{"id":7884,"date":"2018-02-19T14:42:00","date_gmt":"2018-02-19T14:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7884"},"modified":"2024-01-15T10:32:11","modified_gmt":"2024-01-15T10:32:11","slug":"bangkok-hin-und-weg-thailand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7884","title":{"rendered":"Bangkok &#8211; hin und weg (Thailand)"},"content":{"rendered":"\n<p>(wegen fehlender Bilder ist der Beitrag mit einer \u00e4lteren Version verlinkt)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-mit-140-um-die-welt wp-block-embed-mit-140-um-die-welt\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"a7dGT9Hysu\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/02\/19\/bangkok-hin-und-weg-thailand\/\">Bangkok &#8211; hin und weg&nbsp;(Thailand)<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Bangkok &#8211; hin und weg&nbsp;(Thailand)&#8220; &#8212; HTTPS:\/\/www.Otterpack8.wordpress.com\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.wordpress.com\/2018\/02\/19\/bangkok-hin-und-weg-thailand\/embed\/#?secret=BMB8SJXzue#?secret=a7dGT9Hysu\" data-secret=\"a7dGT9Hysu\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Und weiter geht es zum n\u00e4chsten Ziel. Um sieben Uhr werden wir bereits abgeholt, trotzdem macht man uns schon eine halbe Stunde vor der offiziellen Zeit Fr\u00fchst\u00fcck. W\u00e4re das in Deutschland auch so selbstverst\u00e4ndlich?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fahrt dauert 8 Stunden und bringt uns durch Reisanbaufl\u00e4chen, Lotusteiche und Kautschukplantagen in drei Stunden zur Grenze. Kurz nach der Abfahrt verteilt der Beifahrer Croissants und Wasser (im Fahrpreis enthalten). Auch Formulare zum Grenz\u00fcbertritt hat er dabei. F\u00fcrsorglich erkundigt er sich, ob alle ihre P\u00e4sse dabei haben.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den \u00dcbergang gibt es eine kurze Information: Raus aus dem Bus, zur Ausreisestelle, ein paar hundert Meter laufen und sich vor den Einreiseschaltern in Thailand anstellen. Danach 100 Meter laufen und nach links auf den Parkplatz, wo der Bus mit allem Gep\u00e4ck wartet. Und genauso l\u00e4uft es auch ab. Auf der kambodschanischen Seite ist kurz vor der Grenze quirliges Marktleben. Soweit wie es zul\u00e4ssig ist, haben Menschen ihre Verkaufsst\u00e4nde aufgestellt. Letzte M\u00f6glichkeit, nochmal gegrillte Heuschrecken, Grillen, Mehlw\u00fcrmer oder Schnecken zu kaufen. Man l\u00e4uft durch ein Spalier von Kriegsversehrten, die ihre verst\u00fcmmelten Gliedma\u00dfen pr\u00e4sentieren, um noch ein paar Riel zu bekommen. Lebhafter Handel findet statt, man sieht Menschen die hoch beladene Karren in beide Richtungen ziehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/02\/dsc02876.jpg\" alt=\"DSC02876\" class=\"wp-image-3714\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wer durch die Passkontrolle gekommen ist und sich wieder am Bus einfindet bekommt jetzt sein Mittagessen \u2013 Gem\u00fcsereis und Gurkenscheiben. Nachdem alle wieder eingetroffen sind geht es weiter. Je n\u00e4her wir der Hauptstadt kommen, umso mehr wandelt sich die Aussicht. Keine Reisfelder mehr, sondern Industriefirmen sind links und rechts der Stra\u00dfe zu sehen. Verbunden damit ist gr\u00f6\u00dferer Wohlstand; sch\u00f6ne H\u00e4user, gepflegte Vorg\u00e4rten und nur ab und zu dazwischen auch noch mal eine Wellblechh\u00fctte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach drei Stunden kommen die Hochh\u00e4user Bangkoks in Sicht. Die Stadt, in der 12 bis 15 Millionen Menschen leben \u2013 genau wei\u00df das niemand, weil es kein Meldesystem gibt \u2013 hat eine Ausdehnung von 1.500 Quadratkilometern. Die Stra\u00dfen sind teilweise achtspurig, und es gibt mehr Autos als Mopeds. Der Bus h\u00e4lt vor einem Tempel irgendwo mitten in der Stadt. Von hier sind es noch 5 Kilometer bis zu unserem Hotel.