{"id":7867,"date":"2018-06-15T14:08:00","date_gmt":"2018-06-15T14:08:00","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7867"},"modified":"2024-01-15T07:35:26","modified_gmt":"2024-01-15T07:35:26","slug":"the-prom-und-der-weg-nach-sydney-australien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7867","title":{"rendered":"&#8222;The Prom&#8220; und der Weg nach Sydney (Australien)"},"content":{"rendered":"\n<p>(Wegen der Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-mit-140-um-die-welt wp-block-embed-mit-140-um-die-welt\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"ayrQ1uAqBp\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/06\/15\/the-prom-und-der-weg-nach-sydney-australien\/\">&#8222;The Prom&#8220; und der Weg nach Sydney&nbsp;(Australien)<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;&#8222;The Prom&#8220; und der Weg nach Sydney&nbsp;(Australien)&#8220; &#8212; HTTPS:\/\/www.Otterpack8.wordpress.com\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/06\/15\/the-prom-und-der-weg-nach-sydney-australien\/embed\/#?secret=KWHHBsEtBS#?secret=ayrQ1uAqBp\" data-secret=\"ayrQ1uAqBp\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die Dame in der Touristen-Information hatte uns empfohlen, von unserem Campingplatz in Springvale an die Bucht zu fahren und von Mentone nach Frankston die K\u00fcstenstra\u00dfe zu nehmen. Heute, am Sonntagmorgen werden am endlos langen Strand in Mentone die Hunde ausgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/06\/p1110341.jpg\" alt=\"P1110341\" class=\"wp-image-5089\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein paar abgeh\u00e4rtete Menschen gehen schwimmen, ein Mann trinkt seinen Kaffee im Meer.&nbsp; Der Strand ist sauber und aufger\u00e4umt, wir sehen auch gerade, wie ein paar junge Leute in gleichen T-Shirts Zigarettenkippen einsammeln. Auf Schildern werden die Raucher gebeten, die Kippen nicht einfach wegzuwerfen, oder besser noch, aufs Rauchen zu verzichten. Der Strand ist einladend, aber nicht so besonders, dass wir uns l\u00e4nger hier aufhalten. \u00dcber Dandenong fahren wir nach San Remo(!).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Als wir \u00fcber die Br\u00fccke nach Philip Island fahren, sehen wir am Strand eine gro\u00dfe Gruppe, es ist F\u00fctterungszeit f\u00fcr Pelikane. In vielen Orten f\u00fcttert man Tiere an, um eine Attraktion f\u00fcr die Touristen zu haben. Im Besucherzentrum erkl\u00e4rt man uns, dass man mit einem Kombi-Ticket vier Attraktionen besichtigen kann:<br>Auf einer Farm beim Melken von K\u00fchen und Scheren von Schafen zusehen.<br>Im Koala Conservation Center die putzigen Tiere streicheln.<br>Die Zwergpinguine bei der Heimkehr vom Meer von einem Platz an der Seite beobachten, gegen einen saftigen Aufpreis bekommt man Pl\u00e4tze in Front zur K\u00fcste, dann kann man sie von vorn sehen.<br>Die Robbenkolonie bei den Nobbies besuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fahren zuerst mal nach Cowes, den gr\u00f6\u00dften Ort auf der Insel, und entschlie\u00dfen uns dann zur Weiterfahrt. Es kommt uns alles ein wenig rummelig vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chste Empfehlung der netten Dame von der Touristik-Information in Melbourne lautete: \u201eBesuchen Sie unbedingt das Wilsons Promontory, wenn Sie Natur lieben.\u201c Das tun wir, und deshalb folgen wir auch ihrer Empfehlung. Die Halbinsel (160 Kilometer von Melbourne entfernt) ist der s\u00fcdlichste Punkt des australischen Festlandes. Bereits 1898 wurde das Gebiet zum Nationalpark erkl\u00e4rt und umfasst rund 500 km\u00b2. Fast jeder Bewohner des Bundesstaates Victoria war schon mal hier, und \u201eThe Prom\u201c, wie dieser Nationalpark liebevoll genannt wird, liegt den Einwohnern sehr am Herzen. Versuche, hier einen Golfplatz oder ein Hotelressort zu errichten, sind auf erbitterten Widerstand gesto\u00dfen und aufgegeben worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Als wir den Eingang erreichen, ist es kurz vor 16 Uhr, und das B\u00fcro ist nicht mehr