{"id":7879,"date":"2018-03-06T14:34:42","date_gmt":"2018-03-06T14:34:42","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7879"},"modified":"2026-04-13T16:34:26","modified_gmt":"2026-04-13T16:34:26","slug":"chinesisches-neujahr-auf-penang-malaysia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7879","title":{"rendered":"Chinesisches Neujahr auf Penang (Malaysia)"},"content":{"rendered":"\n<p>(wegen fehlender Bilder ist dieser Beitrag mit einer \u00e4lteren Version verlinkt)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-https-www-otterpack-8-wordpress-com wp-block-embed-https-www-otterpack-8-wordpress-com\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"1E8vs0g87B\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/03\/06\/neujahr-auf-penang\/\">Chinesisches Neujahr auf Penang&nbsp;(Malaysia)<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Chinesisches Neujahr auf Penang&nbsp;(Malaysia)&#8220; &#8212; HTTPS:\/\/www.Otterpack8.wordpress.com\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/03\/06\/neujahr-auf-penang\/embed\/#?secret=uBTHyWa4Xj#?secret=1E8vs0g87B\" data-secret=\"1E8vs0g87B\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir haben Tickets f\u00fcr den 11 Uhr Bus nach Georgetown auf der Insel Penang in Malaysia. Ein umsichtiger Fahrer steuert den Minibus, dessen Armaturenbrett zu unser aller Sicherheit mit mehreren kleinen Buddhastatuen, Elefanteng\u00f6ttern, Devas und einem Wackeldackel best\u00fcckt ist, durch Krabi und weiter auf der Landstra\u00dfe Richtung S\u00fcden. Die charakteristischen bewachsenen Kalkfelsen, die wir in Khao Sok und in der Andamanensee gesehen haben, begleiten unseren Weg. Kurz vor der Grenze steigen wir um in einen anderen Bus, der uns bis nach Georgetown bringen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Malaysia besteht f\u00fcr Reisende aus Deutschland keine Visumspflicht, so l\u00e4uft die Einreise problemlos ohne gro\u00dfe Wartezeiten. Fingerabdr\u00fccke werden eingescannt, ein Stempel kommt in den Pass, das Gep\u00e4ck wird durchleuchtet, und wir sind in einem anderen Land. Die Uhr muss eine Stunde vorgestellt werden, nun sind wir Deutschland sieben Stunden voraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in Malaysia herrscht Linksverkehr. Kurz hinter der Grenze fallen in der tropischen Vegetation sch\u00f6ne moderne H\u00e4user auf. Die Ortschaften links und rechts der Stra\u00dfe machen einen guten Eindruck. Es ist dunkel geworden. So langsam m\u00fcssten wir doch auf die F\u00e4hre kommen denken wir, dabei sind wir schon l\u00e4ngst auf Penang. Wir sind \u00fcber die 13,5 Kilometer lange Schr\u00e4gseilbr\u00fccke vom Festland bei der Stadt Butterworth bis auf die Insel gefahren. Georgetown gef\u00e4llt uns auf Anhieb. Eine tolle Mischung aus alten und modernen Geb\u00e4uden viele Lokale, bunte Lichter und jede Menge Menschen auf der Stra\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Busfahrer l\u00e4sst uns vor einem Lokal aussteigen und nun stehen wir auf der Stra\u00dfe und haben nur noch ein paar Ringgit von unserem letzten Besuch in Kuala Lumpur. Nicht genug f\u00fcr ein Taxi und die Telefonkarte ist inzwischen abgelaufen. Es bleibt nur die Suche nach einem Bankautomaten (ATM). Klaus geht los, ich bewache das Gep\u00e4ck. Per Taxi geht es dann zum Hotel, nat\u00fcrlich bezahlen wir wieder zuviel. Das \u00dcbliche, wenn man gerade angekommen ist. Ich habe dem Hotel unsere Ankunftszeit mit 20 Uhr durchgegeben, aber nun ist es schon zwei Stunden sp\u00e4ter. Gep\u00e4ck ins winzige Zimmer, H\u00e4nde waschen und gegen\u00fcber das erstbeste Lokal aufsuchen und das alles in f\u00fcnf Minuten. Wir sind zu m\u00fcde, um nochmal in den Trubel der Stadt einzutauchen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen machen wir uns auf den Weg in die Innenstadt und orientieren uns am alles \u00fcberragenden KOMTAR, einem 250 Meter hohen B\u00fcroturm, dessen