<\/p>\n\n\n\n<p>Es liegt \u00f6stlich des Menam (Fluss) Chao Praya, der urspr\u00fcnglichen Lebensader von Bangkok , an einer sechsspurigen Stra\u00dfe. Am ersten Abend wollen wir nur die n\u00e4here Umgebung erkunden. In geringen Abst\u00e4nden gibt es Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccken, \u00fcber die man auf die andere Seite gelangt. Auf einem Kreisel, dem Wongyainyai Platz, der sicher 200 Meter im Durchmesser hat, befindet sich ein Reiterstandbild und drum herum eine gepflegte Gr\u00fcnanlage, die man durch eine Unterf\u00fchrung erreicht. Hier treffen sich abends viele Menschen um Sport zu treiben (sie joggen rundherum, spielen Federball oder machen Gymnastik). Andere beten und singen gemeinsam vor einer Buddhastatue, unbeeindruckt vom rundherum tosenden Verkehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Aufgang zur nahen S-Bahn Station ist nur 50 Meter vom Hotel entfernt. Allerdings ist man dann noch lange nicht an der Station. Ein auf massiven S\u00e4ulen errichteter Fu\u00dfg\u00e4ngerweg verl\u00e4uft mehrere 100 Meter zwischen zwei Schnellstra\u00dfen. Hier kann man ungef\u00e4hrdet vom Stra\u00dfenverkehr zum Ziel gelangen und Wachm\u00e4nner sorgen daf\u00fcr, dass auch keine Gef\u00e4hrdung anderer Art stattfindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Fahrkartenautomaten tippt man auf dem Streckenplan des Touchscreen die Station an zu der man fahren m\u00f6chte, gibt die Anzahl der Personenein und zahlt per Bargeld oder Kreditkarte den errechneten Betrag. Schon hat man seine Fahrkarte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/02\/dsc03052.jpg\" alt=\"DSC03052\" class=\"wp-image-3778\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Zugang zu den Z\u00fcgen ist versperrt. Nur wer eine Fahrkarte hat, kommt durch die Sperre. Die Z\u00fcge sind von au\u00dfen \u2013 einschlie\u00dflich der Fenster &#8211; komplett mit mehr oder weniger bunten Motiven gestaltet. Da verl\u00e4sst jeden Sprayer seine k\u00fcnstlerische Inspiration und er l\u00e4sst die Spr\u00fchdosen stecken.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Wir fahren bis zu den Einkaufzentren in der Stadtmitte. Heute am Sonntag sind auch viele Einheimische unterwegs, die den freien Tag nutzen, um gem\u00e4chlich durch die teilweise luxuri\u00f6sen Mals zu schlendern, in deren Restaurants einzukehren und der Hitze des Tages in die angenehm temperierten R\u00e4umlichkeiten zu entfliehen. Auch wir nutzen nach M\u00f6glichkeit die Wege durch die gro\u00dfen Mals, anstatt drau\u00dfen auf den Fu\u00dfwegen zu laufen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-full wp-image-3721\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/02\/dsc02899.jpg\" alt=\"DSC02899\" class=\"wp-image-3721\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">gro\u00dfartige Erfindung, H\u00f6rer zum Einstecken ins Handy<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei unseren beiden Handys sind die Schutzgl\u00e4ser gebrochen und wir gehen in ein Technikkaufhaus, um Ersatz zu besorgen. Ohrenbet\u00e4ubender L\u00e4rm schallt uns entgegen. Vor einer riesigen Leinwand \u2013 auf der sich Kampfszenen mit Fantasiemonstern abspielen \u2013 sitzen an die 100 Erwachsene und steuern per Handy das Geschehen.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Drau\u00dfen wird es langsam dunkel und wir laufen wieder \u00fcber einen speziellen Fu\u00dfg\u00e4ngerweg in 5 Metern H\u00f6he Richtung Zentrum. Musik schallt, fantasievoll gekleidete Menschen laufen herum und dann sehen wir auch, was der Grund ist. Die thail\u00e4ndisch-japanische Expo hat vor einem der gro\u00dfen Einkaufszentren ihre St\u00e4nde aufgebaut. Im ersten Teil werden Verbrauchsg\u00fcter angeboten, im zweiten sind die St\u00e4nde voll mit japanischen kulinarischen Spezialit\u00e4ten. Und weil die Veranstaltung an diesem Sonntag Abend endet, versuchen alle die Lebensmittel zu herabgesetzten Preisen zu verkaufen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen wir in diesem Schlemmerparadies nicht wiederstehen und kaufen unser Abendessen ein.