00e4ren wir dieses Mal im aufgeweichten Boden stecken geblieben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Morgens laufen wir noch zwei Stunden am herrlichen Strand entlang und fahren dann weiter nach Whangarei. Eine h\u00fcbsche Stadt an einer Meeresbucht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Wir schlendern am Hafen mit beeindruckenden Yachten vorbei. Eine Baustelle erregt unsere Aufmerksamkeit. Hier entsteht gerade ein Geb\u00e4ude im Hundertwasserstil, in dem Kunstwerke der Maori und nat\u00fcrlich auch seine Werke ausgestellt werden sollen. Der \u00f6sterreichische K\u00fcnstler hat sich in den 70er Jahren eine Farm in der N\u00e4he gekauft, auf der er auch seine letzte Ruhe fand. Die Neuseel\u00e4nder wussten lange Zeit nicht, wer da bei ihnen lebte und haben ihn au\u00dfer beim Bau einer st\u00e4dtischen Toilettenanlage in Kawakawa nicht zum Zuge kommen lassen. Jetzt wird sein Stil heftig kopiert, mal gelungen, mal eher nicht. Der Eingangsbereich zum zuk\u00fcnftigen Museum ist bereits fertiggestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Uhrenmuseum treffen wir eine D\u00e4nin, die vor 18 Jahren mit ihrem Mann nach Neuseeland ausgewandert ist. Au\u00dfer ihrer Arbeit im Museum ist Anne auch als Fremdenf\u00fchrerin t\u00e4tig und hat f\u00fcr uns auch gleich ein paar Ausflugstipps. Wir unterhalten uns eine Weile \u00fcber Maoris und Europ\u00e4er (die anderen Einwohner Neuseelands), dann muss sie sich einer Besuchergruppe widmen und wir nehmen uns ihren ersten Tipp, die Whangarei Heads \u2013 Berge mit ausgepr\u00e4gten Zacken \u2013 vor.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/07\/dsc08104.jpg\" alt=\"DSC08104\" class=\"wp-image-5499\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen fahren wir zu den Abbey Caves. Millionen von Gl\u00fchw\u00fcrmchen leben in diesen H\u00f6hlen. Sie sitzen an H\u00f6hlendecke und -w\u00e4nden. Die Weibchen sondern klebrige F\u00e4den ab. Durch das Licht angelockte Insekten bleiben h\u00e4ngen und werden verspeist. Auch die kleineren M\u00e4nnchen orientieren sich am Licht. Sie haben nach dem Larvenstadium weder Fress- noch Verdauungsorgane und sterben nach drei Tagen, in denen sie f\u00fcr Nachwuchs sorgen. Der Weg zu den H\u00f6hlen geht st\u00e4ndig bergab, an faszinierenden B\u00e4umen vorbei. Der Abstieg zur ersten H\u00f6hle f\u00fchrt einige Meter ziemlich steil \u00fcber spitze und nasse Felsbrocken zu einer eineinhalb Meter hohen \u00d6ffnung. Nur zu zweit und ohne F\u00fchrer ist uns das einfach zu gef\u00e4hrlich. Wir wissen nicht, wie es da unten in der Finsternis bis zu den Gl\u00fchw\u00fcrmchen weitergeht, alles ist rutschig von vorangegangenen Regenf\u00e4llen. Die beiden anderen H\u00f6hlen wirken auch nicht sehr Vertrauen erweckend, so bleibt es bei einem Rundweg auf matschigen Wegen \u00fcber Viehweiden, zwischen Felsen mit sch\u00f6ner Aussicht in die Landschaft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend fahren wir nach Kawakawa. Die einzige Sehensw\u00fcrdigkeit der Kleinstadt ist tats\u00e4chlich die \u00f6ffentliche Hundertwasser-Toilettenanlage.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Die Benutzung ist kostenlos und trotzdem ist alles sauber und gepflegt. An den umliegenden Lokalen wurde auch einiges gehundertwassert. Wenn Friedensreich das sehen k\u00f6nnte. Eine Kuriosit\u00e4t ist die Eisenbahn. Die Schienen verlaufen in der Mitte der Hauptstra\u00dfe durch den Ort. Inzwischen werden sie aber nur am Wochenende&nbsp; von einer Museumsbahn&nbsp;befahren,<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fahren \u00fcber eine Stra\u00dfe mit vielen Abbruchstellen weiter nach Paihia und von dort Richtung Westk\u00fcste.