besetzt. Der Zugang zum Park ist kostenlos, nur f\u00fcr die \u00dcbernachtung auf dem Campground zahlt man. Die Tankanzeige steht bereits auf Reserve und im Park gibt es keine Tankstelle, da drehen wir sicherheitshalber um. Nachdem wir getankt haben, finden wir noch einen herrlich gelegenen Caravan-Park an der K\u00fcste in Yanakie, nur vier Kilometer vom Parkeingang entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen fahren wir das St\u00fcck zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Nach ca. zehn Kilometern sehen wir auf einer Wiese K\u00e4ngurus und Emus. Nur drei Fahrzeuge stehen auf dem Parkplatz davor. Das wollen wir uns aus der N\u00e4he ansehen. Als wir uns den Tieren n\u00e4hern sehen wir, dass die K\u00e4ngurus markiert sind. Verschieden farbige Puschel in den Ohren und ein Halsband lassen sie wie Haustiere wirken. Auf einer Infotafel erfahren wir dann allerdings, dass sie zu Forschungszwecken markiert wurden, sie sind nicht zahm.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/06\/p1110435.jpg\" alt=\"P1110435\" class=\"wp-image-5098\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Es gibt einen 2,5 Kilometer langen Rundweg, den wir nat\u00fcrlich laufen wollen. Und hier sehen wir weitere K\u00e4ngurus, markierte und unmarkierte. Sie hocken im niedrigen Buschwerk und fressen oder k\u00e4uen im Liegen wieder. Nur wenn man direkt an ihnen vorbei geht, erkennt man sie. Kein Wunder, dass wir bisher so wenige gesehen haben, sie sind perfekt getarnt. Das ein oder andere h\u00fcpft auf zwei Beinen mit langen Spr\u00fcngen davon, dabei k\u00f6nnen sie bis zu 50 kmh schnell sein. Bis zu 1,5 Meter hoch und 13,5 Meter lang (gemessen bei einem grauen Riesenk\u00e4nguru) k\u00f6nnen diese Spr\u00fcnge sein. Z\u00e4une k\u00f6nnen sie also nicht von den Stra\u00dfen fernhalten. Mindestens f\u00fcnfzig dieser Tiere haben wir w\u00e4hrend unseres Rundganges gesehen, dazu noch verschiedene Singv\u00f6gel und nat\u00fcrlich die Emus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stra\u00dfe im Park wird kurvenreicher, je n\u00e4her wir der Bergkette kommen. Wir halten an einem Aussichtspunkt zum fotografieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Zum n\u00e4chsten, genannt Squeaky Beach muss man ein paar hundert Meter laufen. Der Strand quietscht wirklich beim dar\u00fcber laufen. Eine traumhafte Bucht, t\u00fcrkisblaues Wasser, schneewei\u00dfer Quarzsand und rote Granitfelsen an der Seite, rundgewaschen im Laufe der Jahrtausende.<\/p>\n\n\n\n<p>Tidal River ist der letzte Punkt, den man per Auto erreichen kann. Hier ist das Besucherzentrum, der gro\u00dfe Caravan- und Campingplatz, und hier beginnen die meisten Wanderwege. \u201eSie h\u00e4tten gestern ruhig kommen k\u00f6nnen,\u201c sagt die nette Dame im B\u00fcro: \u201ewenn hier niemand mehr ist, bezahlt man einfach am n\u00e4chsten Tag.\u201c Jetzt wissen wir Bescheid.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir stellen unser Auto auf einen Parkplatz und brechen zu einer der ausgeschilderten Wanderungen auf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Die Landschaft \u00e4hnelt der Tasmaniens sehr stark, schlie\u00dflich handelt es sich dort um dieselbe Landmasse. Die Verbindung ist durch Absenkung&nbsp; vom Meer \u00fcberflutet wurden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/06\/p1110405.jpg\" alt=\"P1110405\" class=\"wp-image-5095\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf dem Weg zum Kap sehen wir einen Kookaburra (lachender Hans), den australischen Nationalvogel ganz nahe auf einem Pfosten sitzen. Der Ausblick von der Spitze des Kaps ist herrlich, wir kraxeln auf den Granitbrocken herum und machen uns dann mit einem Schlenker zum Strand auf den R\u00fcckweg.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein letzter Halt ist an der Whisky Bay. Auch diese Bucht hat interessante Felsen und einen sch\u00f6nen Strand. Jetzt, am Ende der Saison haben wir den Platz f\u00fcr uns, aber in der Hochsaison herrscht hier bestimmt Gedr\u00e4nge. Wir m\u00fcssen weiter und fahren Richtung Parkausgang, als mir links im Gras ein dickes Fellb\u00fcndel auff\u00e4llt: Ein Wombat!