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Montag ist f\u00fcr uns Besichtigungstag, und wir fahren zwei Stationen mit der S-Bahn und warten dann auf das Publik-Boot, um bis zum K\u00f6nigspalast zu fahren. Dieselbe Idee haben unz\u00e4hlige andere Besucher, und so m\u00fcssen wir fast eine Stunde warten und finden erst auf dem zweiten Boot Platz. Die Fahrt auf dem Chao Phraya Fluss ist schon wie eine Stadtbesichtigung. Vorbei an vielen Hochh\u00e4usern, dem Geb\u00e4ude mit gro\u00dfer Terrasse des legend\u00e4ren Oriental-Hotel, &nbsp;dem Flower-Market und einigen Tempeln erreichen wir das Gel\u00e4nde des K\u00f6nigspalastes. Die Menschen schieben sich Richtung Eingang und wir beschlie\u00dfen, erstmal etwas zu essen. Gest\u00e4rkt machen wir uns nun auf den Weg zum Eingang. Die Enscheidung war richtig, inzwischen ist es Mittagszeit und jetzt stehen deutlich weniger Menschen in der Schlange.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Viel Pracht und Prunk haben wir inzwischen schon gesehen, aber hier ist alles noch kunstvoller, gl\u00e4nzender, glitzender und imposanter. Das von einer hohen Mauer umschlossene Gel\u00e4nde beherrbergt \u00fcber 100 Geb\u00e4ude und man wei\u00df erstmal gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Au\u00dfer dem Palast befindet sich hier auch der Tempel des Smaragdbuddhas (die Kopie hatten wir schon in Chiang Rai besichtigt). Die Statue sitzt im Lotussitz auf einem pr\u00e4chtigen Sockel und ist mit ihrem Wintergewand bekleidet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-full wp-image-3741\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mit140umdiewelt.files.wordpress.com\/2018\/02\/p1090609.jpg\" alt=\"P1090609\" class=\"wp-image-3741\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">alles echt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Thronhallen sind zu besichtigen und in der Mittagshitze besuchen wir das (klimatisierte) Museum, in dem viele Kostbarkeiten ausgestellt sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Wieder drau\u00dfen sehen wir die Wachabl\u00f6sung und betrachten danach die pr\u00e4chtigen Wandgem\u00e4lde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Au\u00dfen am Palast entlang laufen wir zum Wat Pho, dem Tempel des liegenden Buddha, der mit 15 Metern H\u00f6he und 46 Metern L\u00e4nge eine Dimension hat, die wir nicht gewohnt sind. Es herrscht gewaltiger Andrang, und nachdem wir unsere Schuhe irgendwo au\u00dferhalb deponiert haben, schieben wir uns mit der Besucherschar durch den Tempel.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst an der Vorderseite vorbei, entlang der F\u00fc\u00dfe und auf der anderen Seite des Tempel geht es an der R\u00fcckseite wieder bis zum Kopf. Hier kann man wieder die Selfie-Manie in Hochform erleben. Mehr als ein St\u00fcck Gold kann man sicherlich auf den Selfies nicht sehen, dazu ist die Statue zu gewaltig. Rechts an der Wand stehen dicht an dicht Bronzebeh\u00e4lter, und viele Besucher laufen mit einer Handvoll M\u00fcnzgeld hier vorbei und lassen in jeden der Beh\u00e4lter eine M\u00fcnze fallen. Es erzeugt ein gleichf\u00f6rmiges Geklapper.