Besonderheit ein \u201eSkywalk\u201c (ein halbrunder begehbarer &nbsp;Glassteg) ist. Unten befindet sich ein \u00e4lteres &nbsp;Einkaufszentrum, doch heute sind viele der Gesch\u00e4fte geschlossen. Es ist der 15. Februar, das diesj\u00e4hrige chinesische Silvester. Schon bei unserer Ankunft haben wir die vielen roten Lampions gesehen, die alle Stra\u00dfen festlich schm\u00fccken. Weiter in der Innenstadt dasselbe Bild, die kleinen Gesch\u00e4fte sind geschlossen, die gro\u00dfen modernen Einkaufszentren haben ge\u00f6ffnet und locken mit Super-Sonder-Neujahrs-Angeboten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n<\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Georgetown, die kunterbunte Hauptstadt der Insel Penang, ist seit 2008 Weltkulturerbe. Eine gro\u00dfartige Stadt, in der Menschen vieler Kulturen friedlich zusammen leben und Christen, Muslime und Buddhisten ihre religi\u00f6sen Bauten in unterschiedlicher Anzahl und Gr\u00f6\u00dfe errichtet haben. Englische Geb\u00e4ude aus der Kolonialzeit stehen gleichberechtigt chinesischen Gesch\u00e4ftsh\u00e4usern gegen\u00fcber. Chinesen sind eindeutig in der \u00dcberzahl, deshalb sind auch zum wichtigsten Fest des Jahres alle von ihnen betriebenen L\u00e4den und Lokale geschlossen. Nur in Little India geht das Leben seinen gewohnten Gang. Wir kommen an ganzen Stra\u00dfenz\u00fcgen vorbei, die ger\u00e4umt und teilweise entkernt auf den Abriss warten. Gerogetown braucht Platz f\u00fcr weitere imponierende Hochh\u00e4user. Zum Gl\u00fcck sehen wir aber auch, dass einige von den pr\u00e4chtigen alten Geb\u00e4uden restauriert werden. Es w\u00e4re auch zu schade, wenn diese Stadt nur noch \u201emodern\u201c w\u00e4re. Damit w\u00fcrde sie ihren Charakter verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind auf dem Weg zu den Jetties. Das sind lange Holzstege, die ins Meer gebaut wurden und an denen die ersten Einwanderer aus China vor ca. 100 Jahren ihre Stelzenh\u00e4user gebaut haben. Das hatte den einfachen Grund, dass f\u00fcr \u00fcber dem Wasser errichtete H\u00e4user keine Steuern erhoben wurden. Diese Regelung gilt noch heute und bis jetzt tragen die Jetties den Namen des jeweiligen Clans. Sechs von ihnen existieren noch und werden weiterhin von den Nachfahren bewohnt. Inzwischen gibt es hier in einigen der H\u00e4user L\u00e4den und Lokale, andere sind weiterhin nur Wohnh\u00e4user. Gerade ist Ebbe und der Verfall der Jetties wird \u00fcberdeutlich. Wahrscheinlich haben sie die l\u00e4ngste Zeit existiert. Auf dem Schlickboden liegen Reste von Booten und H\u00fctten, lange wird es nicht dauern, bis sie ganz verrottet sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>An diesem Silvesterabend ist nicht viel los, normalerweise herrscht hier abends reger Betrieb, Menschen gehen spazieren oder essen auf dem nahen Foodmarket. Nur heute nicht, die Chinesen, verbringen den Abend nach alter Tradition zusammen mit der Familie bei einem guten Essen im Haus. Deshalb sind auch alle chinesischen Lokale geschlossen. Uns knurrt langsam der Magen, aber weit und breit kein ge\u00f6ffnetes Lokal. Wir steuern eines der Einkaufszentren an und Kenny Rogers (genau, der S\u00e4nger) rettet uns. Er hat eine Restaurantkette mit seinem Namen \u201eKenny Rogers Roaster\u201c das er zusammen mit dem Besitzer von \u201eKenntucky Fried Chicken\u201c gegr\u00fcndet hat. Spezialit\u00e4t sind H\u00e4hnchen. Es gibt sie gegrillt als ganzes, halbes oder viertel Tier. Dazu leckere Salate., alles frisch. Damit sind wir sehr zufrieden und laufen zur\u00fcck zum Hotel.<\/p>\n\n\n\n<p>Das erwartete Feuerwerk wird anders gez\u00fcndet, als wir es uns vorstellen. Auch hier werden Raketen in den Himmel geschossen, aber jeder macht das irgendwann. Ab 22 Uhr geht es los. \u00dcber die ganze Stadt verteilt werden mal hier dann dort ein paar Raketen gez\u00fcndet. St\u00e4ndig knallen irgendwo ein paar B\u00f6ller oder ganze B\u00f6llerketten. &nbsp;Es zieht sich stundenlang hin, aber es gibt keinen H\u00f6hepunkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Neujahrstag wollen wir die Jetties noch einmal im Sonnenschein und bei Flut besuchen. Mit uns sind viele andere Menschen auf die Idee gekommen und so schieben wir uns \u00fcber einen Holzsteg bis zur Plattform an deren Ende.