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fahrt durch den Waipoua Nationalpark mit seinen Kaurib\u00e4umen ist wieder traumhaft sch\u00f6n. Der Caravan Park am Rande des Trounson Parks ist selbst eine Sehensw\u00fcrdigkeit. Zwanzig verschiedene Baumarten wachsen hier und unterhalb der Flussbr\u00fccke k\u00f6nnen wir in der Dunkelheit dann doch noch unsere Gl\u00fchw\u00fcrmchen sehen. Leicht gr\u00fcnlich schimmert ihr Licht. Es gibt auch welche, die blau oder pink leuchten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Vor Betreten des Trounson Parks m\u00fcssen wir unsere Schuhe desinfizieren und gr\u00fcndlich abb\u00fcrsten. Die m\u00e4chtigen Kaurib\u00e4ume haben eine Schwachstelle, ihr dicht unter der Erdoberfl\u00e4che verlaufendes Wurzelwerk. Das Gewicht eines Menschen kann die zarten und zerbrechlichen Versorgungswurzeln dauerhaft so sch\u00e4digen und mit Pilzsporen infizieren, dass der Baum abstirbt. Deshalb ist der Rundweg durch den Park ein h\u00f6her gelegter Holzsteg. Das gut zu verarbeitende, in einem warmen Rotton schimmernde Holz wurde in der Vergangenheit f\u00fcr Haus- und Schiffbau verwendet. Heute stehen Kaurib\u00e4ume unter strengem Schutz. Nur Maoris d\u00fcrfen diese B\u00e4ume auf Antrag f\u00e4llen, wenn daraus traditionelle Kunstgegenst\u00e4nde geschnitzt werden. Das Harz der B\u00e4ume sieht aus wie Bernstein und wird zu Schmuckst\u00fccken verarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Den letzten Abend im Camper verbringen wir in Orewa, einer sch\u00f6nen Stadt an der Hibiskus-K\u00fcste, beliebter Ausflugsort f\u00fcr die Auckl\u00e4nder. Und dann ist die Zeit mit unserem Camper auch schon zu Ende. Eine Chorfreundin gab mir den guten Rat mit auf die Reise: \u201eEgal, wie lange ihr in Neuseeland bleiben wollt, plant eine Woche l\u00e4nger ein.\u201c Haben wir gemacht Moni, es wurden f\u00fcnf statt vier Wochen, aber es reicht nicht. Wahrscheinlich reicht es nie. Am Freitag geben wir unseren Camper nach 32 Tagen zur\u00fcck. Wir sind 5.400 Kilometer gefahren und haben 590 Liter Diesel verbraucht. Daf\u00fcr wird jetzt noch eine Dieselsteuer f\u00e4llig: 6,22 $ pro 100 gefahrene Kilometer.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Jetzt haben wir noch vier Tage in Auckland. Wir haben ein kleines Appartement in einer haupts\u00e4chlich von Studenten bewohnten Anlage gemietet. Manche registrieren erstaunt die \u00e4lteren Besucher und fragen, wo wir herkommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Die Millionenstadt Auckland liegt auf einem Feld mit 53 erloschenen Vulkanen. Wir sind auf keiner Stra\u00dfe gelaufen, die keine Erhebung hat. Irgendwo geht es immer bergauf. Das Stra\u00dfenbild ist multikulturell, die Restaurants sind zu mindestens 80&nbsp;% asiatisch. Auch die Menschen auf der Stra\u00dfe stammen in gro\u00dfer Zahl von diesem Kontinent und die Bewohner und Besucher sind \u00fcberwiegend jung. Universit\u00e4t und Fachhochschulen haben einen Gro\u00dfteil hierher gelockt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>In der Innenstadt ist auf einem Platz vor dem Theater eine \u00fcberdachte Eisfl\u00e4che. Egal zu welcher Tageszeit wir hier vorbei kommen, immer sind begeisterte Menschen auf dem Eis. In einigen Lokalen werden jetzt \u201eWeihnachtsmen\u00fcs\u201c angeboten. Nur in der kalten Jahreszeit schmecken gebratene G\u00e4nse und Puten richtig gut.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/07\/dsc08247-e1531888876947.jpg?w=457\" alt=\"dsc08247.jpg\" class=\"wp-image-5544\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Hafen ist der Rumpf eines Segelschiffes in der Klasse des Amerika-Cup zu bewundern. Solche Boote haben wir schon im Fernsehen gesehen, aber die L\u00e4nge von 42 Metern wirkt noch viel beeindruckender, wenn man darunter steht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Sonntag laufen wir durch einen Park ins Museum. Der Eintritt ist f\u00fcr die Einwohner der Stadt kostenlos, Neuseel\u00e4nder zahlen einen geringen Betrag und ausl\u00e4ndische Touristen 25 $. Viele Familien sind mit ihren Kindern hier, vom Baby bis