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr heute haben wir genug besichtigt und gehen langsam zur\u00fcck zum Fluss. Zusammen mit vielen anderen Touristen geht es per Boot wieder zur\u00fcck zu unserem Ausgangspunkt von heute morgen und dann f\u00fcr eine Verschnaufpause ins Hotel. Abends versuchen wir mit dem Bus nach Chinatown zu kommen. Im Hotel hat man uns den Namen der Station auf Thai aufgeschrieben. Die \u00f6ffentlichen Busse \u00fcberraschen uns. Sie sehen aus, als w\u00e4ren sie nach 60 Jahren Einsatz in Sri Lanka nach Thailand verkauft (oder verschenkt) worden. Sie haben kaputte Holzb\u00f6den, gro\u00dfe Teile an den Seiten sind ausgebessert und sie klappern so laut, dass man jeden Moment mit dem vollst\u00e4ndigen Auseinanderbrechen rechnet. \u201cOh, dass ist ja der falsche Bus,\u201c stellen Schaffnerin und Passagiere der Linie 82 fest, nachdem mehere Personen den Zettel von allen Seite zu lesen versuchen und bedeuten uns, an der n\u00e4chsten Station in die 7 zu wechseln. Bezahlen m\u00fcssen wir nichts. Wir steigen also in die 7 und hier r\u00e4tselt und beratschlagt man wieder. Wir zahlen 16 Baht (40 Cent) f\u00fcr uns beide und werden dann an irgendeiner Haltestelle herausgelassen. Hier ist alles geschlossen, Rollgitter vor den L\u00e4den, keine Restaurants, wir laufen auf die heller erleuchtete Stra\u00dfe zu, aber wieder dasselbe Bild. Dieser Stadtteil hat sich bereits zur Ruhe begeben. Wir versuchen uns an einem Kreisel zu orientieren und sehen verbl\u00fcfft einen Bus der Linie 82 vorbeifahren. Ein Tuktuk ist die Rettung, wir lassen uns nach mereren erfolglosen Versuchen uns mit dem Fahrer zu verst\u00e4ndigen ins Zentrum fahren. Ein Bummel \u00fcber den Markt, ein Abendessen in der Gark\u00fcche, gekr\u00f6nt von dem k\u00f6stlichsten Kokoseis das wir je gekostet haben, und dann per S-Bahn zur\u00fcck zum Hotel.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute m\u00fcssen wir uns als Erstes um Bahnkarten f\u00fcr die Weiterfahrt am n\u00e4chsten Abend k\u00fcmmern. In der N\u00e4he des Hotels ist ein kleiner Bahnhof mit einem Gleis; dorthin laufen wir. Im B\u00fcro warten schon einige Menschen und vor dem einzigen Schalter sitzt ein Mann. Zwar k\u00f6nnen wir nicht verstehen um was es geht, aber auf jeden Fall muss es sich um einen verzwickten Fall handeln, vielleicht eine Fahrt in ein Dorf in der inneren Mandschurei? Der Beamte in sandfarbener Uniform hinter dem Schalter hat schwer zu k\u00e4mpfen, holt Rat bei Kollegen, w\u00e4lzt Listen und befragt den Computer. Als er nach einer halben Stunde noch nicht fertig ist, kommt der Chef des B\u00fcros in schwarzer Uniform mit drei Sternen auf den Schulterklappen, um uns nach unseren W\u00fcnschen zu fragen. Wir deuten auf die anderen Wartenden, die vor uns da waren, aber sowohl sie als auch der Chef winken ab. Wir wollen zwei Karten f\u00fcr den Nachtzug nach Surat Thani am n\u00e4chsten Abend mit Betten auf der unteren Ebene. Wir zeigen unseren Pass vor und ruckzuck sind die Karten ausgestellt. Im Internet stand ein Preis von 30 \u20ac pro Person, wir zahlen 19,50 \u20ac. Sp\u00e4ter lesen wir, dass es keine Einheitspreise gibt. Wie ein Betrag zustande kommt \u2013 gro\u00dfes Fragezeichen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Nachdem wir unsere Karten haben, laufen wir noch ein St\u00fcck auf dem Bahnsteig entlang. Er ist dicht an dicht mit Gark\u00fcchen und kleinen L\u00e4den zugestellt. Ich k\u00f6nnte mir vorstellen, das sich so ein Angebot auch bei uns bew\u00e4hren w\u00fcrde. Die Reisenden w\u00fcrden nicht mit Unmut auf Versp\u00e4tungen reagieren, sondern bedauern, dass der Zug schon wieder p\u00fcnktlich abf\u00e4hrt und man nicht in Ruhe zuende essen oder einkaufen kann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend laufen wir \u00fcber den gegen\u00fcber liegenden Markt und lassen uns anschlie\u00dfend mit dem Tuktuk zum Wat Arun \u2013 dem Tempel der Morgenr\u00f6te \u2013 bringen. Der ist wieder ganz anders gestaltet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Die einzelnen Geb\u00e4ude haben einen schneewei\u00dfen Untergrund, auf dem Porzellanelemente angebracht sind, in Form von Blumen, Girlanden, Bl\u00e4ttern und mehr. Wenn man sich