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Viele rot (Gl\u00fccksfarbe) gekleidete Chinesen genie\u00dfen ihren wichtigsten Feiertag mit der ganzen Familie, machen Fotos, kaufen den Kindern S\u00fc\u00dfigkeiten und strahlen mit der Sonne um die Wette. Auf dem R\u00fcckweg probieren wir Durian-Eis (Stinkfrucht). Eins ist klar, Fans werden wir nicht. Das Eis schmeckt wie s\u00fc\u00dfer, cremiger Munsterk\u00e4se. Danach zieht es uns in der Altstadt; wir wollen \u201eStreet Art\u201c anschauen. Der Litauische Maler Ernest Zacharevic hat hier viele Kunstwerke auf W\u00e4nden und Mauern gestaltet und andere K\u00fcnstler inspiriert, es ihm gleichzutun. Aus Stahlst\u00e4ben gebogene und geschwei\u00dfte Motive sieht man auch sehr h\u00e4ufig. Auf rund 4 Kilometern kann man in der Altstadt nach den Kunstwerken suchen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>H\u00e4ufig haben wir bemerkt, das abends vor einigen H\u00e4usern R\u00e4ucherst\u00e4bchen abgebrannt werden. Heute sind es R\u00e4ucherst\u00e4be oder R\u00e4ucherst\u00e4mme, die bunt gef\u00e4rbt und verziert vor H\u00e4usern und Tempeln f\u00fcr Gl\u00fcck im neuen Jahr sorgen sollen. Wir laufen zur Promenade am Meer, hier sind bei leichtem Wind die 33 Grad gut zu ertragen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/03\/p1090801.jpg\" alt=\"P1090801\" class=\"wp-image-3943\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Direkt neben unserem Hotel gibt es ein italienisches Lokal, das auf seiner Festtagsspeisekarte ausgew\u00e4hlte Spezialit\u00e4ten anbietet. Wir entscheiden uns f\u00fcr Surf and Turf (Steak mit Minihummer) und &nbsp;dazu einen guten chilenischen Wei\u00dfwein. Schlie\u00dflich muss man die Feste feiern wie sie fallen. Der Wirt \u2013 begeistert \u00fcber unsere Men\u00fcwahl und das wir aus Deutschland kommen \u2013 spendiert uns noch eine Portion Tiramisu, k\u00f6stlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag wollen wir den kleinsten Nationalpark der Welt besuchen. Er liegt 50 Kilometer entfernt im Norden der Insel Penang. Am Busbahnhof herrscht Gedr\u00e4nge, viele Menschen wollen heute raus aus der Stadt. Es ist nicht unbedingt der Nationalpark, den sie ansteuern wollen, aber ein paar Kilometer davor liegt ein beliebter Ferienort mit Stra\u00dfenlokalen, Souvenirl\u00e4den und Strandzugang. Drei Busse halten gar nicht erst an, weil sie schon \u00fcberf\u00fcllt sind. In den vierten quetschen wir uns mit vielen anderen Fahrg\u00e4sten rein. Nachdem wir Georgetown verlassen haben, k\u00f6nnen wir zwei Sitzpl\u00e4tze ergattern. Das l\u00e4sst die wilde Fahrt etwas leichter erscheinen. Wie erwartet, steigen \u00fcber 90 % der Fahrg\u00e4ste in Batu Ferringi aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist Mittagszeit, als wir am Ziel aussteigen. Erst m\u00fcssen wir uns st\u00e4rken und gehen in ein Lokal. Alle Tische sind besetzt, bis auf einen. Dort setzen wir uns hin, aber niemand kommt. Nach einer Weile winken wir einer Bedienung zu. Sie fordert uns auf, uns an einen anderen, inzwischen freien Tisch zu setzen. An unserem bisherigen Tisch wird nicht bedient. Das m\u00fcssen auch alle nach uns kommenden G\u00e4ste feststellen. An gro\u00dfen runden Tischen sitzen festlich gekleidete Gro\u00dffamilien. Die Kleinsten haben die Aufgabe, allen Erwachsenen am Tisch rote Umschl\u00e4ge mit Geldgeschenken zu \u00fcberreichen. Dass mitten im zur Stra\u00dfe offenen Restaurant ein Auto parkt, wundert niemanden au\u00dfer uns. Wir d\u00fcrfen noch miterleben, dass der Besitzer mit seiner Familie nach dem Essen