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/06\/p1110418.jpg\" alt=\"P1110418\" class=\"wp-image-5096\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Den Camper parken und aus dem Auto springen, ist eins. Vorsichtig n\u00e4hern wir uns dem fressenden Pl\u00fcschtier, als ein Auto heran braust und der bis dahin unbeeindruckte Wombat die Flucht ergreift. Nach ein paar Kilometern haben wir nochmals Gl\u00fcck,<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/06\/dsc06774.jpg\" alt=\"DSC06774\" class=\"wp-image-5068\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>dieses Mal ist es ein Jungtier, das sich am Stra\u00dfenrand den Bauch vollschl\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fahren noch zwei Stunden bis nach Toora. Hier gibt es wieder ein Hallenbad mit Whirlpool. Nach der Wanderung und dem inzwischen einsetzenden Regen kommt uns das warme Wasser gerade recht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Eigner unseres Campingplatzes in Yanakie hatte uns von Raymond Island erz\u00e4hlt, einer Insel auf der wilde Koalas leben. Die wollen wir unbedingt sehen und fahren durch die Region Gippsland nach Paynesville.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Mit der F\u00e4hre geht es in ein paar Minuten auf die Insel. F\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger ist das kostenlos, nur wer sein Auto mitnehmen will muss bezahlen. Es gibt einen markierten Koala-Weg, dem wir folgen. Die Freude ist gro\u00df, als Klaus den ersten Koala schlafend in einer Astgabel eines Eukalyptusbaumes entdeckt. Ich sehe den n\u00e4chsten, und dann kommen wir mit z\u00e4hlen nicht mehr nach.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Die Tiere klemmen sich zwischen ein paar \u00c4ste und schlafen, immerhin 19 Stunden t\u00e4glich. Zwischendurch werden vom sicheren Platz aus alle erreichbaren Bl\u00e4tter vertilgt, bevor man sich ganz langsam einem anderen Ast zuwendet. Etliche B\u00e4ume tragen Manschetten aus Plastik oder Blech, damit die Koalas nicht hinaufklettern k\u00f6nnen. Die B\u00e4ume m\u00fcssen sich erholen. Wir sehen auch einige, die nicht mehr zu retten sind. Und als Zugabe entdecken wir dann noch K\u00e4ngurus, und vor dem Camper warten zwei hungrige Trauerschw\u00e4ne, was f\u00fcr ein sch\u00f6nes Erlebnis. Wir sind abends in Lake Entrances noch ganz begeistert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p><em>historisches Bauwerk in den Gippslands<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Den n\u00e4chsten Tag fahren wir weiter Richtung Norden. In dem Ort Eden gibt es ein Museum, das dem Orka oder Killerwal gewidmet ist. Eden liegt auf einem h\u00fcgeligen Kap. Teilweise geht es ganz sch\u00f6n steil bergauf oder bergab.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/06\/dsc06815.jpg\" alt=\"DSC06815\" class=\"wp-image-5117\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch zum Museum ist der Weg stark ansteigend. Diese kleinen Museen sind etwas Besonderes, alle Mitarbeiter sind mit Herzblut dabei und freuen sich besonders \u00fcber Besucher, die von soweit herkommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p><em>diese Rheuma-Therapie hat es mir angetan<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Danach geht es weiter nach Narooma, einer Stadt, in der seit \u00fcber 100 Jahren Austern gez\u00fcchtet werden. Abends machen wir noch einen Spaziergang am Meer entlang, als wir einen dunklen Schatten im Wasser sehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Ein St\u00fcck weiter, im Schein der Stra\u00dfenlampen erkennen wir einen Rochen. Pl\u00f6tzlich sind es ungef\u00e4hr zehn Tiere, die hier nahe am Ufer wie im Rausch hin und her gleiten. Mit einer Spannweite von mehr als eineinhalb Metern sind sie sehr beeindruckend. Der Angler, der am Cleaning-Point seinen gefangenen Lachs ausnimmt, schuppt und w\u00e4scht, kann unsere Begeisterung nicht teilen, wahrscheinlich weil