vorstellt, dass jedes dieser Schmuckelemente einzeln von Hand gefertigt und auf Tempel oder Chedi angebracht wurde, kann man sich vor dieser Kunst nur voller Hochachtung verneigen. Die Morgensonne bringt alles in wunderbarem Licht zur Geltung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Wir setzen mit der F\u00e4hre \u00fcber auf die andere Seite des Chao Phraya und laufen durch den Blumengro\u00dfmarkt. Tagetes (Studentenblumen) sind die am meisten verwendeten Blumen zur Verehrung Buddhas. Die Bl\u00fctenk\u00f6pfe in leuchtendem Gelb oder Gelborange liegen hier zu Millionen herum, entweder lose in Plastikbeutel verpackt, bereits zu Ketten aufgef\u00e4delt oder zusammen mit gelackten Bananenbl\u00e4ttern zu kunstvollen Gestecken verarbeitet. Bergeweise liegen Orchideen in allen Farben auf den Tischen. Rispen mit kleinen wei\u00dfen Knospen (den Namen kenne ich nicht) werden verarbeitet. Die Frauen sitzen an den Verkaufstischen und spie\u00dfen die Knospen ohne hinzusehen auf Blumendraht, der dann zu Kr\u00e4nzchen gebogen wird. Drau\u00dfen warten Lieferwagen mit Nachschub. Unser Besuch ist nur eine Momentaufnahme von vielleicht einer halben Stunde, welch unvorstellbare Mengen an Blumen werden hier wohl im Laufe eines Jahres verkauft und woher kommen die alle?<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend schlendern wir noch durch ein Viertel mit Elektronikl\u00e4den. Unglaublich, was es da massenweise so alles gibt: Lautsprecher, LED\u2019s-Beleuchtung, Leiterplatten, Computerteile, Bauelemente und, und, und.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Abreisetag lassen wir uns mit einem Taxi zum Hauptbahnhof fahren.&nbsp; In der Gep\u00e4ckaufbewahrungsstelle k\u00f6nnen wir die Koffer und unsere mit Schl\u00f6ssern versehenen Rucks\u00e4cke gegen Geb\u00fchr unterstellen. Vom Bahnhof aus fahren wir mit der Metro zwei Stationen weit bis zum Lumpini-Park.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Er hat breite, asphaltierte Wege, viele Gr\u00fcnfl\u00e4chen und mehrere Teiche, die sich in fester Kralle von mehreren hundert Bindenvaranen befinden. Ein paar Stunden laufen wir hier herum, beobachten die Tiere, gehen noch etwas essen, dann wird es langsam Zeit, sich auf den Weg zum Bahnhof zu machen. Um 18.30 Uhr soll der Zug abfahren. Vorher m\u00fcssen wir noch in die dortige Apotheke; denn bei unseren Besichtigungstouren habe ich mir zwischen all den Menschen eine dicke Erk\u00e4ltung eingefangen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(wegen fehlender Bilder ist der Beitrag mit einer \u00e4lteren Version verlinkt) Und weiter geht es zum n\u00e4chsten Ziel. Um sieben Uhr werden wir bereits abgeholt, trotzdem macht man uns schon eine halbe Stunde vor der offiziellen Zeit Fr\u00fchst\u00fcck. W\u00e4re das in Deutschland auch so selbstverst\u00e4ndlich? Die Fahrt dauert 8 Stunden und bringt uns durch Reisanbaufl\u00e4chen, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/?p=7884\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eBangkok &#8211; hin und weg (Thailand)\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17,2],"tags":[],"class_list":["post-7884","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-suedostasien-2017-2018","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7884","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7884"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7884\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10348,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7884\/revisions\/10348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7884"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7884"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mit140umdiewelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7884"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}