ins Auto steigt und mit Hilfe mehrerer Kellner wieder auf die Stra\u00dfe geleitet wird. Jetzt k\u00f6nnen die Tische auch wieder etwas gro\u00dfz\u00fcgiger gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Parkeingang ist nicht weit vom Lokal entfernt. Es kostet keinen Eintritt, man muss sich nur in ein Buch einschreiben und sp\u00e4ter wieder austragen, damit man wei\u00df, dass niemand verloren gegangen ist. Es geht ein St\u00fcck am Meer entlang, Affen turnen in den B\u00e4umen. Zwei Wege sind leider wegen besch\u00e4digter Br\u00fccken gesperrt, es bleibt nur der Weg links in den Regenwald. Es geht zun\u00e4chst \u00fcber Stufen bergauf, danach \u00fcber Stock und Stein. In der W\u00e4rme strengt das st\u00e4ndige Bergauflaufen ziemlich an. Wir rasten in einer kleinen H\u00fctte. Mehrere zur\u00fcckkommende Wanderer warnen uns davor, noch weiter zu gehen. Der Endpunkt ist noch zwei Stunden entfernt, und dann muss man denselben Weg zur\u00fcck. Da es inzwischen 16 Uhr ist, m\u00fcssen wir nicht lange \u00fcberlegen und treten den R\u00fcckweg an.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Als wir das Meer wieder erreichen, kommen uns mehrere Familien entgegen. Sie wollen nach der Ausr\u00fcstung zu urteilen ein Picknick veranstalten. Offenbar wissen das die Affen und lauern auf Beute. Wenn Kinder etwas Essbares in den H\u00e4nden halten, ist es ruckzuck geklaut und die Kinder fangen laut an zu weinen. Zwei M\u00fctter schnappen sich ihre Kleinen, halten sie fest an sich gedr\u00fcckt und laufen eilig den Weg entlang. Ein Affe f\u00e4llt wegen seines sonderbaren Verhaltens auf. Als wir n\u00e4her kommen sehen wir, dass ihm beide H\u00e4nde fehlen, wie das wohl passiert ist?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Der Bus zur\u00fcck ist noch voller, als auf dem Hinweg. Wir sind so eingekeilt, dass man in den Kurven wenigstens nicht umfallen kann. So viel K\u00f6rperkontakt ist f\u00fcr uns ungewohnt. Hier sind keine Individuen unterwegs, sondern nur noch eine homogene Masse.<\/p>\n\n\n\n<p>Abends wollen wir zum Essen nicht mehr sehr weit laufen, und finden in der Nebenstra\u00dfe ein wieder ge\u00f6ffnetes chinesisches Lokal. Die junge Bedienung ber\u00e4t uns ausgezeichnet und wir bestellen eine Auswahl der Spezialit\u00e4ten. Alles schmeckt uns. Wir sind mitten beim Essen, als nebenan ein Nachbar eine B\u00f6llerkette z\u00fcndet. Innerhalb weniger Minuten sind wir von dichtem Nebel umh\u00fcllt. Die Besitzer des Lokals sind w\u00fctend, die G\u00e4ste auch. Aber daf\u00fcr werden uns im beginnenden Jahr des Hundes dieselben nicht bei\u00dfen und auch b\u00f6se Geister d\u00fcrften nun ihre Chancen \u2013 uns etwas anzutun \u2013 eingeb\u00fc\u00dft haben.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(wegen fehlender Bilder ist dieser Beitrag mit einer \u00e4lteren Version verlinkt) Wir haben Tickets f\u00fcr den 11 Uhr Bus nach Georgetown auf der Insel Penang in Malaysia. Ein umsichtiger Fahrer steuert den Minibus, dessen Armaturenbrett zu unser aller Sicherheit mit mehreren kleinen Buddhastatuen, Elefanteng\u00f6ttern, Devas und einem Wackeldackel best\u00fcckt ist, durch Krabi und weiter auf &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7879\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eChinesisches Neujahr auf Penang (Malaysia)\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17,2],"tags":[],"class_list":["post-7879","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-suedostasien-2017-2018","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7879","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7879"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7879\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10349,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7879\/revisions\/10349"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7879"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}