Rochen unter strengem Schutz stehen und nicht gefangen werden d\u00fcrfen. Aber wir sind begeistert, wie sorgf\u00e4ltig er anschlie\u00dfend den Platz putzt, bevor er mit seinem Fang ins Auto klettert und verschwindet. Zur\u00fcck im Camper lassen wir uns unsere Meeresfr\u00fcchteplatte schmecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sind wir mit ein paar Abstechern auf dem Weg nach Sydney. In Hyams in der Jervis Bay soll der wei\u00dfeste Strand der Welt sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Den schauen wir uns doch noch an. Uns fehlt zwar Vergleichsmaterial, doch glauben wir, dass der Squeaky Beach ebenso wei\u00df ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fahren die landschaftlich sehr reizvolle Pazifik-K\u00fcstenstra\u00dfe entlang und wechseln aus Zeitgr\u00fcnden auf die Autobahn. F\u00fcr die letzte Nacht wollen wir uns schon einen Platz in der N\u00e4he von Sydney suchen. Doch endet unsere Tour anders, als gedacht. Schon seit zwei Tagen merken wir, dass die Kupplung schleift. Dass wir noch so hohe Berge vor uns haben, kommt v\u00f6llig \u00fcberraschend f\u00fcr uns. Bergauf gibt es ein Problem. Das Auto f\u00e4hrt nur noch im ersten und zweiten Gang und die Qualmwolke, die es hinter sich herzieht, tr\u00e4gt nicht zu unserer Beruhigung bei. Klaus schleicht hinter einem LKW die Steigung hoch und kann auf einen Parkplatz einbiegen. Der Anruf bei unserem Vermieter hat die strikte Anweisung zur Folge: \u201eFahren Sie nicht weiter, wir schicken Hilfe.\u201c Es dauert zwanzig Minuten, dann kommt ein australischer \u201eGelber Engel\u201c und leitet uns auf einer steilen Stra\u00dfe durch dichten Wald ein paar Kilometer bergab zur K\u00fcste auf einen Campingplatz in Wollongong.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-12 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen um zehn Uhr steht ein Abschleppwagen vor unserem Platz. Ein paar Minuten sp\u00e4ter steht unser Camper hinten auf dem LKW wir sitzen mit im F\u00fchrerhaus und unterhalten uns angeregt mit dem Fahrer. Unter anderem erz\u00e4hlt er uns, dass der Zusammensto\u00df eines Autos mit einem Wombat sehr b\u00f6se Folgen hat. Die Tiere seien so muskul\u00f6s, dass man das Gef\u00fchl habe, gegen eine Betonkugel zu fahren. Gut f\u00fcr uns und den Wombat, dass das nicht passiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so endet unsere Wohnmobiltour. Bestimmt ist das f\u00fcr das Fahrzeug trotz einer Fahrleistung von 360.000 Kilometern noch nicht das Ende. So eine Kupplung ist schnell ersetzt, und teuer ist es auch nicht, erfahren wir.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt freuen wir uns auf die drei Tage in Sydney.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Wegen der Bilder ist diese Seite mit einer \u00e4lteren Version verlinkt) Die Dame in der Touristen-Information hatte uns empfohlen, von unserem Campingplatz in Springvale an die Bucht zu fahren und von Mentone nach Frankston die K\u00fcstenstra\u00dfe zu nehmen. Heute, am Sonntagmorgen werden am endlos langen Strand in Mentone die Hunde ausgef\u00fchrt. Ein paar abgeh\u00e4rtete Menschen &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7867\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e&#8222;The Prom&#8220; und der Weg nach Sydney (Australien)\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15,2,3],"tags":[],"class_list":["post-7867","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-australien-neuseeland","category-allgemein","category-laender"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7867","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7867"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7867\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9650,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7867\/revisions\/9650"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7867"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7867"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7867"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}