zum Teenager ist jede Altersgruppe vertreten. Im ersten Stock ist ein Kinderbereich mit eigenen Exponaten, Experimenten und Betreuung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Wir staunen \u00fcber die Kunstfertigkeit, mit der die Menschen aus Polynesien praktische und schm\u00fcckende Gegenst\u00e4nde aus Naturmaterialien hergestellt haben. Muscheln, Kokosnussschalen, Wal- und Haifischz\u00e4hne und die Fasern vieler Pflanzen wurden verarbeitet. Bauwerke der Maori mit filigranen Schnitzereien sind zu sehen. Boote mit ihren aus Pflanzenfasern gewebten Segeln, die zum fischen und Handel treiben genutzt wurden sind zu sehen. Eine ganze Abteilung ist den Vulkanen gewidmet. In einem H\u00e4uschen wird alle zw\u00f6lf Minuten ein virtueller Vulkanausbruch gezeigt, passend dazu bebt das Haus. Die anwesenden Kinder lachen noch bei den ersten leichten St\u00f6\u00dfen, aber als die Ger\u00e4usche lauter und die Bewegungen heftiger werden, fl\u00fcchten sich einige doch auf den Scho\u00df der Eltern. Das Schlussbild zeigt einen Stadtteil, nachdem sich die pyroklastische Wolke verzogen hat. Au\u00dfer Asche ist da kaum noch etwas, so \u00e4hnlich muss es in Pompeji gewesen sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-12 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p><em>komische V\u00f6gel<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In der Innenstadt reiht sich Gesch\u00e4ft an Gesch\u00e4ft, aber ein Shopping-Center gibt es hier nicht. Internationale Luxusmarken sind hier auch vertreten, aber gr\u00f6\u00dftenteils findet man Marken, die bei uns unbekannt sind. Wir st\u00f6bern eine Weile in einem japanischen Gesch\u00e4ft herum. Das Angebot reicht von A wie Augenbrauenstift bis Z wie Zwiebelschneider. Interessant, was in anderen L\u00e4ndern f\u00fcr Utensilien in der K\u00fcche verwendet werden und welche Schreibmaterialien und Sch\u00f6nheitsartikel es gibt. Besonders gefallen hat mir ein selbstklebender \u201eTeppichboden\u201c in Form einer Toilettenbrille. Gut f\u00fcr die Hocker, aber was machen die Sitzer?<\/p>\n\n\n\n<p>Am Dienstag, dem 10. 7. lassen wir uns um 16 Uhr zum Flughafen fahren. Hier verl\u00e4uft die Abfertigung ganz anders als bisher gesehen. An vielen Terminals drucken sich die Flugg\u00e4ste ihre Bordkarte und Gep\u00e4ckaufkleber selbst aus, marschieren damit zum Schalter und legen nur noch ihre Koffer auf das Transportband. Ein St\u00fcck weiter schiebt man seinen Pass in den Scanner, schaut unbeweglich in die Kamera und dann \u00f6ffnen sich die T\u00fcren zur Sicherheitskontrolle, die noch von echten Menschen vorgenommen wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/07\/dsc082431.jpg\" alt=\"DSC08243\" class=\"wp-image-5574\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>unsere Route auf der Nordinsel<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Unser Flugzeug, ein Dreamliner, steht schon auf dem Rollfeld, als wir informiert werden, dass wir nochmal zur\u00fcck zum R\u00fcssel fahren. Es steigen noch ein paar Passagiere zu (scheinbar VIPs) und dann startet unser zw\u00f6lfst\u00fcndiger Flug nach Los Angeles mit zwei Stunden Versp\u00e4tung um 21.30 Uhr. Ich kann in Flugzeugen kaum schlafen, aber es gibt 92 Filme in deutscher Sprache zur Auswahl, vier schaue ich mir in dieser Nacht &#8211; die es eigentlich gar nicht gibt \u2013 an. Wir \u00fcberfliegen die Datumsgrenze und kommen am Dienstag, dem 10. 7. um 15 Uhr, also noch vor unserer gestrigen Abflugzeit in Auckland, in LA an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Wegen der Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt) Kalt war es heute Nacht, die B\u00e4ume sehen am Morgen aus, als seien sie schneebedeckt, aber es ist Rauhreif. Wir fahren an die Ostk\u00fcste in die Stadt Tauranga und anschlie\u00dfend zum auf einer Halbinsel gelegenen Mount Manganui. 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